Sydney

In Kuala Lumpur kam ich recht spät an und beeilte mich damit ich noch in die Stadt kam. Der SkyTrain fuhr noch und vor der Metrostation fing mich ein Teksi-Fahrer (nein ich hab mich nicht verschrieben) ab. „No train, but I drive you for 30 Ringit.“ Ich antwortete verblüfft „No train?“ und schon meinte er, ich könne ja gerne mein Glück versuchen und natürlich fuhr der Zug noch und brachte mich für nicht mal 2 Ringit zum Hostel. Dort angekommen kam ich dann sogar um die dämlichen Depositzahlungen rum und ging direkt schlafen.

Um 10 Uhr stand ich dann notgedrungen auf um noch das free Breakfast abzugreifen und danach ging es für eine gefühlte Ewigkeit unter die heiße Dusche. Ich hatte in den 2 Wochen in Thailand schließlich äußerst selten warmes Wasser. Dann brachte ich noch schnell meine Sachen zur Laundry und bezahlte weniger, weil ich nicht genug Geld dabei hatte und checkte anschließend aus.

Mit der Bahn sollte es zu den Petronas Towern gehen, aber ich fand keinen ATM weit und breit und hatte so kein Geld für ein Ticket. Irgendwann war ich so weit gelaufen, dass ich beschloss zu den Türmen zu laufen. Dort lief mir bei der Fotosession ein Inder über den Weg und wir quatschten ne Weile. Ich musste ihm dann noch klar machen, dass es jetzt auch kein großes Unglück ist, dass ich noch nicht verheiratet bin. Als ich dann weiter wollte, fand ich die dumme Trainstation nicht und irrte rum und bin dann ne halbe Stunde lang in die falsche Richtung gelaufen und das wo es heute in KL besonders heiß war.

So rannte mir die Zeit davon und ich bin zurück zum Hostel, packte meine Laundry ein, aß mein Dinner for free und bloggte noch schnell bevor es zum Flughafen ging. Dort chillte ich noch eine Weile rum, bevor es dann in den Flieger ging. Ich hatte ja den absoluten Arschlochplatz erwischt, Mittelreihe Mitte – aber ich schaffte es irgendwie trotzdem zu schlafen. Fragt nicht wie mir am morgen alles weh tat.

Kuala Lumpur
Petronas Tower
Kuala Lumpur
meditating
Kuala Lumpur
same same dut different shirt – I finally found it
Kuala Lumpur
pretty high
Kuala Lumpur
KLIA
Kuala Lumpur
waiting for departure

In Sydney zog ich diesmal im Backpacker Look, beiden Rucksäcken und einer nicht vollständig ausgefüllten Arrival Card an den Kontrollen vorbei. Da soll mal noch einer sagen, die Aussis sind complicated. Als ich dann das Zugticket buchte fiel mir zum ersten Mal wieder auf wie fucking expensive es hier doch ist. Im Hostel ging das Einchecken ganz quick und dann verabredete ich mich schon mit Marcel. Wir kannten uns mehr oder weniger flüchtig aus Chiang Mai waren aber in Kontakt geblieben.

Er holte mich vom Hostel ab und wir gingen von hier zum Botanischen Garten, dann zur Opera und über die Harbour Bridge. In seinem Hostel gab es einen kleinen Snack und dann ging es auf ein gutes Franziskaner. Also das fehlt mir echt, deswegen gab es auch ein zweites. Neben den Brezen machten wir uns dann noch über ein wenig Brot von ein paar Asiaten her. Hey wir sind Backpacker und Australien ist teuer und bevor es wegkommt – sowas sollte man einfach mal machen 😀

Sydney
blurry selfie
Sydney
opera
Sydney
big boat
Sydney
harbour bridge
Sydney
bridge view
Sydney
opera
Sydney
a guat’s Weize’n

Anschließend zogen wir weiter in einen Pub mit Live Band. Dort war anfänglich nichts los, bis zwei Mädels reinkamen und die Tanzfläche stürmten. Sie zogen dann auch mich ab und an auf die Tanzfläche. Um 1 Uhr oder so endete dann der spaßige Abend. Marcel hat sich den ganzen Tag darüber amüsiert, dass mir so kalt war. Aber ich hatte fast 5 Monate lang über 30 °C, da darf man doch bei 20-25°C frieren, oder? Außerdem hab ich das gute Wetter mitgebracht, denn die letzten drei Tage hatte es nur geregnet und wenn ich wieder fahre soll es schlechter werden. Dafür wird es dann am Sonntag in Christchurch gut 30°C warm, wo es dort bis dato auch nur 20°C – man könnte einen Zusammenhang zwischen mir und dem guten Wetter sehen 😉

Sydney
party on
Sydney
reunion

Am nächsten Tag fuhren wir zwei zum Bondi Beach. Irgendwie sah der anders aus als ich dachte und Surfer waren auch kaum welche da. Das Baden war nur in einem kleinen Abschnitt erlaubt – zu recht. Ich hab noch nie eine so starke Strömung erlebt. Trotzdem hab ich es geschafft auf den Beinen zu bleiben. Schwer genug, denn zum einen kann dich die Strömung umhauen oder ein Asiat, der schon von der Strömung umgehauen wurde. Man konnte am Strand stehen und manchmal war an dieser Stelle kein Wasser, wenn aber wieder eine etwas größere Welle hereinkam, konnte man aber an diesem Punkt bis zur Brust im Wasser stehen.

Sydney
Bondi Beach
Sydney
a few people in the water

Nachdem wir genug Sonne getankt hatten, ging es den Coastal Walk entlang – 5km und am Ende wollte ich echt nicht mehr. Zumal ich, glaub ich, einen Mini-Jetlag hatte. Ab und an konnte man dann auch mal Surfer beobachten. Als wir wieder in der Stadt waren, ging es unter die Dusche und ich aß anschließend meine Kürbiscremesuppe, die es im Supermarkt um die Ecke gab.

Sydney
whole beach
Sydney
huge waves
Sydney
some surfer
Sydney
coastal walk
Sydney
an ocean swimming pool

Dann zogen wir wieder los und landeten im gleichen Laden wie am Vortag. Der Barkeeper erkannte uns auch direkt wieder. Diesmal war der Laden rappelvoll und die Band spielte alles von Johnny Cash über AC/DC bis hin zu Robbie Williams. Geniale Stimmung und so blieben wir wieder bis zum Schluss. Der einzige Nachteil an unseren nächtliche Ausflügen war dann nur, dass ich immer ein Taxi heim nehmen musste und das war am Wochenende auch noch teurer. Außerdem habe ich sehr viel Geld in Bier investiert, aber das ist auch echt teuer hier. Aber wir hatten Spaß und gegen 4 Uhr verabschiedeten wir uns und ich ging ins Bett.

Leider sind Check Outs immer so früh hier und da ich nichts gepackt hatte, musste ich schon um halb 10 aufstehen. Packen, Auschecken, 7eleven Breakfast und anschließend auf dem Rooftop Problemlösung betreiben. Leider ist meine Ankunftszeit heute in Christchurch so blöd, dass ich nie vor um 2 Uhr in einem Hostel aufschlagen würde. Zum einen lohnt es dann kaum eine Nacht zu bezahlen und zum anderen kann man in den meisten zu dieser Zeit nicht einchecken. Auf dem Airport ist es aber nicht geduldet zu schlafen. Aber ich fand heraus, dass sie wohl eine Airport Lounge für 5$ haben und dort darf man die Nacht verbringen. Da ich ja schon einige Nächte auf dem Flughafen verbracht habe, werde ich auch hoffentlich diese gut über die Bühne bringen und anschließend geht es dann ins Gefängnis (Hostel).

…..up next lovely NZ my first visit in Christchurch…..

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