Tonle Sap

Leider hieß es nach 4 unglaublichen Tagen in Siem Reap schon wieder Abschied nehmen. Eins steht fest, die Leute, die ich hier kennengelernt habe, werden mir fehlen.

Nach nicht einmal 3 Stunden Schlaf klingelte der Wecker. Unten in der Lobby traf ich Danilo, der auch auf seinen Pick Up wartete. Meiner kam dann bald und mir wurde mal wieder bewusst, wie sehr ich Pauschaltouristen nicht mag. Der Bus war zugegebenermaßen sehr voll, aber das ist kein Grund sich so aufzuführen. Wir Backpacker nehmen die Situation so wie sie ist, hilft ja nix. Aber die anderen Leute legten sich mit den Khmer an, dass sie schließlich soviel Geld zahlen und dann sollten sie doch bitte komfortablere Busse bereit stellen. Hallo wir sind in einem Dritte Welt Land… Ich bin froh, dass diese Leute dann nicht auf mein Boot sind.

Wobei auch hier sich welche über das Boot (auch das sehr einfach) beschwert haben, da wir einige Probleme mit dem Motor hatten und das so auf dem Weg repariert werden musste. Ich organisierte mir am Steg noch Frühstück und dann ging die Fahrt los. Zuerst quer über den Tonle Sap und man sieht wirklich weit und breit nur Wasser. Leider spritze dieses auch voll ins Boot und wir waren alle ziemlich nass. Dann ging es durch Mangrovenwälder zu den Floating Villages.

Überall konnte man den Leuten beim Fischen zuschauen und die Kids winkten alle und riefen „Hello“ und waren so happy, wenn man dies erwiderte. In Battambang angekommen, brachte mich ein Tuktuk zum Hostel und nach einer erfrischend kalten Dusche ging ich auf Nahrungssuche. Es gab Nudeln für 75 Cent und irgendein ein Nachtisch aus Ei mit Eis und Tee für 50 Cent und dazu gab es nette Gespräche mit den Khmer.

Tonle Sap
entrance to the Tonle Sap
Tonle Sap
fishing
Tonle Sap
Tonle Sap
houses
Tonle Sap
its busy out there
Tonle Sap
Just moving further
street food
Just moving further
yummy dessert

Aufgrund der kurzen Nächte in Siem Reap ging ich früh schlafen und entschloss mich am nächsten Tag für das Nichts-Tun. Abends ging es dann nämlich im Nachtbus nach Kep. Mein Nachtbus war diesmal einer so richtig zum Liegen und ich war wie sooft die einzige Westlerin. Spaßigerweise war auch noch die A/C ausgefallen und so öffneten sie mit purer Gewalt die Dachluken, damit wenigstens etwas Abkühlung herrschte. Dank der holprigen Straße – ich frage mich immernoch, ob da Asphalt drauf war – war es doch eine eher unruhige Nacht. Außerdem ist das Maß der Liegen nicht gerade auf meine Körpergröße abgestimmt.

Aber irgendwie kam ich dann doch in Phnom Penh an, wo ich bis um 7 Uhr wartete. Dann kam ein Tutuk und brachte mich zum nächsten Bus. Ich dachte vorher wirklich, der Verkehr in Bangkok sei chaotisch, aber gegen Phnom Penh läuft es dort echt geordnet ab. Außerdem beschloss ich spontan, dass zwei Nächte hier wohl ausreichend waren. Mein nächster Bus brachte mich dann nach Kep und ich war glücklich endlich das Meer wieder zu sehen. Ich nahm mir ein Fahrrad von meinem Guesthouse und radelte direkt einmal zum Strand um dort den Nachmittag zu verbringen.

Abends gönnte ich mir dann einen Krebs, denn hier soll es angeblich die besten crabs der Welt geben. Das Essen war teurer als meine Unterkunft aber es war es auch wert. Zurück im Guesthouse unterhielt ich mich noch mit dem Besitzer und er durfte mir einige Worte Khmer beibringen, aber leider hab ich nichts behalten. Da ich dann am späteren Abend nicht ganz so erfreuliche News aus Tirol erhielt, beschloss ich spontan am nächsten Tag direkt nach Koh Rong zu fahren.

Also buchte ich am nächsten Morgen um halb 11 meinen Bus nach Sihanoukville. Hier kann man nämlich richtig spontan sein, denn der Bus holte mich schon eine halbe Stunde später am Guesthouse ab. In Sihanoukville kaufte ich mir dann das Fährticket, dass mich direkt auf die Insel brachte. Und natürlich traf ich ein bekanntes Gesicht auf der Fähre. Sie meinte nur zu mir, dass es unglaublich sei, wie oft wir uns sehen.

Reisen in Kambodscha
night bus
Reisen in Kambodscha
Traffic in Phnom Penh
Just moving further
beach day in Kep
Khmer Food
crabs alive
Khmer Food
and crabs dead and delicious

…..up next Koh Rong…..

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