temple in Chiang Mai

Um 7 Uhr morgens kamen wir dann in Chiang Mai an und sollten dem Taxifahrer dann sagen in welches Hostel wir wollten. Randal hielt sich nicht an das zuvor ausgemachte Hostel, aber ich dachte mir, wir reisen zusammen, also geh ich mit ihm. Dann wurden wir bei Julie’s Guesthouse rausgeschmissen und wieder hielt Randal sich nicht an die Absprache. Eigentlich wollten wir uns ein Zimmer teilen um Geld zu sparen und was macht er statt dessen… Er ist so charmant und klaut mir das letzte Dormbett, so dass ich ins Einzelzimmer musste.

Da es recht früh war, durften wir noch nicht in die Zimmer und es gab erstmal Frühstück. Anschließend schmiss ich dann noch einmal gepflegt mein Smartphone weg, aber zum Glück gab es nur ne kleine Delle. Danach stiefelte Randal los, Tempel anschauen und ich schaffte es gerade noch mitzukommen. Wir gingen zu einem der zahlreichen Tempel in Chiang Mai, bevor wir dann im Hostel ins Zimmer durften. Auf dem Zimmer war ich komplett geschockt. Super spartanisch war es, aber hey was soll man für 120 Baht auch erwarten. Bei uns in Europa bekommt man sicher kein Zimmer für 3 € und außerdem werde ich mich ja nicht ewig darin aufhalten. Somit ging es für mich direkt wieder raus.

Chiang Mai Tempel
temple from the outside
Chiang Mai Tempel
and inside
Chiang Mai Tempel
Chiang Mai Tempel
a stupa
Chiang Mai Tempel
somehow looks like a Kauri tree
Chiang Mai Tempel
another one
Chiang Mai Tempel
but it wasn’t allowed to go upstairs
Chiang Mai Tempel
so nice
Chiang Mai Tempel
Chiang Mai Tempel
fat buddha
Chiang Mai Tempel
one more temple
Chiang Mai Tempel
lying buddha
Chiang Mai Tempel

Kurz danach kam mal wieder Randal vorbei und erfuhr, dass er sich ein Moped ausleihen wollte. Okay sowas muss man einfach probieren und so kam ich mit. Das Losfahren gestaltete sich als am schwierigsten und so fuhr ich sehr langsam durch Chiang Mai zu dem nächsten Tempel. Das war jetzt der dritte Tempel des Tages und ich fragte mich, ob wir hier nicht schon waren, so ähnlich sah es aus. Als wir weiter wollten, passierte es dann. Ich gab ein wenig zu viel Gas und mir ist das verdammte Moped ausgebrochen und schon lag ich da. In dem Moment eilten auch schon sämtliche Thais zu mir, fragten, ob alles okay sei, schafften das Moped zur Seite und kümmerten sich um mich, während Randal nix tat. Ich ging erstmal weg um runter zu kommen und natürlich kam Randal nicht nach.

Erst nach einer halben Ewigkeit schaute er mal nach mir. Ich war mittlerweile leicht genervt und stellte ihn zur Rede. Er meinte, dass es so schwer sei mit mir zu Reden, weil mein Englisch so mies sei und das er lieber nach Chiang Mai allein weiterreisen wolle. Verständlicher weise war ich jetzt richtig sauer und wollte mit ihm auch nicht mehr weiterfahren. Er brachte mich noch zum Hostel um sicher zu gehen, dass ich dort auch an kam und fuhr wieder. Ich hingegen setzte kurz an mich in meinem Zimmer einzuschließen um dann doch rauszugehen. Schließlich war das Tagesverlauf bis dato, so richtig mies: Handy weggeschmissen, ein Hostel was echt basic war, Mopedunfall und dann noch mit dem Reisepartner überworfen.

Chiang Mai - How a bad day changed in a good one
small scratch

Ich setzte mich draußen an einen Tisch und schon wurde ich angesprochen. Ich saß den ganzen Nachmittag dort und kannte am Ende das halbe Hostel. Soviele Kontakte in einer so kurzen Zeit war echt der Wahnsinn. Abends ging ich dann mit Bente auf den Night Market um mal wieder günstiges Essen zu genießen. Im Hostel später gab es dann noch eine sehr interessante Gesprächsrunde. Ich und drei Schweizer führten echt tiefgründige Gespräche und das bis nachts um halb 3. Der Wahnsinn! So ein toller Nachmittag und Abend, damit hätte ich nie gerechnet. Als ich dann in den Waschraum ging, hatte ich Spaß mit einer riesigen Kakerlake. Da ich nicht drauf treten wollt und sie sich nicht fangen ließ, versuchte ich ihr halt immer auszuweichen während ich meine Zähne putzte. Ich muss sagen man wird einfach viel lockerer und cooler auf so einer Reise 😀

Chiang Mai - How a bad day changed in a good one
just inventive

Dann ging ich ins Bett und wachte morgens komplett orientierungslos auf. Schuld war die Musik, die im Hostel lief. Sie spielten nämlich den Soundtrack von „Can a song save a life?“ und da ich die Musik laufen höre, aber nie damit gerechnet hätte, dass sie in Thailand gespielt wird, war ich komplett verwirrt. Es brauchte wirklich einige Minuten bis ich checkte, dass das real ist. Dann ging ich raus und fand auch schon die ersten bekannten Gesichter. Also erstmal hinsetzen und frühstücken.

Nico kam auch direkt an und checkte im Hostel ein, da er die vergangene Nacht woanders geschlafen hatte. Außerdem wollte er abends zum Boxkampf und so entschloss ich mich Randal zu fragen, wie der Kampf vergangene Nacht war. Naja und so kam es, dass die zwei ins Gespräch kamen und wir dann alle zusammen einen Eiscafe trinken gingen. Das half dann auch die angespannte Stimmung zwischen Randal und mir ein wenig zu entschärfen. Als wir dann wieder im Hostel waren spielten Randal und ich bestimmt zwei Stunden Pool und jetzt war es nun wirklich wieder locker. Nico und ich buchten dann später noch unseren Bus nach Pai, denn mein Zimmer war am nächsten Tag schon reserviert.

Zum Abendessen gab es diesmal eine thailändische Suppe aus dem Hostel, die mir unserer Israeli empfohlen hatte. Khao Soi heißt sie und ist wirklich genial. Im Hostel warteten wir alle schon auf unsere Ausflügler. Als diese dann zurückkamen, war das wirklich so als wenn ein Familientreffen stattfindet. So verbrachten wir den Abend wieder mit netten Gesprächen, Bier und Pool. Neue Kontakte wurden natürlich auch weiterhin geknüpft.

Am nächsten Morgen quälte ich mich nach einer kurzen Nacht aus dem Bett, packte mein Zeug zusammen, bestellte Frühstück und checkte aus. Ich hab unglaubliche 800 Baht (20€) für zwei Übernachtungen, Bier und Essen gezahlt…..der Wahn wie günstig es war. Dann aß ich noch mein Frühstück und wir warteten auf unseren Pick up. Nachdem der über 30 Minuten zu spät war, gingen wir zu unserer Booking Agency und es stellte sich heraus, dass wir vergessen wurden. Sie rief dann aber an und wir wurden eine halbe Stunde später abgeholt. Dann ging es in einem überfüllten Van nach Pai. 3 Stunden Serpentinen satt! Dank Reisetablette war ich direkt eingeschlafen und bekam so auch nicht mit, wie sich die eine Asiatin neben mir die ganze Zeit übergeben hat…

….coming up next Pai….

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