Ijen und Bromo

So kamen wir um 20 Uhr in unserer Unterkunft an. Sie hatten noch ein Zimmer frei, aber als wir erfuhren das die Touren zum Ijen um 1 Uhr nachts starten, entschieden wir uns kein Zimmer zu buchen. Die Duschen und den Aufenthaltsbereich durften wir nutzen und wir sollten sogar am nächsten Tag Frühstück bekommen, wer braucht da schon ein Bett. Also gingen wir zuerst duschen und versuchten dann im Ort noch etwas zu essen zu ergattern und waren damit auch erfolgreich. Dann machten wir es uns so gut es geht bequem und schafften es sogar ein wenig zu schlafen und dann um halb 1 aufzustehen. Nachdem wir uns schnell frisch gemacht hatten, ging es mit dem Jeep den Vulkan hoch, bis dieser geparkt wurde und wir dann laufen durften. 1,5 Stunden ging es den Vulkan hoch und dann für nicht ganz 30 min in den Krater. Schutzmasken bekamen wir nicht von unserem Guide, obwohl diese im Preis enthalten sein sollten, aber er meinte wir brauchen keine. Er brachte uns dann zu einem Viewpoint von dem man die blauen Flammen am besten sehen konnte. Sie entstehen durch den heißen Schwefel, der beim Austritt sofort mit dem Luftsauerstoff reagiert und zu brennen beginnt. Die blauen Flammen sind nur in der Dunkelheit zu sehen und so nutzen wir die Zeit Fotos zu machen bis es anfing zu dämmern. Nebenher fror zu mindestens ich tierisch trotz mehreren Lagen an Klamotten. Nachdem die blauen Flammen verschwunden waren schauten wir noch kurz zu wie die Männer den Schwefel abbauten, wobei wir nicht dicht heran durften, weil uns eben die Masken fehlten. Nachdem die Männer sich Schwefelbrocken abgeschlagen haben, befüllten sie ihre Körbe damit und schleppen gut 80 kg den Berg hoch. Galileo berichtet ja regelmäßig über einen der härtesten Jobs der Welt. Sie bekommen 900 Rupiah pro Kilogramm. Die meisten arbeiten mehrere Wochen am Stück im Krater, wobei sie sogar die halbe Zeit direkt in einem Lager im Krater schlafen und die andere Zeit in einem Lager am Aufstieg zum Kraterrand. Wir schauten uns anschließend noch an wie gut Schwefelsäure sich als Kratersee macht. Aber vom Hand reinhalten ließen wir dann doch ab. Dann ging es wieder hoch zum Kraterrand und auf dem Weg wurden wir von den Arbeitern immer wieder nach Wasser und Keksen gefragt. Wir verteilten dann aber lieber unsere restlichen Kekse und Snakefruits an die Leute, die nicht fragten. Einer von ihnen freute sich tierisch über die Snakefruits und legte erst einmal direkt eine Pause ein um welche zu essen. Nachdem wir kurz die Aussicht oben auf dem Kraterrand genossen hatten, ging es wieder zurück zum Jeep und mit diesem dann wieder zurück zur Unterkunft. Wir packten schnell unser Zeug, aßen Frühstück und ließen uns zum Bahnhof fahren. Dort kauften wir Tickets für den Zug nach Probolinggo. Die Fahrt haben wir teilweise verpennt, da ja die letzte Nacht doch etwas kurz war. In Probolinggo fuhren wir zusammen mit einer Holländerin zum Busbahnhof. Nur leider ging hier kein großer Bus nach Cemara Lawang. Ein Minibus fuhr aber erst los, wenn er voll war oder wir bereit waren den gesamten Bus zu zahlen. Also warteten wir erst einmal. Ich ging während dessen auf erfolglose ATM-Suche und holte ein paar Kekse und als ich wieder zurück kam waren wir schon zu 9.. Nachdem wir noch einmal eine halbe Stunde gewartet hatten, entschieden wir uns für 65k Rupiah pro Person zu fahren (anstelle von 35k). Wir machten vorher aber noch aus, dass wir an einem ATM hielten und bis vor die Tür des Lava Cafes gebracht wurden. Nach längerem Hin und Her kamen wir auch an und sie hatten sogar noch etwas frei für uns. Es war okay, auch wenn es etwas teuer war mit 300k Rupiah die Nacht. Abends ging es dann nur noch essen und schlafen.

Ijen und Bromo
blue flames
Ijen und Bromo
never seen that before
Ijen und Bromo
sooo amazing
Ijen und Bromo
there are not many places on earth where you can see them
Ijen und Bromo
when the sun comes up, the blue flames disappear
Ijen und Bromo
it was cold and sometimes you couldn’t really breath ‚cause of the sulphur gases
Ijen und Bromo
sulphur gases
Ijen und Bromo
a lot of solid sulphur
Ijen und Bromo
they carry it up the hill
Ijen und Bromo
crush it, pack it and bring it down to the weighting station
Ijen und Bromo
some kind of sunset
Ijen und Bromo
the crater lake – aka the biggest acid barrel on earth
Ijen und Bromo
view from the rim
Ijen und Bromo
easy going

Am nächsten Morgen schliefen wir einfach mal aus und ließen den Sonnenaufgang sausen, denn wir planten ein wenig länger zu bleiben als alle anderen Touristen. Dafür machten wir auch keine überteuerten Touren. Nachdem wir uns an unserem Buffet-Frühstück gestärkt hatten, machten wir uns fertig und suchten den Weg zum Bromo. Wir fanden beim Cemarah Indah den „local“ Weg runter ins Tal. Vorteil dieses Weges war, dass hier sicher keiner den überzogenen Eintritt von einem verlangt. Wir gingen durch die Sea of Sands rüber zum Bromo. Dort warteten noch ein paar Treppenstufen auf uns bevor wir in den Krater schauen konnten. Leider war erst einmal außer viel Qualm nichts zu sehen. Aber dieser legte sich nach einiger Zeit und wir konnten relativ gut hineinschauen. Dann liefen wir wieder zurück und chillten ein wenig im Zimmer. Als dann um 16 Uhr das Wetter immer noch gut war, versuchten wir unser Glück mit dem Sonnenuntergang. Wir liefen hoch zum Viewpoint und kurz bevor wir an diesem ankamen begann der große Regen. Also Raincape angezogen und wieder zurück. Mittendrin regnete es dann zeitweilig so heftig, dass wir uns unterstellen mussten. Als wir wieder zurück waren, gingen wir gleich in einem Warung essen und nach einer heißen Dusche ins Bett. Um halb 4 klingelte der Wecker schon wieder und wir stiefelten los zum Viewpoint. Da wir nicht den höchsten Viewpoint wählten, wo die Tourigruppen hinfahren, konnten wir etwas länger schlafen, denn der andere Viewpoint wäre noch einmal 2,5km weiter den Berg hoch gewesen. An unserem Viewpoint war wenig los. Es war wieder schön kalt, aber es gab heißen Kaffee zu kaufen. Endlich sahen wir mal alle Vulkankegel und selbst der Bromo brodelte heute ein wenig weniger. Nachdem die Sonne aufgegangen war gingen wir noch ganz hoch zum oberen Viewpoint. Der erste Teil des Weges wäre hier sicher spaßig in der Dunkelheit geworden, aber bei Tageslicht ging es. Oben angekommen war alles mega touristisch. Es gab Sitzbänke und alles war eingezäunt und auch der Blick war nicht wirklich schöner. Wir waren echt froh, hier nicht morgens schon hoch zu sein. Auf dem Weg runter lief uns sogar ein Makake über den Weg. Ich hätte nicht gedacht, dass es hier oben Affen gibt. Dann ging es wieder runter ins Tal und wir kamen gerade noch rechtzeitig zum Frühstück ins Hotel. Anschließend holten wir noch ein wenig Schlaf nach und waren wirklcih mal faul. Auch diesen Nachmittag blieb das Wetter schön und so wagten wir einen weiteren Sonnenuntergangsversuch. Also ging es wieder hoch Richtung Viewpoint. Die gute Nachricht war, heute gab es keinen Regen. Die schlechte Nachricht war, dass es aber viel zu viele Wolken für einen schönen Sonnenuntergang waren. Wir stoppten auf dem Rückweg wieder in unserem Warung bevor es auch heute wieder früh ins Bett ging, denn am nächsten Tag klingelte der Wecker wieder so früh. Wir gingen wieder zum Viewpoint und schauten noch einen weiteren Sonnenaufgang. Leider ähnelte dieser doch sehr dem vom Vortag. Diesmal gingen wir aber direkt nach Sonnenaufgang zurück ins Hotel zum Frühstück. Danach packten wir noch schnell unsere Sachen und checkten aus. Dieses mal schafften wir es auch mit einem Minibus für 35k Rupiah nach Probolinggo zurück zu fahren. Zum Glück waren wir aber mit die ersten am Bus, so konnte ich uns Plätze in der ersen Reihe sichern, welche die einzige mit Beinfreiheit ist. In allen anderen Reihen ist es als Westler fast unmöglich normal zu sitzen und wir waren zu 16. im Bus (15 Plätze).

Ijen und Bromo
lonesome riders
Ijen und Bromo
green oasis in the Sea of Sands
Ijen und Bromo
uphill
Ijen und Bromo
nothing behind
Ijen und Bromo
made my way
Ijen und Bromo
on the crater rim
Ijen und Bromo
the whole crater
Ijen und Bromo
a lot of steam
Ijen und Bromo
Mount Batok
Ijen und Bromo
view over the Sea of Sands
Ijen und Bromo
small votex
Ijen und Bromo
foot prints
Ijen und Bromo
southern cross and the vulcanos
Ijen und Bromo
nice view and nice light
Ijen und Bromo
the cloud comes dirctly from Bromo
Ijen und Bromo
a closer view
Ijen und Bromo
from the highest view point
Ijen und Bromo
a few pics from us – Marcel
Ijen und Bromo
together
Ijen und Bromo
and myself
Ijen und Bromo
monkey
Ijen und Bromo
there was a ghost
Ijen und Bromo
the Semeru – the big vulcano in the back – erupts every few minutes
Ijen und Bromo
sunrise the 2nd
Ijen und Bromo
the bad weather is coming

…..up next Yogyakarta…..

One thought on “Volcanoes on Java”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.