A rough start

Vorabinformation: Schon länger hatten wir geplant Deutschland wieder den Rücken zu kehren. Somit wurden der Job und die Wohnung gekündigt. Wir haben unsere Möbel und fast alles von unserem Hab und Gut verkauft. Der Rest kam bei unseren Eltern unter. Anders als bei unseren vorherigen Reisen werden wir diesmal viel online arbeiten. Somit bleiben wir öfter länger an einem Ort und sind nicht immer nur auf Erkundungstour.

Samstag 08. Oktober 7 Uhr – mein Wecker hat geklingelt und aus einer inneren Eingebung heraus, checke ich zuerst die Nachrichten. „Bahnchaos in Norddeutschland“ – ich bin hellwach und checke meine Bahnverbindung, laut der App sollte mein Zug noch fahren. Mein Vater macht schon das Frühstück und ich schaue immer wieder auf die Bahn-App und lese die Nachrichten. Dort steht, dass der Bahnverkehr in Norddeutschland komplett eingestellt sei, aber die Bahn-App zeigt weiterhin meine Verbindung an. Ich entschließe mich, meine Sachen schnell zu packen und mich fertig zu machen, denn es scheint so, als würden wenigstens die Regionalbahnen noch fahren. Ich esse blitzschnell noch was und schon geht es zum Bahnhof.

Jetzt muss ich eine Entscheidung fällen, entweder ich fahre mit der Regionalbahn nach Berlin oder ich schlage mich bis Wolfsburg durch. Ich setze meine Hoffnungen auf Berlin und steige in den Zug ein. Im Zug lauert aber Problem Nummer zwei, ich habe theoretisch keine Fahrkarte. Da Condor es nach fünf Anrufen bei der Hotline nicht geschafft hat Rail and Fly Tickets auszustellen, aber Marcel telefoniert schon parallel zum sechsten Mal mit der Hotline. Ich habe erst einmal Glück und werde nicht kontrolliert. Im Zug versuche ich verzweifelt eine Sitzplatzreservierung für einen der ICEs nach Frankfurt zu ergattern, aber alle sind ausgebucht.

Somit steige ich in Berlin in einen Sprinter nach Frankfurt und steuere direkt den Speisewagen an, wo ich einen Platz bekomme. Mittlerweile habe ich sogar eine Fahrkarte, da Marcel Erfolg hatte. Während ich im Zug sitze, lässt sich Marcel nach Kassel fahren und nimmt von dort die Regionalbahn nach Frankfurt. Am Bahnhof treffen wir uns und es geht zu unserem Hotel am Ostbahnhof. Was für ein Start in den Tag – nicht auszudenken wir wären heute schon geflogen.

Den nächsten Tag lassen wir in Frankfurt ruhig angehen. Wir frühstücken, machen einen Spaziergang am Main und packen unsere Sachen. Dann geht es zum Flughafen, wo wir direkt unser Gepäck abgeben können. Wir gehen im Anschluss durch die Security und suchen uns ein Plätzchen an unserem Gate zum Zeit totschlagen. Kurz vor 18 Uhr geht unser Flug und wir landen pünktlich in Cancún. Die Einreise verläuft einfacher als erwartet und wir bekommen unsere 180 Tage Aufenthalt für Mexiko. Danach geht es mit einem Minivan, welchen wir über Booking gebucht haben, zur Unterkunft und wir checken ein und gehen direkt schlafen.

Am nächsten Morgen gehen wir auf den Markt in der Nähe frühstücken. Danach geht es mit dem Bus in die Zona Hotelera zum Meer. Wir gehen aber zuerst in den Starbucks und planen unsere Weiterreise. Nachdem die Unterkunft gebucht ist, laufen wir zum Meer und spazieren am Strand entlang. Mit dem Bus geht es nach einer Zeit zurück nach Downtown Cancún. Am Abend gehen wir in den Parque de las Palabras zum Streetfood Essen. Die ersten Tacos und Quesadillas, waren ganz okay. Die Churros waren auf jeden Fall auf einem sehr guten Niveau.

Am nächsten Morgen geht es Marcel gar nicht gut. Ich habe ihn erfolgreich angesteckt, wobei es mir fast schon wieder gut geht. Wir entscheiden uns mit dem Uber nach Playa del Carmen zufahren. Da wir nicht direkt einchecken können, gehen wir bei einem Venezolaner etwas essen. Nach dem Check In bleibt Marcel im Zimmer und ich laufe einmal zum Strand und anschließend über die 5th Avenue. Im Grunde verlaufen unsere Tage in Playa del Carmen relativ ruhig. Wir arbeiten viel und kommen erst einmal an, gehen im Meer baden und probieren uns durch das mexikanische Streetfood.

…..up next Valladolid….

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