Unsere Zeit auf Zypern war allen voran vom Arbeiten geprägt, denn ich musste einen Großauftrag noch abschließen und hatte den nächsten schon in der Pipeline. Aber dazwischen nutzen wir die Chance, uns die Highlights von Paphos und Umgebung anzuschauen.

Strände in und um Paphos

Täglich ging es einmal ans Meer. Während wir am Anfang noch häufig die Strände wechselten, blieben wir am Ende am Venus Beach hängen. Denn dieser hatte zum einen Wellenbrecher, was angenehm war, denn an einigen Tag gab es hier richtig Wellengang. Zudem ging es schnell und tief ins Wasser und es gab genug Liegefläche für alle Leute, die auf Strandliegen verzichten möchten.

Weiterer Vorteil direkt gegenüber vom Strandparkplatz lag der Lidl. So konnten wir hier immer schnell unseren Obst- und Gemüsevorrat auffüllen und bei der Gelegenheit eine Zimtschnecke beziehungsweise etwas Herzhaftes für Marcel aus der Bäckerei mitnehmen. An jedem zweiten Tag gingen wir joggen und dafür fuhren wir morgens von unserer Unterkunft zur Promenade in Paphos. Diese ist lang genug, dass wir locker unsere fünf Kilometer zusammenbekamen, immer am Meer entlang.

Highlights von Paphos und Umgebung: Avakas Schlucht

Nicht weit entfernt liegt die Avakas Schlucht nördlich von Paphos. Auf dem Weg dorthin stoppten wir am Edro Schiffswrack und an der Kirche Agios Georgios.

Danach ging es über eine unbefestigte Straße zur Schlucht. Diese meisterten wir locker mit unserem kleinen Mietwagen. Unbewusst hatten wir unseren Besuch perfekt getimt, denn alle Touristengruppen waren entweder gerade auf dem Rückweg oder schon abfahrbereit. So mussten wir uns nur mit ein paar wenigen anderen die Schlucht teilen und konnten so auch ein paar schöne Bilder machen. Da es seit Monaten nicht geregnet hatte, gab es nahezu kein Wasser im Flussbett, weswegen wir an allen Stellen trockenen Fußes durchkamen. Als wir durch den engsten Teil durch waren, liefen wir noch ein Stück weiter, bis wir uns zum Umkehren entschlossen.

Polis

Ein weiterer Ausflug führte uns nach Polis. Aber am Ende tranken wir hier nur einen Kaffee und sprangen ins Wasser. Auch wenn es ein Steinstrand war, fanden wir den richtig gut. Es ging direkt tief ins Wasser und das war aufgrund der Steine superklar. Einzig der Weg zum Wasser war etwas grenzwertig, denn die Steine waren richtig heiß. 

Troodos Gebirge

Am Wochenende ging es für uns dann in die Berge. Auf dem Weg nahmen wir noch den Stopp am Aphrodite Felsen mit und so richtig konnten wir nicht verstehen, was an diesem besonders war. Dann ging es zuerst nach Omodos, was ein schönes kleines Bergdorf ist. Nach einem Frappé fuhren wir zum Millomeris Wasserfall. Dafür mussten wir einen kleinen Wanderweg entlanglaufen. Das taten wir auch, jedoch fanden wir den Wasserfall nicht. Keine Ahnung, ob wir falsch waren oder aufgrund des wenigen Wassers kein Wasserfall gerade da war. Auf jeden Fall entschieden wir uns, etwaige weitere Wasserfälle auszulassen.

Stattdessen ging es vorbei am Olympos, dem höchsten Berg von Zypern, bis zum Kloster Kykkos. Ein schönes Kloster, was aber noch schöner war, folgte danach. Wir fuhren die Straße weiter den Berg hinauf und kamen zum Throni. Eine richtig tolle Anlage. Wir liefen einmal komplett herum, bevor wir uns auf den nicht enden wollenden Rückweg machten. Unzählige Kurven machten es unmöglich, dass wir schnell vorankamen, und so dauerte es über zwei Stunden, bis wir wieder in unserer Wohnung waren. Dafür führte die Straße durch grüne Pinienwälder. 

Akamas Halbinsel: Blue Lagoon

Dann stand mein Geburtstag an und an diesem Tag wollten wir die Akamas Halbinsel erkunden. Wir standen früh auf und fuhren wieder nach Polis. Dort mieteten wir uns ein Quad und machten uns ohne größere Stopps zur Blue Lagoon, eines der Highlights von Paphos und Umgebung. Dadurch, dass inmitten der Bucht das Wasser noch einmal deutlich flacher ist und der Sand puderweiß ist, sieht das Meer an dieser Stelle einfach nur paradiesisch aus. Ich hatte mein Schnorchelzeug mit und schwamm rüber zu den Steinen, wo sich sogar ein paar Fische tummelten.

Lara beach

Als wir nach einiger Zeit genug hatten, zogen wir uns um und liefen zum Quad. Dann fuhren wir noch ein Stück weiter, bis wir auf das Militärgelände stießen, welches man nicht betreten darf. Deswegen ging es von hier den Berg hinauf. Von hier konnten wir noch einmal zurückblicken und sahen die vielen Ausflugsboote, die mittlerweile in der Blue Lagoon angelegt hatten. Wir hatten perfektes Timing. Für uns ging es einmal quer über die Halbinsel, um auf der anderen Seite am Lara Beach wieder zu stoppen. Dieser ist bekannt für Schildkröten und so gab es auch direkt am Strand einige Schildkrötennester. Gesehen haben wir jedoch keine. Dafür war auch hier das Wasser superklar.

…..up next Larnaka…..

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