trekking

Im Zug musste ich erstmal nach meinem Platz suchen und fand ihn dann auch. Drei Franzosen waren auch hier und fragten, ob ich oben oder unten schlafen wolle. Ich erklärte ihnen dann, dass wenn ich schon für unten zahle, ich natürlich auch das größere Bett mit dem Fenster gerne hätte. Irgendwann wurden dann die Betten aufgebaut und ich las dann noch ne Runde, bevor ich mehr oder weniger gut schlief. Leider wurde nämlich im Zug das Licht angelassen und so war es die ganze Nacht relativ hell. Um 7 Uhr war dann allgemeines Wecken angesagt und die Betten wurden abgebaut. Kurz danach war es dann auch schon soweit und wir fuhren in den Bahnhof von Chiang Mai ein.

I love to be a Hug
Night train

Natürlich war auch hier eine Horde von TukTuk- und RedBus-Fahrern zu gegen und die Preise, die sie mir anboten waren genial…bis zu 200 Baht – because it’s so far away. Mit einem unterhielt ich mich dann und erklärte ihm, dass ich genau weiß, dass 20 Baht der normale Preis ist und er fing nur an zu lachen und gab mir damit Recht. Ich ging dann auf die Straße und suchte mir dann einen RedBus der mich zu meinen Konditionen fuhr.

Kurze Zeit später kam ich endlich im Hug an und wurde von den Mädels freudig begrüßt. Da es zu früh zum Einchecken war, ging ich hinter zu Pascal an die Bar, der auch sichtlich erfreut war. Ich setzte mich hin und mit einem mal kommt wer zu mir „Hi stranger.“. Es ist Ian, den ich auch Siem Reap kannte und das Hug wärmstens empfohlen habe. Leider war er auf dem Weg nach Pai, aber in ein paar Tagen würde er wiederkommen (so wie die meisten).

Da es ja noch früh am Morgen war, gab es für mich jetzt nur ein Ziel – Frühstück bei Angels. Man wie hab ich das vermisst, diese Crepes und überhaupt. Am Nachmittag chillte ich dann einfach nur, denn die Nachtzugfahrt wirkte nach. Außerdem konnte ich dann doch mal einchecken. Die neue Angestellte meinte nur so „Yeah I think Tony booked something for you“. Wie gut, dass auf Tony immer Verlass ist. Er hatte mir ein Bett reserviert, noch bevor ich ihn drum gebeten hatte. Leider war es das C2- Bett und nicht mein C4. So war ich nämlich die ganze Zeit auf den falschen Locker aus.

Angels Secret
@ Angels secret

Außerdem gab es natürlich auch nach einen Matcha Green Tea von meinem Coffee Place des Vertrauens. Abends war ich dann mit Jonathan verabredet. Wir gingen zusammen ins Dash!, denn das wurde mir immer wieder empfohlen. Wir aßen erst Frühlingsrollen und danach Khao Soi Soup. Es war spaßig, dass Jonathan nach eineinhalb Monaten in Chiang Mai immer noch nicht mit diesem Schärfegrad des Essens klar kam. Anschließend gingen wir in die Rooftop Bar und tranken eine Sangsom Coke, bevor wir uns mit Jonathans Freunden trafen. Es waren alles Leute, die in Chiang Mai arbeiteten und zu meiner Überraschung waren es fast nur Deutsche. Aber da mich irgendwann die Müdigkeit überkam, verabschiedete ich mich.

Im Hug zurück, sah ich das Ton’s Auto vor der Tür stand und ich erblickte ihn hinten in der Bar, die eigentlich schon geschlossen war. Ich ging hinter und wurde von ihm gehugt. Wir saßen noch bis 2 Uhr zusammen und redeten und ich weiß gar nicht, wie oft er mich umarmt hat, so groß war seine Wiedersehensfreude. Er erzählte mir, dass das Hostel fast immer ausgebucht sei, aber eben so Leute, wie wir damals, die einfach mal wochenlang blieben, gibt es nicht mehr und so können sie keine Beziehungen mehr aufbauen, was sehr schade ist. Als ich dann endlich im harten Hug Bett lag, dachte ich mir nur so – endlich wieder daheim und schlief wirklich super.

Am nächsten Morgen war dann auch Tony endlich da und auch er freute sich. Ich ging aber erst mal Pancakes essen und genoss den ganzen Tag das Süße nichts tun. Am Abend war dann das Briefing für’s Trekking und Ping Pong unser Guide erklärte uns, was wir machen würden und was wir alles mitnehmen sollten.

Anschließend ging es zur Sunday Walking Street und wie immer aß ich mich einmal durch den Markt. Zum ersten Mal lief ich auch die komplette Strecke ab, da ich verzweifelt das Same Same but Different Shirt suchte, leider erfolglos. Somit beschloss ich ab sofort mir immer alles gleich zu kaufen wenn ich es haben wollte und nicht zu denken, dass es mir schon noch einmal über den Weg laufen wird. Diesem Irrglauben bin ich nämlich schon öfters aufgesessen. Ich verbrachte so aber viel zu viel Zeit auf dem Markt.

Irgendwie hatte ich aber immer noch Hunger und ging gegenüber zu meinem Rote-Stand. Mein Rote-Man bekam mit einem mal ein Grinsen über das ganze Gesicht und fragte wie es mir geht und ob alles gut verheilt sei. Ich war völlig perplex, das er mich wiedererkannte und dann auch noch alles von mir wusste. Als ich dann mit meinem Banana and Honey Rote am Check Point entlang lief, war auch noch der Soldat da. „You are back!“ und schon rannte er zu mir und begrüßte mich. Es ist echt so toll, wenn einen in Chiang Mai die Leute wiedererkennen, das macht es dann doch echt irgendwie zu einem zu Hause.

Als ich wieder zurückkam war die Hug Bar komplett leer und das um kurz nach 10. Ich ging zu Pascal, machte es mir bequem auf dem Barhocker und wir quatschten. Dann kam noch ein Deutscher an und ließ sich von Pascal die Funktionsweise der Dusche auf der Toilette erklären. Ich musste aufpassen, dass ich vor lachen nicht vom Barhocker fiel. Anschließend war es aber dann Zeit für mich mein Zeug für’s Trekking fertig zu packen, damit ich am nächsten Morgen nicht so laut bin. Außerdem wollten noch die Flüge nach Perth gebucht werden und das dauerte am Ende viel zu lange und ich bekam kaum Schlaf.

Irgendwas vor 6 Uhr hieß es aufstehen und auschecken. Dann ging es im Pick up los zum Local Market und wir froren uns auf dem Weg dorthin erstmal gescheit den Arsch ab. Auf dem Market war dann noch nichts los und so gab es 7eleven Frühstück. Man, was wären wir Backpacker nur ohne unseren 7eleven :D

Dann ging es weiter zum Elephant Camp. Wir sollten unsere Schuhe ausziehen und dann wurden wir jeder einzeln von den Elefanten begrüßt. Zuerst bekamen wir einen Kuss, dann setzte er uns einen Hut auf und zur Belohnung gaben wir ihm Bananen. Naja und die ganzen Bananen hatten zum Ergebnis das mein Elefantenkuss doch sehr bananig war ;) Danach wurden uns die Befehle beigebracht, wie wir die Elefanten führen können. Zum Beispiel hieß Hoi vorwärts und Hau anhalten. Zuerst hob der Elefant das Bein, das man aufsteigen konnte und dann ging es los. Ich hatte echt zu tun nicht runter zu fallen und bei meinem Glück dachte ich mir und war dann doch etwas nervös und echt froh als ich wieder unten war.

Nachdem alle durch waren, stiegen wir dann jeweils zu dritt auf die Elefanten und sind dann mit ihnen zum Wasserfall. Der Weg führte durch einen Bach und dann einen Berg hoch und das auf einem äußerst schmalen Trampelpfad. Naja und da die Elefanten gerade erst aufgestanden waren, hatten sie noch nicht genug gefrühstückt und so war unser Elefant damit beschäftigt sich was zu fressen zu suchen, als uns zum Wasserfall zu bringen. Das ganze war dann doch etwas beängstigend wenn er sich etwas sehr nah an den Abgrund bewegte.

Angekommen im Wasser setzte er sich dann erstmal hin, denn ihn störte es gar nicht das wir auf seinem Rücken waren. Wir stiegen dann ab und bekamen Bürsten zum säubern. Es ist schon echt lustig so einen riesen Elefanten mit so’ner kleinen Bürste zu säubern. Danach stellten wir uns noch zum Gruppenfoto auf und die Elefanten bespritzten uns die ganze Zeit mit Wasser und damit meine ich eiskaltes Wasser.

Danach ging es durchgefroren los zum Trekken. Also erstmal steil den Berg hoch, wobei steil echt relativ ist. Ich war im vorderen Bereich und da unser Mädel aus Israel dem Tempo nicht standhalten konnte, hatten wir immer wieder längere Pausen. Am Ende war die ganze Gruppe 10 Minuten vor ihr oben auf dem Berg. Dann ging es noch flach dahin bis wir unsere Mittagspause machten. Es gab stir fried Rice in a Banana Leaf und dazu Ananas und Melone. Die Portion war echt riesig.

Dann hatten wir noch Zeit zum Chillen. Ich legte mich mit meinem Kopf auf den Rucksack – ganz böser Fehler. Ich kam danach nämlich gar nicht mehr richtig in die Gänge und war bis zum local Village mehr oder weniger müde. Das Village war dann doch eher eine Enttäuschung. Wir konnten uns für teuer Geld was zu trinken kaufen und einige Dorfbewohner versuchten uns was zu verkaufen. Dann schauten wir uns noch die Schule an und das war’s. Danach ging es dann zu unserem Camp.

Die einzige Duschmöglichkeit stellte der Wasserfall dar und so ging es direkt dorthin. Da Trockenzeit herrscht, hatte der Wasserfall nicht ganz so viel Wasser, eisig war es aber trotzdem. Das einzige was da hilft Augen zu und durch. Da ich schon halbwegs nass war, legte ich mich mit den Holländern an. Erst machte ich Oguz nass und danach Michel. Aber die zwei waren am Ende auch die einzigen die mit mir baden gingen. Dem Rest war es zu kalt.

Dann setzten wir uns zusammen und ich unterhielt mich eine ganze Weile mit Michel. Es ist schon immer wieder interessant, dass wir „älteren“ Backpacker doch irgendwo alle die gleiche Story haben und ähnliche Beweggründe. Außerdem klärten wir die Frage, warum so viele von uns Deutschen reisen – „It’s so easy, we are 80 million people we can be everywhere! But you Dutch are only 17 Million people and you are everywhere too. That’s weird. ;)“ Jaja die lieben Holländer. Aber nach 3 Monaten kann ich mittlerweile Dutch lesen und verstehen, so im großen und ganzen, nur mit’m reden haperts. Aber man muss ja auch nicht alles können.

Während wir alle so beisammen saßen, gab es Erdnüsse mit Salz und Zucker und selbstgemachte Pommes von Ton. Awesome. Und beim Pommes essen haben Arife, die Israelin und ich uns über den Holocaust unterhalten. Wir haben echt ernsthafte Themen manchmal so drauf und es war wirklich interessant. Dann war es endlich soweit und das Essen war fertig. Es gab Green Curry, Rice, Omelett and Fruits. So viel zu essen das glaubt man gar nicht. Zumal wir vorher drei Bleche voll mit Pommes verdrückt haben.

Nach dem Essen ging es dann ans Lagerfeuer, denn wir waren alle schon komplett durchgefroren. Nina, Ping Pong und Ton spielten abwechselnd  auf der Gitarre und ich muss sagen Ton ist echt gut. Nebenher gab es local Rice Schnapps und ich bekam immer wieder einen von Ton. „It’s because you know me so long – Yah that might be a problem.“ Außerdem garten sie am Feuer noch sticky rice in coconut milk, der am Ende so wie Milchreis schmeckte.

Was mich aber an dem Abend viel mehr faszinierte waren die Sterne. Ich glaub, ich habe noch nie in meinem Leben so viele Sterne gesehen und so sah ich auch direkt eine Sternschnuppe. Später am Abend gingen wir dann Lantern steigen lassen. Ich hätte es fast geschafft meine direkt am Boden abzufackeln, aber am Ende war es doch die höchste.

Hier draußen, wo jetzt noch nicht mal das Licht des Lagerfeuers störte, hätte ich ewig sitzen können. Leider fehlte neben dem Licht vom Feuer auch seine Wärme und so war es dafür dann doch zu kalt. Man konnte sogar den Orionnebel sehen und wer weiß was nicht sonst noch alles. Auf jeden Fall hab ich dann noch eine Sternschnuppe gesehen und so habe ich mir at least drei mal das gleiche gewünscht. Man ich bin so einfallslos. Am Feuer ging es dann mit Musik weiter, bis alle nach und nach sich in den Betten verkrochen. Ich war auch um 23 Uhr im Bett und die drei Decken halfen nur wenig, denn ich fror wie alle andern tierisch.

trekking
at the elephant camp
trekking
first the hat
trekking
like some bananas
trekking
got a kiss
trekking
elephant riding
trekking
pretty scary
trekking
the way to the fall
trekking
trekking
Ton and the baby elephant
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group pic
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waterfall
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our camp

Um 8 Uhr konnte ich dann nicht mehr schlafen und stand auf. Draußen saß schon Monique und wir quatschten eine ganze weile bis es dann endlich Frühstück gab. Und auch diesmal wurde wieder aufgetischt. Es gab Pancakes mit selbstgemachter Schokosoße, Rührei, Toast mit Erdbeermarmelade und Obst. Dazu dann selbstgeernteten Green Tea oder Kaffee. Nach dem Frühstück wurde dann wieder auf Camper Art die Zähne geputzt und dann packten wir unser Zeug und es ging los.

Unsere Israelin durfte nicht mit, denn heute hätte sie in Ping Pongs Augen wirklich gar keine Chance gehabt und er hatte mit dieser Einschätzung definitiv Recht. Es ging diesmal nicht den Berg hoch, aber dafür musste man echt trittsicher sein. Viele rutschten immer mal wieder im Laub weg, aber das Tempo heut war auch hoch. Aber es machte viel mehr Spaß so quer durch den Wald zu laufen und immer wieder den Bach zu überqueren.

Mittendrin hielten wir dann an einem Wasserfall und einige gingen baden. Michel und ich machten es uns auf unseren Rucksäcken bequem und sind fast weggepennt. Aber da wir von unseren Mitstreitern auf der Hut waren, hatten wir doch immer ein Auge offen, denn sonst wären wir wohl klitsch nass geworden. Dann ging es noch ein Stück weiter und wir erreichten Ton, der schon auf uns wartete. Wir fuhren dann mit dem Auto zum Mittag essen, diesmal gab es eine Suppe und dann Pad Thai und das war nicht mal super. Natürlich gab es auch wieder Obst.

Danach ging es weiter mit dem Auto zum Bamboo Riding. Zu dritt ging es mit einem Guide auf’s Floß. Ich hatte Paul und Michel bei mir. Die zwei Jungs standen und ich setzte mich bequem hinten hin. Als erstes durfte Michel steuern und dann Paul. Am Ende war ich dran. Mittendrin setzte ich mal das Floß gekonnt ans Ufer. Aber die genialere Aktion war, dass ich fast den Bomboo Stick zum Steuern verloren hab. Das Ding hat sich nämlich oben im Baum verfangen und ich konnte es nicht mehr halten. Zum Glück war unser Guide blitzschnell und hielt ihn fest. Ganz so easy war das halt eben doch nicht ;)

Unterwegs trafen wir dann auch auf einige Asiaten, die das ganze alleine bestritten. Als erstes fing ich eine Wasserschlacht mit ihnen an und anschließend gingen sie in den stärkeren Stromschnellen teilweise mit Saltos von Bord, während wir Dank Guide gut hindurch gelenkt wurden. Dann war das Bamboo Riding auch schon zu Ende. An Land gönnten wir uns alle ein Eis bevor es zurück nach Chiang Mai ging. Auf der Fahrt redeten wir darüber, wer wo herkommen könnte und in letzter Zeit ist ja Holland sehr beliebt und die Holländer meinten auch „You’re the perfect Dutch“ – Naja wenigstens hab ich den französischen Akzent abgelegt ;)

Im Hug erstürmte ich erstmal die Dusche. Oh man eine heiße Dusche nach 2 Tagen trekken tut so gut. Anschließend machte ich meine Laundry – stolze 2,5 kg. Da Alex mir für diesen Abend abgesagt hatte, ersetzte ich ihn durch nen andern Alex ;) So hatte ich nicht so viele Probleme mit den Namen.

Alex ist auch aus Deutschland und grad erst seit 2 Tagen in Thailand. Ich ging mit ihm auf den Market gegenüber essen. Für mich gab es da übliche Sweet peppers with crispy pork und natürlich spicy. Mittlerweile hau ich mir auf alles Chili, weil es sonst zu fad schmeckt. Alex hingegen bestellte not spicy und starb trotzdem fast. Aber es war lustig mit an zu sehen. Ich bin mir aber sicher, wenn wir uns das nächste Mal über den Weg laufen, schaut das ganze schon anders aus. Wir quatschten noch ne Weile und dann trennten sich auch schon unsere Wege.

Ich lief dann aber noch meiner Trekking Crew über den Weg und zusammen ging es dann in die Jazz Bar auf ein Bier. Hach die Live Musik in dieser Stadt hat mir auch echt gefehlt. Aber leider war wie immer um kurz nach Mitternacht Schluss und ich war dann doch zu müde vom Trekking um anschließend noch ins Zoes weiterzuziehen.

trekking
on the bamboo raft
trekking
they nearly fell in the water
trekking
its my turn
trekking
was fun though
trekking

Man merkte das ich ein leichtes Schlafdefizit hatte, denn erst um 11 Uhr schaffte ich es aus dem Bett und war völlig erstaunt, dass der gesamte Dorm schon ausgeflogen war. Irgendwann raffte ich mich dann zum Frühstück auf und ging noch ein paar Asia Hosen shoppen. Nachmittags schlief ich dann schon wieder, bis sich Alex bei mir meldete. Wir verabredeten uns für den Abend, aber vorher organisierte ich mir noch Street Food. Ich ging zu meinem Rote-Mann bestellte ein Banana Honey Rote und sagte ich bin mal kurz weg. Dann ging es zur Cowboy Lady schnell essen holen und danach schnappte ich mir mein Rote und das Essen gab es dann irgendwo unterwegs.

Es war voll nett Alex noch mal wieder zu sehen. Leider hatte er schlechte Nachrichten. Aaron ist ins Krankenhaus gekommen, weil sich eine Wunde an seinem Beim heftigst entzündet hat, deswegen hatte er auch nicht so lang Zeit, da er wieder zu Aaron ist Krankenhaus musste. So kam es dann das ich recht zeitig nochmal im Hostel aufschlug. Ton fragte mich, ob ich ein Bier wolle und wenn ja welches. Ich wollte ein kleines Singha und bekam ein großes auf’s Haus :)

Am nächsten Morgen stand ich zeitig auf und checkte aus. Danach ging es zu den Ex Prisoners, wo ich mir einen Massagetermin für 2 Uhr holte. Vorher stand noch Frühstück bei Angels auf dem Plan und anschließend schaffte ich es und organisierte mir eine Tüte Matcha Green Tea. Dann ging es ins Hostel und Pascal und ich verabschiedeten uns schon mal vorsichtshalber. Ich ging zur Massage und ließ mich ein wenig quälen. Zum ersten Mal gab ich keinen Verweis auf mein Knie und wurde um so härter rangenommen. Es tat schon ab und an weh, aber Thai Massagen sind einfach die besten. Und wenn man eine zweistündige Massage für unglaubliche 9 Euro bekommt, ist das schon der Wahn.

Danach ging ich zu meiner Coffee-Lady, die schon mit einem Lächeln fragte „Matcha?“ ich grinste nur und bekam meinen Green Tea. Im Hostel setzte ich mich noch ne Runde in den Entertainment Room und in die Bar und sog die letzten Eindrücke im Hug in mich auf. Es wurden gerade Hammocks geliefert, zu schade das ich die nicht als erstes ausprobieren kann. Dann druckte ich mir noch meine Flugtickets aus und Ton machte wieder seine Späße mit mir. Natürlich musste ich nicht dafür zahlen. Anschließend machte ich mich Australien tauglich. Also Jeans an. Das erste mal nach über 3 Monaten und sie passt noch :D und dann ging es los.

Erst ging ich in die Bar um Ton Good Bye zu sagen. Seine Mum war auch gerade da und war direkt traurig das ich schon wieder ging. Ton umarmte mich und meinte, wenn ich noch einmal komme, dann muss ich wirklich für immer bleiben. Pascal war auch schon wieder da und so sagten wir nochmal Ciao. An der Rezeption umarmte ich erst die Mädels und dann Tony. Danach war es Zeit zu gehen. Es ist definitiv ein Hug-Hostel zumindest für mich. Aber ich gehör ja irgendwo zur Hug Family. Selbst die neuen konnten am Ende meinen Namen und die andern machten immer Späße mit mir und quatschten. Naja und ich muss für keine Extras zahlen und bekomm die Getränke entweder umsonst oder zu den alten Preisen. Hach mir wird mein Hug fehlen. Aber es war leider time to go…

I love to be a Hug
last hours @ the Hug
I love to be a Hug
looking serious

…..up next Perth…..

P.S. Echt schade, dass ihr immer noch nur alle lest und nicht mal Kommentare abgebt ;)

2 thoughts on “I love to be a Hug”

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