Die Tempel von Angkor Wat

Für uns geht es heute weiter nach Kambodscha und deswegen müssen wir uns mal wieder früh aus dem Bett quälen. An dem vereinbarten Punkt, wo wir abgeholt werden sollen, warten wir über eine Stunde bis uns ein Boot mitnimmt. Angekommen auf dem Festland marschieren wir Richtung Busbahnhof und lassen dort unser Ticket von dem ominösen Typen, der sich um die Visa kümmert checken. Ich sage ihm gleich, dass wir den Grenzgang allein machen, aber er hätte wohl unsere Pässe mitgenommen und das obwohl er von der falschen Company war, wie sich später herausstellte. Aber es war einmal wieder interessant zu sehen, wie viele Leute doch gutmütig dem Kerl 40$ inklusive ihres Pass geben.

Irgendwann kam ein Bus vorgefahren und es hieß, dass alle einsteigen sollten, die nach Kambodscha wollen. Also rein mit uns und als die Tickets kontrolliert wurden, durften wir wieder aussteigen. Draußen warteten dann wir anderen mit den rosa Tickets auf den kurze Zeit später kommenden rosa Bus. Im Bus erklärte uns ein Typ den Grenzgang und das dieser in total 37$ kosten würde und er das aber auch gerne für 40$ alles erledigte und auch hier gaben Leute ihren Pass ab. Wir fuhren dann zur Lao Boarder und da wir mit der 168 Buscompany fuhren, mussten wir das Gepäck nicht mitnehmen, denn der Bus würde die Grenze passieren. Für 2$ gab es dann den Ausreisestempel und es war spaßig zu sehen, wie die Leute hier schon versuchten ihren Visaantrag loszuwerden bzw. dachten, dass sie jetzt schon in Kambodscha eingereist sein. Einigen Deutschen erklärte ich dann noch das Prozedere kurz. Nachdem wir unsere Stempel hatten gingen wir auf direkten Wege zur leicht versteckt liegenden Hütte auf der rechten Seite, wo es die Visaanträge gab.

Einige Leute gaben noch ihr Geld beim Medical Check aus oder stellten sich direkt bei der Immigration an, ohne ein Visa zu haben. Wir füllten die Anträge aus und bekamen gegen die hier üblichen 35 $ unser Visa. Vielleicht wäre es schlauer gewesen sich sein Visa vorher an einer Botschaft für 30 $ zu besorgen. Danach marschierten wir zur Hütte davor zurück und holten uns unseren Stempel ab. Damit waren wir offiziell nach Kambodscha eingereist. Als wir drüben so auf den Bus warteten sahen wir, dass von ihr aus auch direkt Minivans gebucht werden konnten. Diese fuhren um 11.30 Uhr für 18 $ nach Siem Reap und wir Deppen haben 35 $ von Don Det aus gezahlt. Also ein Ticket nur zur Grenze wäre wohl ausreichend gewesen, aber man muss etwas auf’s Tempo drücken, sonst ist man nicht um halb 12 durch.

Lara meets Indiana...
The border
Lara meets Indiana...
crossing on our own
Lara meets Indiana...
getting a bus

Als wir gerade in unseren Bus eingestiegen waren, hieß es mit einem mal, alle nach Siem Reap aussteigen und Bus wechseln. Also stiegen wir aus, dann hieß es, er braucht nur 5 Personen und da ich dachte, es ginge weiter im Minivan hielten wir uns zurück. Tatsächlich stiegen die Leute in einen anderen Bus um. Die Minivans, die von hier abfuhren, wurden mal wieder mit Leuten voll gestopft und ich sah auch, dass einige gegen die Fahrtrichtung saßen, dass ist sicher spaßig geworden. Bei uns verzögerte sich unsere Weiterreise noch eine Weile, denn von unserem gesamten Bus wurden noch einmal die Visa gecheckt. Irgendwann fuhren wir dann über die Schlaglochpiste (eigentlich waren die Schlaglöcher schon halbe Gräben) weiter und hielten mit einem mal an einer Tanke, wo alle nach Siem Reap aussteigen durften. Hier warteten wir auf unseren Minibus und in guter alter Tradition kamen hier 16 Leute auf 11 Sitze. Irgendwie ging es schon und wir zwängten uns in den Bus. Nach ca. 2 Stunden stiegen 5 Leute aus und jeder hatte seinen eigenen Platz – Luxus pur! So ging die Reise weiter bis wir gegen halb 7 in Siem Reap ankamen. Wie üblich wurden wir von einer Horde Tuktuk Fahrern empfangen und ließen uns dann von einem von ihnen in unser Guesthouse fahren.

Lara meets Indiana...
just normal

Am nächsten Morgen gingen wir erst einmal teuer frühstücken und dann irgendwann gegen 13 Uhr orderten wir uns ein Tuktuk und es ging zu den Tempeln. Für 40 $ holten wir uns den 3 Tagespass und starteten zur großen Runde. Da wir so spät gestartet waren, hatten wir nicht extrem viele andere Touristen an den Tempeln. Um kurz nach 16 Uhr kamen wir am „Sunset Hill“ an und hier war schon die Hölle los. Wir gingen den Berg hoch und durften uns in eine Schlange anstellen. Die obere Ebene des Tempels durfte nur noch von 300 Leuten gleichzeitig betreten werden. Wir standen über eine Stunde lang an und hatten am Ende immer noch zu viele Leute vor uns, weswegen wir aufgaben. Wir hätten vielleicht um halb 4 hier schon sein müssen um vielleicht dann auf den Tempel zu kommen.

Die Tempel von Angkor Wat
comfy tuktuk
Die Tempel von Angkor Wat
Welcome to Angkor
Die Tempel von Angkor Wat
we are making a movie – LARA meets Indiana!
Die Tempel von Angkor Wat
mirror
Die Tempel von Angkor Wat
just me
Die Tempel von Angkor Wat
on the way
Die Tempel von Angkor Wat
just a temple
Die Tempel von Angkor Wat
Marcel
Die Tempel von Angkor Wat
and a temple
Die Tempel von Angkor Wat
…and a temple
Die Tempel von Angkor Wat
I love these trees
Die Tempel von Angkor Wat
another temple

Wir ließen uns dann von unserem Tuktuk Fahrer wieder zurückfahren. Btw. Im letzten Jahr gab es diese Begrenzung noch nicht und auch im Guesthouse wurde uns dann nicht mitgeteilt und selbst der Tuktukfahrer hatte nichts gesagt. Also es wäre ziemlich ärgerlich gewesen, wenn man eine sunset Tour gebucht hätte und es dann nicht rechtzeitig auf den Tempel geschafft hätte. Unser Tuktuk Fahrer setzte uns dann nähe Pubstreet raus, wo es gutes Lok Lak gab. Dann gingen wir zurück zum Guesthouse bevor wir später wieder loszogen, denn in Siem Reap kann man einfach immer noch viel zu gut Party machen. Gegen 3 Uhr ging es dann ins Bett.

Lara meets Indiana...
pub street

Der nächste Tag startete um 12 Uhr 😀 und einem viel zu teurem schlechten Frühstück. Da bei mir einige Asia Hosen in letzter Zeit das Zeitliche gesegnet hatten, ging ich eine Runde shoppen. Marcel gab im Gegensatz zu mir etwas mehr Geld aus und gönnte sich notgedrungen eine neue Kamera, da seine doch einige viele Macken aufwies.

Am nächsten Tag gab es mal günstiges und gutes Frühstück, denn wir gingen zu dem Bäcker an dem wir die Tage zuvor einfach vorbeigelaufen waren. Zu einem guten Baguette gab es Green Tea und Iced Coffee vom Straßenhändler. Anschließend liehen wir uns Mountainbikes aus und machten uns auf den Weg Richtung Angkor Wat. Hier war, wie nicht anders zu erwarten die Hölle los. In die Wasserbecken vor Angkor wurde dann auch noch künstlich Wasser eingeleitet, da sie sonst wohl ausgetrocknet wären, aber so konnte man auch kein schönes spiegelndes Foto machen. Wir liefen einmal quer durch Angkor ohne aber auf die oberste Ebene zu gehen, denn hier durfte man lange anstehen.

Die Tempel von Angkor Wat
Angkor without us
Die Tempel von Angkor Wat
Angkor with us
Die Tempel von Angkor Wat
monk kids
Die Tempel von Angkor Wat
one way
Die Tempel von Angkor Wat
nice carvings
Die Tempel von Angkor Wat
like a window
Die Tempel von Angkor Wat
filming
Die Tempel von Angkor Wat
and again
Die Tempel von Angkor Wat
another way
Die Tempel von Angkor Wat
and again the whole temple

Nach Angkor Wat stand der Bayon auf unserem Plan. Auf der Brücke vor dem Bayon staute es sich etwas und da das Tor nur einspurig befahrbar war, dachten wir uns erst mal nichts. Später hieß es, auf der anderen Seite sei eine Veranstaltung gewesen und deswegen sei heute so viel los. Aber anders als daheim, ließ die Polizei hier nur die eine Seite passieren und wir mussten warten. Nach einer halben Stunde drehten wir genervt um und entschieden uns den Loop in die andere Richtung fortzusetzen. Nach einem kleineren Tempel stand der Ta Prohm endlich auf dem Plan. Leider waren hier Unmengen an Touristen zu gegen. Hinzu kam, dass mittlerweile große Teile des Tempels eingestürzt waren, ein riesen Baukran im Tempel stand und man auf Holzstegen durch den Tempel geleitet wurde. Außerdem sind Plattformen errichtet worden, wo die Touristen sich vor den Bäumen gut in Szene setzen können, nervig so was. Ich bin wirklich froh, dass ich letztes Jahr schon hier war. Zum einen war ich damals so früh dran, dass ich jeglichen Touristenmassen aus dem Weg gegangen bin und zum anderen waren damals kaum Holzstege vorhanden und der Tempel deutlich besser erhalten.

Die Tempel von Angkor Wat
one way
Die Tempel von Angkor Wat
Marcel
Die Tempel von Angkor Wat
nice
Die Tempel von Angkor Wat
Marcel is crossing my way
Die Tempel von Angkor Wat
the sad truth of Ta Prohm
Die Tempel von Angkor Wat
these trees….
Die Tempel von Angkor Wat
carvings
Die Tempel von Angkor Wat
so high
Die Tempel von Angkor Wat
and beautiful
Die Tempel von Angkor Wat
another temple pic

Nach dieser kleinen Enttäuschung ging es weiter zu einigen kleinen Tempel bis wir dann schlussendlich wieder am Bayon ankamen. Auch hier der übliche asiatische Massentourismus. Naja und da die lieben Chinesen etc. sich rücksichtslos verhalten, bin ich jetzt auch mal gnadenlos durch jedes Bild gelaufen. Aber das Fotografieren kann einem bei diesem Massentourismus schon vergehen. In der Hoffnung das Angkor Wat vielleicht ganz nett beim Sonnenuntergang angestrahlt werden würde, fuhren wir dorthin. Aber leider wurden unsere Hoffnungen enttäuscht und so machten wir uns im Halbdunkel ohne Licht auf den Weg Richtung Siem Reap. Wir schlängelten uns in asiatischer Manier durch den Verkehr und gaben unsere Räder wieder ab.

Die Tempel von Angkor Wat
Bayon
Die Tempel von Angkor Wat
still beautiful
Die Tempel von Angkor Wat
with its smiling
Die Tempel von Angkor Wat
faces
Die Tempel von Angkor Wat
Die Tempel von Angkor Wat
have a coke

…..up next Phnom Penh…..

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