Angkor Wat

Da ich ja so gerne früh aufstehe, tat ich es auch diesmal. Noch schnell von Andi verabschieden, bevor es los ging. Erst mit dem Boot auf’s Festland und dann mit dem Minibus zur Grenze. Die Ausreise war schnell hinter mir, nachdem ich brav 2 $ für den Stempel zahlte. Dann rief einer „Please follow me guys.“ und eine große Gruppe setzte sich in Bewegung und ich ging mit. Erst wurde unsere Temperatur gemessen, nicht das wir Krankheiten einschleppen und dann ging es unter der Schranke durch bis zu nem Restaurant.

Es hieß, wir sollen warten und er geht mit unseren Pässen rüber und erledigt alles. Okay dacht ich mir, soll er halt. Aber er sammelte nie meinen Pass ein und war mit einem mal verschwunden. Ich fragte dann mal nach und alle meinten, sie haben ihm die Pässe schon an der Busstation gegeben. Okay somit war ich jetzt illegal in Kambodscha, das war easy. Aber leider braucht man bei der Ausreise auch immer eine Departure Card und so’n Visa wär an sich auch nicht schlecht. Somit ging ich zurück und erledigte alles und zahlte die 35 $. Somit zusammen 37 $ und damit war ich die Günstigste. Die anderen zahlten dem Kerl 40$ und die es komplett allein machten 38 $, denn ich hab den Gesundheitscheck umsonst gehabt.

Dann ging es weiter im Minibus. Aber wir sind mit 3 Bussen gekommen und wurden nun in 2 gesteckt. Aber nur für eine Stunde hieß es und so saßen bei mir im Bus in jeder Reihe 4, nur in meiner blieb es bei 3 Leuten. Dafür hatten wir einen Berg von Rucksäcken vor uns. Irgendwie kamen wir dann am nächsten Ort an und hier sollten wir jetzt eine Stunde auf den nächsten Bus warten. Hier gab es Wifi und Iced Milk Green Tea, was brauch ich mehr zum glücklich sein.

Aus der einen Stunde sind dann halt mal zweieinhalb geworden und dann ging es wieder weiter im Minibus, Diesmal gab es von vorne rein 4 Plätze pro Reihe, natürlich auf der selben Breite. Naja und 17 Leute haben auch Gepäck und das wurde komplett unter die Sitze geschoben, also kein Platz für die Füße. Tja und so saßen wir dann da. Ich war wieder direkt in der Reihe hinter dem Fahrer und das französische Pärchen saß auch wieder neben mir. Wir hatten uns als erstes den Platz gesichert, nicht grundlos, denn wir waren die einzigen mit Beinfreiheit, dadurch dass das Gepäck diesmal unter den Sitzen war und nicht vor uns.

Nach gut 6 Stunden hatten wir endlich Siem Reap erreicht. Durch das Warten 3 Stunden zu spät und mein free Pick Up vom Hostel war auch dahin. Also ging es im Tuktuk mit zwei Deutschen aus meinem Bus zum Hostel. Ich checkte schnell ein, ging auf’s Zimmer und dann direkt an die Bar. Mit einem Banana Shake in der Hand setzt ich mich irgendwo hin und wurde gleich in die Gruppe integriert. Die wollten dann recht schnell Richtung Pub Street aufbrechen und ich ließ mich breit schlagen und kam mit. Mein Abend endete um 2 Uhr und damit war ich die letzte aus der Gruppe die heim kam.

Reisen in Kambodscha
a lot of baggage
Reisen in Kambodscha
Why had everybody the same idea and took a pic of this crowded bus?!

Irgendwie hatte ich den Dorm mit den wohl rücksichtslosesten Leuten erwischt, die es gibt, denn egal ob es 7 Uhr war, sie waren so laut, dass es unmöglich war weiter zu schlafen. Also stand ich auf und nutzte die Chance als das Bad kurz leer war. Beim Frühstück traf ich dann Georgina wieder. Sie wollte mit Danilo zusammen im Tuktuk zu den Tempeln und ich fragte spontan, ob ich mich anschließen kann. Aber erst musste ich auschecken, denn die nächsten Nächte war der große Dorm frei und da ich unbedingt in das Hostel wollte, buchte ich es zwei mal.

Dann ging es mit den zwei los und der Tuktuk-Fahrer fragte, welche Runde wir sehen wollten. Da ich gehört hatte es sei nicht gut, die Highlights am ersten Tag zu sehen überredete ich die zwei zur großen Runde. Und schon ging es los nach Angkor. Wir kauften alle einen Dreitagespass und dann ging es vorbei an Angkor Wat und Bayon zum Preah Khan. Unser Tuktuk-Fahrer meinte nur er warte auf uns auf der anderen Seite und schon gingen wir los.

Direkt am Eingang traf ich dann erstmal das französische Pärchen aus dem Bus wieder. Sie waren heute mit dem Fahrrad unterwegs. Der Tempel war schon beeindruckend und wir machten viele Fotos. Auf dem Weg raus wurden Georgina und ich von zwei Khmer Mädels verfolgt, die uns unbedingt was verkaufen wollten. „Ten postcards for one Dollar, Do you want bracelet, I have bracelet, 3 for one Dollar. Or do you want magnets? I give you the magnet and these two bracelets for one Dollar! – Ich muss dringend lernen, was „No thank you.“ auf Khmer heißt. Als wir draußen waren kamen die nächsten. „Lady do you want something to drink? I have….!“.

Aber wir fanden dann unser Tuktuk und weiter ging es zum nicht so beeindruckenden Neak Pean, wo auch schon wieder meine Franzosen waren. Nach dem Ta Som ging es zum East Mebon. Unser Fahrer schlug uns vor, weil wir so schnell waren, doch zum Banteay Srei zu fahren. Das würde uns noch einmal 15$ kosten, aber ich hatte gehört, dass der schön sein soll und so entschieden wir uns dafür. Außerdem wollten wir einfach den Fahrtwind genießen, denn es war so heiß. Als wir uns noch einige Bananen kauften, waren die Franzosen natürlich auch nicht weit und ich verabschiedete ich mich von den beiden.

Der Tempel war wirklich schön, viele Details…eben ganz anders. Dann ging es zum Abschluss zum Pre Rup und wir hatten den Tempel komplett für uns. Im Hostel ging jeder von uns duschen und ich suchte mir danach cheap market food und fand es auch. Dann lieh ich mir noch ein Fahrrad für den nächsten Tag. Da ich mitbekam, dass Ricardo auch zum Sunrise wollte, verabredeten wir uns für den nächsten Morgen um 4.45 Uhr. Gruselig diese Zeit und deswegen ging ich halbwegs zeitig schlafen.

Angkor Wat
Mirror
Angkor Wat
and these hallways
Angkor Wat
rice field
Angkor Wat
sitting on top
Angkor Wat
getting some petrol
Angkor Wat
lovely one
Angkor Wat
sweet carvings
Angkor Wat
nice view
Angkor Wat
on top would be the view even better

Ich schaffte es aufzustehen und Ricardo kam auch an. Leider nur um mir zu sagen, dass ich allein fahren muss. Er hatte eine miese Nacht. Also ging es mit Stirnlampe los. In Siem Reap war noch alles beleuchtet, danach herrschte Dunkelheit. Angekommen am Angkor Wat war ich schockiert von den Menschenmassen. Ich beeilte mich und traf mittendrin auch noch die zwei Deutschen mit denen ich das Tuktuk teilte.

Ich ergatterte dann sogar einen halbwegs guten Platz zum Fotos machen. Also farbenfroh war der Sunrise jetzt nicht und irgendwann setzte ich mich auf’s Rad und mein Ziel war Ta Prohm und zum Glück waren wenige hier. Perfekt, das war der Zweck der Übung und so konnte ich den Tomb Raider Tempel in aller Ruhe erkunden und der ist echt der Wahn.

Dann ging es noch zu einem Tempel bevor ich Angkor Wat nach einer Nudelsuppe zum Frühstück in Angriff nahm. Naja Angkor Wat hat eine geniale Silhouette und wenn man bedenkt, wann es gebaut wurde, ist es wirklich beeindruckend. Aber ansonsten war er nicht so unglaublich und genau dieser Meinung waren auch die anderen mit denen ich sprach. Als letztes stand der Bayon auf dem Plan und der wiederum konnte komplett überzeugen. So viele lachende Gesichter und dann konnte man auch noch die Fledermäuse in den Türmen hören.

Angkor Wat
sunrise
Angkor Wat
but not sooo colorful
Angkor Wat
no words
Angkor Wat
the whole temple for me
Angkor Wat
Angkor Wat
hallways
Angkor Wat
awesome trees
Angkor Wat
the cute girl killed the frog a minute before
Angkor Wat
monk
Angkor Wat
just
Angkor Wat
smiling
Angkor Wat
mirror
Angkor Wat
the Bayon and myself
Angkor Wat
and one more hallway
Angkor Wat
nose to nose
Angkor Wat
smiling face
Angkor Wat
and more

Auf meinem Heimweg überholte ich eine kleine Khmer. Die dann aber direkt zu mir wieder aufschloß und dann kilometerweit Seite an Seite mit mir fuhr. Jeder der uns wiederholte, drehte sich anschließend um und grinste breit. Im Hostel wollte ich nur unter die Dusche. Abendessen gab es zusammen mit den anderen in einem Khmer Restaurant und dann suchten wir den Pub Crawl, denn der Rest von unserem Hostel wollte dort hin.

Leider waren sie nicht da, aber die anderen wollten dann unbedingt mitmachen, aber ich zahlte nichts. Georgina und ich setzten uns nach der dritten Bar Richtung Pub Street ab um zu tanzen. Nach einer Stunde tauchte da auch der Rest des Pub Crawls auf. Als wir dann zum Luft holen auf die Straße gingen, waren auch die anderen da und wir tanzten alle zusammen auf der Straße. Dieser Abend endete dann gegen 3 Uhr.

It's so easy to go illegal to Cambodia
Danilo, Geo, myself and Greg
Khmer Food
Fish Amok

Für den nächsten Tag plante ich nichts. Gegen 10 Uhr ging ich zum Frühstück und traf Andi. Wir quatschten kurz und ich ging dann auswärts frühstücken und anschließend tat ich nichts. Um 14 Uhr ging es dann zum Food Walk. Zuerst gab es frittiertes Gemüse und Fleischbällchen. Danach ein Khmer Nudelgericht und mit einem mal wird mir eine Tüte mit crickets unter die Nase gehalten. Nach kurzem Zögern esse ich einen und Hans konnte sich dann auch dazu hinreißen lassen. Danach gab es Desserts. Alles mögliche in Kokosmilch und alles was mir vorgehalten wurde, wurde probiert.

Dann ging es retour ins Hostel und dort wurden dann die restlichen Einkäufe ausgebreitet. Also die Muscheln waren innen roh, nicht meins. Aber sonst wars okay und ich konnte sogar alle überreden crickets zu probieren. Anschließend ging ich hoch und da war Hans schon wieder am Billard spielen und spontan wollte ich mitmachen und bildete mit ihm ein Team. Ich sagte noch, dass ich nur manchmal gute 5 Minuten habe und lochte direkt 4 Kugeln hintereinander ein 😀 Naja was soll ich sagen, wir waren ziemlich gut.

Aber irgendwann war das Verlangen nach einer Dusche größer und dann ging es abends wieder essen. Same same but different – also anderes Restaurant aber gleiches Menu nur günstiger. Nach dem Essen ergatterte ich mir noch einen Fruitshake. Avocado, Banane und Kokosnuss, die eigens für mich geöffnet wurde. Dann schlenderten wir über den Markt und gingen zurück zum Hostel. Ich schlug Hans wieder vor Billard zu spielen. Danach machte sich eine Gruppe von uns auf zu einem anderen Hostel und wir sind mit. Die hatten eine Rooftop Bar mit Sand und am Ende waren die Leute unseres Hostels die einzigen und leider schlossen sich auch bald und so endete der Abend auf der Pub Street mal wieder viel zu spät.

Khmer Food
Yummy cricket
Khmer Food
at the market
Khmer Food
Khmer dessert
Khmer Food
some snacks
Khmer Food
bit blurry: Hans, myself, Geo, Andi and Danilo

…..up next Battamban…..

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