Komodo Tour

Wir hatten schon ein wenig überlegt, ob wir dieses Abenteuer wagen sollten. Wir entschieden uns, uns nicht all zu viele Sorgen zu machen und sagten nur wenigen Bescheid, wo es hinging. Am Morgen ging es mit einem kleinen Boot von Gili Trawangan rüber nach Lombok. Dort warteten wir eine ganze Weile mit den Lokals und bekamen sogar ein paar komisch aussehende, aber super leckere Früchte zu essen. Irgenwann kam der Bus, der uns über Senggigi und anschließend quer über Lombok führte.

Wir legten Stopps am Sommerpalast von einem ehemaligen balinesischen König ein, in einem lokal Village und einem Botanischen Garten. Naja sagen wir mal so, es war tierisch touristy und die Stopps waren es nicht wert. Auf dem Weg passierten wir teilweise die schönsten Landschaften, aber leider wurde hier nicht angehalten. Gegen Abend kamen wir im Hafen von Lombok an. Hier bezogen wir das Schiff und bekamen anschließend am Docking erst Kaffee und frittierte Banane und anschließend Fish Barbeque.

Nachdem alle gegessen hatten, ging es wieder auf’s Schiff und wir legten ab. Eigentlich sollten wir auf dem Lower Deck schlafen, aber irgendwie landeten wir auf dem Upper Deck. Ich schmiss mir noch eine Reisetablette ein und versuchte zu schlafen. Ziemlich erfolglos leider! Ich dachte, die Wellen würden richtig hoch sein und konnte so nicht schlafen.

Komodo Tour
That’s the plan of the Komodo Tour part one
Komodo Tour
and two
Komodo Tour
summer palace
Komodo Tour
Black monkeys
Komodo Tour
our boat
Komodo Tour
barbeque

Pünktlich zum Sonnenaufgang ankerten wir vor Santoda Island und alle wachten nach und nach auf. Erstmal gab es einen guten Kaffee und anschließend French Toast mit reichlich Obst. Anschließend brachte uns unser kleines Motorboot an Land. Auf der Insel gibt es einen Salzwassersee in dem wir schwimmen gingen oder so wie ich, uns auf dem Wasser treiben ließen.

Zurück am Strand schnappte ich mir Maske und Schnorchel und schon ging es ins Wasser. Ich dachte anfänglich, dass hier nicht viel zu sehen ist. Aber dann folgte ich einem Fisch und fand die faszinierende Unterwasserwelt vor. Viele blaue Seesterne, Nemos, bunte Korallen und neben vielen bunten Fischen, sah ich sogar einen Box Fish. Zwischendurch ging ich zwar kurz an Land um dann aber wieder raus zu schwimmen. Mittendrin stellte ich mal geschockt fest, dass ich ja schon auf Höhe des Bootes Wasser. Das realisiert man gar nicht, wenn man seinen Augen nur unter Wasser hat.

Irgendwann ging es dann wieder an Bord und wir fuhren weiter. Jetzt wo wir alle die Wellen und die dazugehörige Bewegung des Schiffes bei Tag sahen, realisierten wir, dass auch die Wellen in der Nacht nicht höher waren. Die See war ziemlich ruhig. Jeder hatte aber eine miserable erste Nacht und so schliefen wir alle kreuz und quer auf dem Upper Deck. Irgendwann gönnten Marcel und ich uns einen Kaffee vorne im Bug.

Zuerst fuhren wir an Vulkanen vorbei und im Meer schwamm leider richtig viel Müll 🙁 Irgendwann sah ich in der Ferne ein Schwarm Vögel und bei genauerem Hinschauen erkannten wir Delphine. Als ich lossprang die Kamera zu holen, rief der Kapitän auch schon „Dolphins“ und alle kamen herbei. Wir sind direkt in einen riesigen Pod of Dolphins gefahren. Das waren locker über hundert Delphine, die um unser Boot schwammen und rumsprangen, faszinierend so viele hatte ich noch nie auf einmal gesehen.

Irgendwann mussten wir dann doch weiterfahren. Kurz vor Sonnenuntergang ankerten wir dann vor dem Kilo Beach. Während die einen schon an Land gingen, fingen einige an vom Boot ins Wasser zu springen. Ich konnte nicht widerstehen und musste es auch einfach mal probieren 🙂 Genial 😀 Wegen Ebbe entfiel das Schnorcheln und der Strand war eher zugemüllt als nice.

Nach dem Sonnenuntergang ging es dann weiter. Es gab noch lecker Abendbrot und dann setzten wir uns wieder zum Sterne gucken nach vorne. Also das Kreuz des Südens ist echt easy zu finden, genauso wie der Orionnebel und Jupiter. Nur unser Sternzeichen hab ich nicht so ganz hinbekommen. Direkt über uns, aber doch nicht so prägnant wie andere Sternenbilder. Recht zeitig ging es dann wieder ins Bett und diese Nacht schliefen wir schon deutlich besser.

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lower deck
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upper deck
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pineapple plantage
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a plastic ocean – loads of rubbish 🙁
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DOLPHINS!
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a huuuuuge pod
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under the boat
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jumping around
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Marcel with dolphins

Als die Motoren kurz vor dem Komodo Nationalpark langsamer wurden, wachte ich auf. Es war wieder kurz vor Sonnenaufgang, also schnappten wir unsere Kameras, holten uns einen Kaffee und gingen runter. Neben einem tollen Sonnenaufang sah man auch wie unruhig das Wasser war. Bei den ganzen Strudeln weiß, kann man froh sein, dass die See an sich ruhig ist und Perama hier jetzt, nicht ohne Grund, bei Tag lang fährt.

Nach dem Frühstück ging es auf Komodo Island. Hier wurden wir schon von unseren Guides empfangen. Alles in allem ist das alles hier ziemlich touristy. Wir konnten Fotos mit den Waranen machen und sahen gerade mal 4 Stück, wobei der größte bei der Küche war. Also Komodo Island hat uns nicht so gefallen.

Dann ging es wieder an Bord und wir fuhren zum Pink Beach. Wie der Name schon sagt, der Strand ist wirklich kind of pink. Also Schnorchel und Maske raus und ab ging es. Ich schnorchelte so vor mich hin, bis mit einem mal welche von uns „Turtle“ riefen, also schwamm ich los und sah tatsächlich auch noch die Schildkröte. Die Korallen sind hier schön rot und es gibt auch den ein oder anderen größeren Fisch zu sehen. Aber ich fand Santonda Island schöner. Was einen aber hier so richtig schafft, ist die Strömung. Aber einem bestimmten Punkt zieht sie einen nämlich raus aus der Bucht und ich hatte zu tun, wieder an Land zu kommen.

Nach dem Pink Beach fuhren wir nach Flores. In Labuanbajo legten wir an und hatten Landgang. Einige gingen von Bord, neue kamen hinzu und wir blieben. Da die Stadt nicht viel zu bieten hat, waren wir froh ein nettes Cafe zu finden. Am Ende kehrte hier unser halbes Boot ein. Gegen 18 Uhr ging es retour auf’s Boot. Heute war Party angesagt. Während die einen tanzten, machten wir es uns auf dem Bug bequem. Heute Nacht blieben wir im Hafen liegen und so gab es mal keine Wellenbewegung.

Komodo Tour
the sun is rising
Komodo Tour
beautiful
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sleepy Marcel
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but I am sleepy as well
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one more
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at work
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swirls
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and than calm
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mirroring
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our group
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cute komodo dragon
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you can touch him
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🙂
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fake pic
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view
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something to eat for the dragons
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fat kitchen dragon
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exhaust but happy Franzi
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pink beach
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smile
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Iced milk Green Tea on Flores
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nice cafe

Aber dafür einen Weckdienst noch vor dem Sonnenaufgang. Die Moschee riss mich vor 5 Uhr aus dem Schlaf. Aber so war ich wieder zum Sonnenaufgang wach und kurz darauf legten wir schon ab. Irgendwann kamen wir dann in Rinca an. Es gab wieder Komodo Warane zu sehen. Aber zum einen gab es viel mehr Warane, zum anderen keinen riesigen Pier und auch keine Verkaufsstände. Rinca ist nicht ganz so touristy und die Warane können tun und lassen, was sie wollen. Hab gelesen ab und an knabbern sie hier auch mal an einem Ranger rum 😉 Nach dem Stop in Rinca ging es weiter. Ein voller Tag segeln stand auf dem Plan.

Also viel Zeit zum nichts tun, schlafen und abhängen….awesome lazyness. Es wurde noch ein kurzer Schnorchelstop auf Gili Laba eingelegt, aber so recht zum Schnorcheln gab es nichts spannendes. Zum Sonnenuntergang fuhren wir genau an einer Vulkaninsel vorbei und Nachts gab es wie immer Sterne zu gucken.

Komodo Tour
on Rinca are crocodiles as well
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but more dragons
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some are on the way
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and don’t move
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just pose
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the big one is coming
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view
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dragon meet up
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and they come near by
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and have to check in as well
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Vulcanos
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and again sunset time
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looks nice
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even when she’s gone

Auch der letzte Morgen an Bord begann mit dem Sonnenaufgang. Dann ging es nach Mojo Island. Auf dem Weg zum Wasserfall verabschiedeten sich meine Flipflops. Also die haben alle echt nur ne Lebensdauer von 4 Monaten bei mir. Während die einen in den Wasserfall sprangen, trauerte ich meinen Flipflops nach. Den Weg zurück ging ich dann barfuss. Unser letzter Stop war auf „Perama Island“. Winzige Insel mit vielen toten Korallen und wieder sprangen die Leute vom Boot und ich war mittendrin 🙂 Am Ende kamen wir dann in Lombok am Hafen an und während wir alle darauf warteten anzulegen, stoppten wir auf einmal ruckartig. Es kam einen so vor, als wenn wir wo aufgelaufen sein und das Boot war anfänglich auch leicht schräg.

Auf jeden Fall kam dann auch noch die Polizei an Bord und wollte Geld sehen, bevor wir dann endlich anlegen konnten. Dann ging es vom Boot in den Bus, der uns nach Senggigi brachte und so endete unser kleines Abenteuer, ganz ohne mit dem Schiff unter zu gehen 😉

Komodo Tour
one last sunrise
Komodo Tour
local kids having fun
Komodo Tour
the waterfall
Komodo Tour
Perama Island
Komodo Tour
cooking time
Komodo Tour
the kitchen
Komodo Tour
awesome banana fritters
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seeking the anchor

…..up next Gili Air….

3 thoughts on “Of dolphins and dragons”

  1. Hi Franziska, wieder mal wunder schöne Fotos, ?besonders die von den Delfinen? vom Sonnenuntergang ?und die von den Komodo Warane ?. Das war ja eine richtige Abenteuertour!!!?Super…! ?
    Dein Bruder Daniel

  2. Hallo Franzi,kaum zu glauben was du alles erlebt hast!Freue mich schon dich wieder zu sehen!Liebe Grüsse aus dem(endlich!)sonnigen Tirol! 🙂

  3. Sieht ja alles super aus und muß auch viel Freude bereitet haben,Wasser ,Wellen ,Sonne und die Sterne der Nacht!!Naja auch die vielen Tiere im Wasser und an Land-super-super!!Super gute Bilder-danke für das Miterleben-dein Pa !!

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