Highlights in den schottischen Highlands

An Heiligabend standen wir noch vor dem Sonnenaufgang auf, denn wir hatten heute einige Highlights in den schottischen Highlands geplant. Wir aßen schnell Frühstück und dann ging es auch schon los. Wir fuhren in Richtung Norden nach Glencoe. Die Fahrt führte uns entlang diverser Loch‘s und das Wasser war so ruhig, so dass sich die umliegende Landschaft spiegelte. Unser erster Stopp war Castle Stalker. Um dieses halbwegs gut sehen und auch noch fotografieren zu können, fuhren wir immer wieder hin und her. Wir fanden einzig der Parkplatz am Café Castle Stalker View war geeignet. Da aber das Café aufgrund von Weihnachten geschlossen hatte, konnten wir hier auch nur bedingt Fotos machen.

Für uns ging es dann weiter nach Glencoe und hier konnte man schon schneebedeckte Berge erahnen. Wir fuhren in Richtung Glencoe Waterfall und stoppten auf dem Weg so einige Male. Auch wenn man aufgrund der tiefhängenden Wolken nur wenig sah, wirkte die Landschaft einfach einmalig – eben genau wegen diesem grauen Wetter. Für mich ist diese Landschaft ein wahres Highlights in den schottischen Highlands. Auf dem Parkplatz bei den Three Sisters stoppte sogar ein großer Reisebus, weswegen wir direkt reiß aus nahmen. Angekommen am Glencoe Waterfall nieselte es mittlerweile und so machten wir nur schnell ein paar Fotos und fuhren weiter.

Vorbei an Fort William fuhren wir zum Upper Glen Nevis Car Park – das letzte Stück der Strecke ist einspurig. Wir zogen uns schnell die Wanderschuhe an und schon ging es los zu den Steall Falls – btw die 2. höchsten Wasserfälle Schottlands. Es ging ein Stück bergauf und irgendwann konnte man schon den Wasserfall sehen, auch wenn er noch relativ weit weg war. Um final zu dem Wasserfall zu kommen hätte man den Fluss über die Glen Nevis Rope Bridge – also über ein Seil – überqueren müssen – wir entschieden uns dagegen und liefen einfach noch ein Stück weiter und fanden einen ruhigen Ort zum Fotos machen.

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  • 50 shades of brown
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Irgendwann bemerkten wir das dunkle Wolken aufzogen und so machten wir uns langsam auf den Rückweg. Aber nicht ohne alle 5 Meter anzuhalten und Fotos zu machen. Hier wuchs überall Tussock Grass, welches auch in NZ überall zu finden ist.

Auf dem Weg in Richtung Fort William sahen wir mit einem Mal unsere ersten Highland Cows und stoppten direkt. Wir schnappten uns unsere Kameras und liefen zu ihnen – aber einen gewissen Sicherheitsabstand hielten wir ein. Diese Tiere gehören definitiv zu den Highlights in den schottischen Highlands.

Nach der Wanderung wollten wir eigentlich in Fort William einen Café trinken, da aber in der Stadt das Parken überall Geld kostete fuhren wir weiter in die Unterkunft. Abends ging es dann für uns nach Oban. Wir gingen Fish‘n‘Chips essen – ganz traditionell mit Mashed Peas und Tee. Leider war der Fisch ein wenig fettig – was wohl normal für Schottland war.

50 shades of brown
Christmas dinner

Den ersten Weihnachtstag gingen wir ruhig an. Es gab Rührei zum Frühstück und wir erkundeten ein wenig die nähere Umgebung. Wir fuhren zum Dunstaffnage Castle, welches natürlich geschlossen war und liefen hier ein wenig rum. Es war eiskalt, aber dafür schien die Sonne. Weiter ging es nach Oban zum McCaig’s Tower. Im Anschluss fuhren wir wieder zurück in die Unterkunft und machten uns einen Plan für den restlichen Tag.

So fuhren wir später in Richtung Landesinnere. Wir stoppten zuerst an der St. Conan’s Kirk, welche sogar geöffnet war. Dann ging es weiter zum Kilchurn Castle Panorama Viewpoint on Kilchurn Grazings. Wir stellten das Auto ab und während Marcel so schlau war und seine Wanderschuhe anzog, lief ich schon einmal vor. Der Weg sah eigentlich so aus, als wenn er einfach über eine Wiese führte – klare Fehleinschätzung. Überall auf dieser „Wiese“ waren schon Holzbretter ausgelegt, damit man nicht komplett im Matsch und Wasser versank. Die Erde war komplett vollgesogen mit Wasser und ich entschied mich anfänglich für den falschen Weg. Da war es aber schon zu spät und meine Schuhe waren klitschnass. Trotz allem ging es aber weiter in Richtung Ufer. Hier konnte man herrlich Fotos machen, denn die Landschaft und die tiefhängenden Wolken spiegelten sich perfekt.

Aber da das unser letzter Punkt auf der Tagesordnung war, ging es für uns anschließend wieder in die Unterkunft und ich konnte meine Schuhe trocknen. Da heute am 1. Weihnachtstag wirklich alles – selbst die Tankstellen – geschlossen hatten, versorgten wir uns Abend selber.

Am nächsten Morgen ging für uns die Fahrt weiter. Den ersten Teil des Weges bis nach Fort William kannten wir ja schon. Da hier ein größerer Supermarkt geöffnet hatte, stockten wir erst einmal unsere Vorräte auf. Dann führte uns unser Weg zum Glenfinnan Viaduct – die Brücke kennt man aus Harry Potter. Wir liefen hier zu zwei verschiedenen View Points bevor es dann weiter ging, denn wir hatten noch ein gutes Stück Fahrt vor uns, schließlich wollten wir noch nach Skye.

Die Strecke führte uns teilweise mitten durch die Berge mit herrlichen Aussichten. Kurz vor Skye stoppten wir noch einmal am Eilean Donan Castle.

Dann ging es endlich hinüber nach Skye und die Sonne legte zeitgleich einen Sonnenuntergang hin, wie wir ihn schon länger nicht gesehen hatten. Mit dem letzten Tageslicht erreichten wir unsere Unterkunft in Edinbane. Hier hatten wir uns ein kleines Apartment gemietet, was wirklich alles hatte, was man brauchte.

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…..up next the Isle of Skye…..

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