A real crazy way to start...

Donnerstagmorgen aufstehen, duschen gemütlich frühstücken, packen, nach München fahren und wegfliegen….so weit die Theorie.

Praktisch in Panik verfallen, weil irgendwie nix mehr passt. Beim Probepacken fehlten nur ein zwei Kleinigkeiten, aber eben die haben dazu geführt, dass absolut gar nix mehr passte. Aber irgendwie ging’s dann doch….es dauerte ein wenig länger.

Tja und aus der normalen Fahrzeit zum Münchener Flughafen wurden dann auch irgendwie 2,5 Stunden. So war der eingeplante Puffer dahin und ich eilte zum Check In. Total verplant checkte ich dann mal eben an der Business Class ein. Aber da eh alles leer war, kein Problem. Dann hieß es auch schon Abschied nehmen und ab durch den Security Check. Also ich weiß jetzt nicht, ob es am 9/11 lag und der Tatsache, dass ich ein Oneway-Ticket hatte. Aber ich muste meine Kamera aus den hintersten Ecken meines Rucksackes hervorkramen, anmachen und die gute Dame entleerte auch noch einmal meine gesamte Kameratasche….Very nice…aber da ich durch kam, bin ich wohl kein Terrorist 😀

Dann ging’s ab nach Istanbul…eine ganze Dreierreihe für mich allein. Und hier muss ich Turkish Airlines loben, denn auf dieser kurzen Strecke gab es eine warme Mahlzeit. Da stört es auch nicht, dass der Burger ne sticknormale Bulette war…es war lecker und nur das zählt.

In Istanbul ging es dann mal komplett ohne Security Check durch in den Transitbereich (btw sehr nett), wo ich dann gut 6 Stunden abhängen durfte, bevor es dann mit dem Bus zum Flieger ging. Um 14 Uhr noch was thailändischer Zeit war ich endlich da. Die Einreise ging ruckzuck und Dank perfekter Wegbeschreibung des Hostels fand ich auch dort via Airportlink und Skytrain sofort hin.

Im Hostel hab ich mein Zeug schnell in den Locker geworfen, kurz die Gegend erkundet und mich in die Lobby gesetzt, gesurft und die Leute beobachtet und irgendwann mal so gedacht….jetzt musste mal wen ansprechen. Gesagt, getan und schon wurde ich zum Pub Crawl eingeladen. Drei Engländer, zwei Deutsche und eine Australierin zusammen in einem Taxi. Jab wir waren zu sechst und es war kuschlig….und schon lernte ich Bangkok kennen. Da hier aber irgendwie alles bzw. vieles um Mitternacht schließt, ging es zum 7 Eleven Bier kaufen, bevor es dann natürlich zu sechst im Taxi zurück ging. Anschließend saßen wir noch bis um halb 4 vor dem Hostel, wo ich dann auch Bruna meine brasilianische Begleitung des nächsten Tages kennenlernte.

Lub D Siam Bangkok
hostel lobby – a bit chilly
Lub D Siam Bangkok
front of the hostel
Lub D Siam Bangkok
clean wash room
ein chaotischer Start ins Backpackerleben
chaos
A real crazy way to start...
well organized
A real crazy way to start...
electricity thai style
A real crazy way to start...
mrt end
Start ins Backpackerleben
fun in the taxi

Mit Bruna ging es dann per Lokal Bus nach einer etwas kurzen Nacht Tempel gucken. Zuvor im Hostel wurde uns noch gesagt: „Do not trust anybody on the street“. Kaum aus dem Bus ausgestiegen, der Tempel hat zu, kommt doch lieber da und da hin..Jaja, wir gingen dann doch lieber zum Wat Pho, wo der größte liegende Buddha zu finden ist…. er ist riesig…echt riesig. Dann ging es noch kreuz und quer über’s Tempelgelände bei sengender Hitze. Aber zum Glück gab es Water for free.

Wat Pho
huge buddha small Franzi
Wat Pho
..with huge feet
Wat Pho
another buddha
Wat Pho
inside Wat Pho

Nach dem Wat Pho ging es zum Great Palace. Hier war die Hölle los, aber zurecht. Dank Hostel waren wir direkt perfekt gekleidet und hatten schon T-Shirts mit Schulterbedeckung und lange Hosen an und so wurden wir auch reingelassen um die vielen Bauwerke, Buddhas und Statuen zu bestaunen. Sogar Angkor Wat ist hier zu sehen….

Great Palace Bangkok
Great Palace
Great Palace Bangkok
very busy here
Great Palace Bangkok
but so much to see
Great Palace Bangkok
behind is one more buddha
Great Palace Bangkok
guarding the entrances
Great Palace Bangkok
Who said Angkor Wat is only in Cambodia?
Great Palace Bangkok
Great Palace Bangkok
human faces
Great Palace Bangkok
dragon faces
Great Palace Bangkok
funny guy
Great Palace Bangkok
so golden
Great Palace Bangkok
a stupa
Great Palace Bangkok
don’t know if the royal family is living here

Im Hostel lernte ich dann Sheiling kennen, eine Holländerin. Abends gab es dann mein ersten Pad Thai, aber das war noch nicht so gut, wie das vom Gingko in Wörgl oder das vom Landhauscafe in Wolfratshausen. Außerdem erkundeten Bruna, Sheiling und ich Nana. Dort gab es sogar ein Türkenviertel, wo man überall Döner kaufen konnte und neben einigen Rooftop-Bars (für die wir aber nicht gut genug gekleidet waren) waren hier auch echt coole Läden zu finden. Aber diesmal ging der Abend nur bis Mitternacht und ich fiel nur so ins Bett und hab bis um halb 12 durchgeschlafen.

Als ich aufstand waren schon alle ausgeflogen und ich entschied mich für ein gemütliches Frühstück im Starbucks. Ein guter Kaffee und ein Almond Croissant, das nicht nur von außen Mandeln hatte, sondern auch von innen mit einer sau leckeren Mandelcreme gefüllt war. Dann ging es zum Markt in der Nähe der Mo Chit Station. Man waren hier viele Stände und man konnte wirklich ALLES kaufen…

A real crazy way to start...
good breaky
Start ins Backpackerleben
you can buy everything here – colorful socks
A real crazy way to start...
…funny hats
Start ins Backpackerleben
fruits in cups
A real crazy way to start...
something to drink
Start ins Backpackerleben
..meat
Start ins Backpackerleben
sausages and so many more

Neben dem Markt grenzte noch ein Park an, wo die Leute wirklich den Schatten der Palmen ausnutzten.

A real crazy way to start...
i love these pink cabs
A real crazy way to start...
the park

Im Hostel wieder angekommen brauchte ich erst einmal eine Dusche, denn heute schien auch noch die ganze Zeit die Sonne und es wurde so noch heißer als am Vortag. Anschließend beschlossen Sheiling und ich zusammen am nächsten Tag nach Koh Tao zu fahren und buchten unsere Unterkunft und das Bus- und Fährenticket.

Danach ging es ins Paradies. Aber der Weg dorthin war nass. In Bangkok ist ein Gewitter aufgezogen und es schüttete nur so aus Kübeln. Ich war froh um meinen Regenschirm und die Tatsache, dass wir geschickt durch die Verbindungen der Trainstations und Shopping Malls halbwegs trocken durchkamen. In einem der Center haben sie sogar extra eine Überdachung für den Übergang hingestellt, so dass man trocken blieb. Und dann waren wir im Paradies….eine reine Etage nur für Essen. Passenderweise Food Republic genannt.

Ich entdeckte einen Cinnamon Roll Stand und konnte einfach nicht widerstehen. Eine Zimtschnecke in Burgergröße und dann auch noch ofenwarm….unendlich lecker (wobei die zweite Hälfte mein Frühstück am nächsten Tag war). Außerdem gab es mal wieder Pad Thai…the original one und das war wirklich sehr gut. Hier gab es Cafes, Essen aus allen Ländern und es sah alles so gut aus und roch so gut… Also wenn ich noch einmal einen Zwischenstopp in Bangkok mache, gehts da wieder hin.

Als ich dann wieder ins Hostel kam, kam ich nicht mehr in mein Zimmer. Meine asiatische Mitbewohnerin hat soviel geshoppt, dass der gesamte Boden bedeckt war und es einfach kein Durchkommen zu meinem Bett gab. Da sie genauso am nächsten Tag abreiste, versuchte sie verzweifelt alles zu verstauen. Diesmal ging es dann zeitig ins Bett, denn der Wecker klingelte um fünf nach vier (ja ihr lest richtig und ich meine wirklich vier Uhr morgens). Da sag mal noch einer Backpacker müssen nicht früh aufstehen. Ich packte noch meinen Backpack und irgendwie war ich auch erfolgreich und ging schlafen, auch wenn ich nicht einschlafen konnte….kein Wunder wenn man bis um halb 12 schläft.

……….up next Koh Tao……….

2 thoughts on “A real crazy way to start…”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.