Die Ebene der Tonkrüge in Phonsavan

In Vang Vieng wurde ich in üblicher Lao-Manier mal wieder viel zu spät abgeholt. Im Minivan stellte ich fest, dass ich die einzige Westlerien bin. Aber die Laoten waren ganz spaßig. Sie bemerkten, dass der Bus ja eher nicht für uns gemacht sei, weil ich weniger Beinfreiheit hatte als sie neben mir. Außerdem sagten sie mir, dass sie Angst vor der Straße haben, da sie für ihre Schlaglöcher und Kurven bekannt sei. Tja und genau das gab es dann auch, wir wurden extremst durchgeschüttelt, machten aber immer wieder eine Pause um den Bus einfach komplett voll zu machen oder wenn einer der Laoten mal grad was einkaufen wollt.

Als dann die Hoppelein ein Ende hatte, raste unser guter Busfahrer nur so nach Phonsavan. Dort angekommen nutzte ich die Chance und stieg mit einigen Laoten in der City aus und so konnte ich mir das teure Tuktuk vom Busbahnhof zurück sparen. Ich recherchierte kurz welches Guesthouse ich als erstes ansteuern sollte und dann ging es los. Leider gibt es hier nicht wirklich ein Hostel und da ich kein Einzelzimmer bekam, wurde es eben ein Doppelzimmer in dem ich mich mal so richtig ausbreitete.

Die Ebene der Tonkrüge in Phonsavan wollte ich am nächsten Tag mit einer Tour besuchen und versuchte es bei einem Anbieter. Die sagten mir ich solle um 19 Uhr wiederkommen, denn dann wissen sie wie viele es werden. Aber dann luden sie mich erst einmal zu gegrillten Fleischspießchen und Reiswein ein. Ich nahm die Einladung natürlich an. Danach ging ich aber schnurstracks zurück auf’s Zimmer, denn es war verdammt kalt geworden und ich brauchte eine Jacke bevor ich mich auf Nahrungssuche begab.

Beim Abendessen lernte ich dann noch eine Schweizerin kennen mit der ich mich dann ganz nett unterhielt. Danach ging es retour zum Tourenanbieter aber leider kam hier keine Gruppe zusammen. In meinem Guesthouse fragte ich nach wie viele Leute er denn mittlerweile habe. Er meinte 7 Stück und ich meinte dann, ja dann könne er mir doch einen besseren Preis machen und das tat er dann auch, weil ich versprach keinem etwas davon zu verraten. Dann wollte ich warm duschen, aber leider war das warme Wasser schon aus 🙁

Am nächsten Morgen ging es viel zu früh los. Ich hatte mir direkt mal die lange Hose und meine Jacke angezogen und die brauchte es auch. In meiner Gruppe vorwiegend 50+ ging es zur ersten Ebene. Bevor es hier aber zu den Tonkrügen ging, gab es ein Informationscenter.

Dort ging es neben den Tonkrügen, die wahrscheinlich für Begräbnisse genutzt wurden – wobei die Herkunft nicht zu hundertprozent geklärt ist, um die Bomben in Laos. In der Region um Phonsavan liegen nähmlich so einige. Dann ging es zu den Tonkrügen und es fiel auf das ein Teil der Rasenfläche gemäht war und der andere nicht. Man sollte am dem gemähten Teil bleiben, denn im anderen Bereich können Bomben liegen. Die Bereiche, die definitiv Bomben frei sind, sind mit schwarz-weißen Steinen markiert.

Wir schauten uns die Tonkrüge an und die Bombenkrater und noch eine Höhle, die wahrscheinlcih zum Einäschern verwendet wurde. Vorher wurde man auf einem Plakat aufgeklärt, wie man sich zu verhalten habe. Das interessierte ein paar Chinesen herzlich wenig und sich versuchten mit Räuberleiter in die Tonkrüge zu schauen. Aber auch ein paar Deutsche waren sich den Gefahren hier nicht bewusst. Sie rannten mitten in den ungemähten Teil und machten sich eher Sorgen um Schlangen als um Bomben. Alle riefen ihnen zu, dass sie zurückkommen sollen, da das Gebiet nicht sicher sei. Dann war auch noch eine explodierende Bombe im Hintergrund zu hören und unser Guide sagte uns, dass sie grad bei der zweiten Ebene eine Säuberungsaktion laufen haben.

Nach der Aufregung ging es zur zweiten Ebene der Tonkrüge in Phonsavan. Diesmal gab es Tonkrüge mit ein wenig Aussicht und dann gab es endlich Mittagessen. Es gab die gute laotische Nudelsuppe und die ist echt lecker. Danach ging es über einige Reisfelder zur dritten Ebene der Tonkrüge in Phonsavan und ich wollte nicht mehr wirklich Fotos machen.

Einige die ich traf, waren ja so beeindruckt von den Tonkrügen, aber ich irgendwie nicht. Also ich werd Phonsavan jetzt keinem Traveller weiterempfehlen. Zurück im Guesthouse steuerte ich direkt meine Dusche an und juhu es kam warmes Wasser raus. Dann ging ich mir ein Busticket nach Savannakhet und Proviant kaufen und gönnte mir einen Burger.

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and it was so damn cold here
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…..up next the way to the south including Thakhek…..

2 thoughts on “Freezing in Phonsavan”

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