Nearly the end

Wir checkten gegen 11 Uhr aus und Matt fuhr uns noch hoch zur Straße. Auf dem Weg erzählte er uns, dass heute Feiertag sei. Hätten wir das gewusst, wären wir doch schon am Sonntag nach Bangkok gefahren. Oben auf der Hauptstraße hielt direkt ein Pick Up, der uns für 50 Baht zum Pier fuhr. Einige Kilometer vor dem Pier begann der Stau an Autos, die alle mit der Fähre auf’s Festland wollten, unser Glück, dass wir da einfach dran vorbei fahren konnten. Wir kauften uns schnell die Fährtickets und gingen direkt auf die nächste Fähre.

Da wir planten wieder die Linien 999 zu nehmen, gingen wir zu einem Stand, wo es hieß die, dass sie die Tickets verkaufen und holten uns zwei. Zum einen war es etwas teurer und zum anderen bekamen wir selbst auf Nachfrage nur so’n dummen Aufkleber mit 999 drauf und kein Ticket. Jetzt mussten wir auch noch 2 Stunden rumkriegen… In der Zeit hätten wir wirklich zum nächsten Busterminal fahren können und dort auf den nächsten Bus nach Bangkok aufspringen können. Als wir die zwei Stunden endlich rum hatten, gingen wir zurück und mit einem mal hieß es, der Bus fahre heute nicht von hier und wir sollen doch mit dem Minivan mitfahren, der uns zur Busstation bringe. Okay das kam uns jetzt schon mehr als nur komisch vor, aber es half ja nix. Also ging es im rasanten Tempo zur nächst größeren Stadt und dort wurden wir abgeladen und wieder sollten wir warten.

Nach gut einer halben Stunde und null Information wagte ich es und fragte, wann denn unser Bus käme. Die Antwort lautete halb 6 und wir hatten eigentlich geplant, mit dem Bus um 14 Uhr zu fahren. Alle anderen Busse seien voll, aber als ich weiter drängelte, nahm die eine Frau Geld aus der Kasse und ging mit uns zu einem anderen Shop und hier kaufte sie für uns zwei Bustickets für einen Bus um halb 5, na wenigstens haben wir ne Stunde rausgeholt. Trotzdem hieß es einmal wieder zwei Stunden warten. Wir machten uns also auf den Weg und holten uns erst einml ein paar Toastis vom 7eleven und danach noch einen Green Tea.

Irgendwann war auch die Wartezeit um und unser Bus kam. Der Bus war schon etwas in die Jahre gekommen, was zur Folge hatte, dass die Sitze sau unbequem waren. Aber wir hatten wenigstens Beinfreiheit, denn vor uns fehlte eine komplette Sitzreihe. So ging die Fahrt dahin, bis der Bus mit einem mal anfing richtig Krach zu machen. Irgendwann schlichen wir nur so dahin. Juhu unser Bus war wohl kaputt. Zum Glück waren wir gerade in einer großen Stadt und so konnten wir recht easy auf einen ziemlich neuen Bus wechseln. Leider war es mit der Beinfreiheit dahin und vor uns saß ein Thai Pärchen, dass immer wieder versuchte die Sitze nach hinten zu machen und scheiterte, weil wir da ja unsere Knie hatten. Zum Glück gaben sie irgendwann auf.

Kurz vor 23 Uhr kamen wir dann in Bangkok an und buchten uns schnell über Uber ein Taxi. Der fuhr uns dann zu unserem Hostel. Wir hatten ein Doppelbett direkt an der Tür bekommen und da man so ja wirklich jeden im Dorm mitbekommt, fragte ich ob wir nicht ein Doppel in der oberen Etage haben könnten, was auch kein Problem war. Mittlerweile war es Mitternacht und wir wollten einfach nur schlafen, leider hatten einige in unserem Dorm wohl ein kleines Gepäckproblem und packten gefühlt die halbe Nacht an ihrem Koffer rum.

Am nächsten Tag wollten wir dann ein wenig in Bangkok shoppen. Leider war der Wochenendmarkt gerade nicht und so versuchten wir unser Glück im MBK. Aber wenn wir schon mal gerade in der Gegend von Siam Paragon waren, konnte ich ja fast nicht anders, als mir mal wieder eine Cinnamon Roll zu holen. Ich glaub, dass war jetzt mittlerweile meine fünfte. Man könnte fast sagen, ich sei Stammkunde da 😉 Nachdem diese dann verspeist waren, ging es ins MBK und zwar ganz nach oben, denn dort gab es viele kleine Verkaufsstände. Zuerst holte sich Marcel ein Chang Tuk Tuk und dann gab es noch Bierflaschenkühler von Chang und Singha. Leider wurden wir nicht fündig, was gute Chop Sticks oder Trinkröhrchen aus Bambus anging.

Dafür gab es dann aber am Ende noch zwei Taschen für mich, die auf den ersten Blick auf jeden Fall qulitativ einen guten Eindruck machten. Nachdem wir dann da durch waren ging es in die Smartphone-Abteilung. Also hier bekommt man alles und kann im Zweifelsfall sich auch alles reparieren lassen. Aber ich mag ja meinkaputtes Display und Marcel wollte sein kaputtes Telefon daheim einschicken und somit gab es nur ne Handyhülle für sein neues. Nachdem wir so erfolgreich unsere Einkäufe getätigt hatten (auch wenn es viel weniger war als geplant) ging es zurück ins Hostel. Einmal ab unter die Dusche und dann zur Khao San.

Da hier ja leider keine MRT hinfährt nahmen wir den Bus. Der Ticketverkäufer weigerte sich uns ein Ticket zu verkaufen, weil er meinte wir seien falsch. Da Google und die Hostelangestellte aber sagten, dass sei der richtige Bus, blieben wir sitzen. Irgendwann nachdem wir doch den ärgsten Verkehr durch waren und nur noch 4km von der Khao San entfernt waren, hielt der Bus und alle mussten aussteigen. Somit waren wir wirklich in einem Bus der nicht zur Khao San fuhr, aber da sich der Junge immer noch weigerte unser Geld zu nehmen, war die erste Farht zumindest umsonst. Dann mussten wir eine Weile warten bis endlich ein Bus kam der zumindest in die Nähe der Khao San fuhr.

Als wir dann ankamen ging es zur Rambuttri Road zum Essen. Leider tourigegend-üblich abolut nicht scharf und das wo es Chicken Basil Leaf war. Naja egal, danach gab es noch n Mango Shake und n Roti, der widerum war deutlich besser als noch auf Koh Chang. Dann liefen wir einmal über die Khao San, wo es gefühlt wirklich ruhig war, selbst die Verkäufer waren nicht aufdringlich. Da uns hier aber nichts zusagte, ging es zurück zur Rambuttri und dort setzten wir uns in eine Bar mit guter Life Musik. Tranken zwei sehr wässrige Buckets und bevor es zu teuer werden konnte, holten wir uns ein Uber Taxi und ließen uns zum Hostel fahren.

Nearly the end
Green Tea / Thai Tea / Coffee
Nearly the end
Cinnamon Roll
Bangkok
National Monument
Nearly the end
@ Khao San

Wir schliefen bis kurz vor 11 und sprangen erst einmal unter die Dusche, bevor wir packten und ausscheckten. Danach gab es das letzte Mal Toastis vom 7eleven und noch einen Green Teat bzw Iced Coffee. Dann liefen wir zum Kino und schauten uns den neuen Captain America Film an, natürlich lief die Thai Nationalhymne davor. Nach dem Kino sind wir bewaffnet mit einem weiteren Green Tea zurück zum Hostel. Da aber noch Zeit war, sind wir noch einmal in die nächstgelegene Mall gegangen, das EM-Quartier, überraschender Weise wirklich ganz nett, architektonisch gemeint. Mit Wasserfällen, Grünanlagen in der 6. Etage etc.

Nearly the end
Backpacker Breakfast – Toastis
Nearly the end
Cinema in 3D
Nearly the end
no words needed
Nearly the end
waterfall
Nearly the end
some green
Nearly the end
at the 6th floor
Nearly the end
the MRT-line
Nearly the end
going straight
Nearly the end
last hours
Nearly the end
last sunset

Nachdem die Sonne unter gegangen war, fanden wir direkt vor unserem Hostel einen Street Food Stand, der uns am meisten zusagte. Leider gab es keine Karte, aber da das Zubereitete im Wok gerade ganz gut aussah, bestellten wir das. Anschließend orderten wir noch eine Portion Chicken Basil Leaf, was diesmal halbwegs scharf war. Nachdem alles aufgegessen war und das Singha ausgetrunken war, ging es rüber ins Hostel. Wir schnallten unsere Backpacks auf und liefen zur MRT.

Nearly the end
first course
Nearly the end
and second
Nearly the end
backpacks are packed

Nach gut einer Stunde Fahrt kamen wir am Airport an und zum Glück war auch schon der Check In offen und wir konnten direkt unsere Rucksäcke abgeben und sind dann auch schon direkt durch die Immigartion gelaufen. Anschließend ließen wir uns im Starbucks nieder, schließlich hatten wir noch gut 2 Stunden Zeit bis zum Boarding…

Nearly the end

…..up next Bangkok (how could that happened…)…..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.