Coromandel Peninsula

Mit dem Bus ging es von Rotorua nach Thames und dort empfingen mich auch direkt Jenny und Alex. Als erstes ging es zusammen in ein Cafe zur Routenplanung und wir realisierten schnell, nicht so viel quatschen sondern besser Auto fahren. Also ab zum Auto und los ging es, denn wir hatten uns entschlossen an die Nordspitze der Coromandel Peninsula zu fahren.

Durch die nette Zeitumstellung ging jetzt bloß die Sonne schon um kurz nach 6 Uhr unter, was zur Folge hatte, dass wir den größten Teil der Fahrt im Halbdunkel zurück legten. Das Wildlife ist zu dieser Zeit viel aktiver und so gab es Hasen, Possums und zu meiner Freude auch little blue Penguins. So kam ich unverhofft doch noch zu meinen Pinguinen. Irgendwann kamen wir dann an unserem Ziel an und der DOC Ranger erklärte uns erstmal ausführlich jeden Walk. Irgendwann kamen wir dann aber doch zum Zelt aufbauen und zum Abendessen kochen. Heute gab es Reis mit Gemüse und einer Soße. Abends spielten wir dann noch ne Runde Karten im Zelt bevor es schlafen ging.

Coromandel Peninsula
our driver and the car
Coromandel Peninsula
myself
Coromandel Peninsula
sunset
Coromandel Peninsula
lil penguin
Coromandel Peninsula
so cute
Coromandel Peninsula
the moon

Viel zu früh waren wir dann auch schon auf den Beinen und anstelle von Frühstück wartete erst einmal ein Morgenspaziergang auf uns. Es war schon herrlich warm und die Gegend war wirklich ein Traum. Nach dem Frühstück fuhren wir dann los und legten immer wieder Stopps ein. So kamen wir dann auch erst am späten Nachmittag an der Cathedral Cove an. Hier sprangen wir dann ins Wasser (Jenny und Alex wortwörtlich) und schwammen in die Höhle. Da wir ohne Handtücher runter gelaufen waren, ging es eben in nassen Klamotten hoch.

Coromandel Peninsula
our camp site
Coromandel Peninsula
Morning Walk
Coromandel Peninsula
pretty nice
Coromandel Peninsula
awesome view
Coromandel Peninsula
Coromandel Peninsula
the grass is so green
Coromandel Peninsula
on the next walk
Coromandel Peninsula
high cliffs
Coromandel Peninsula
just beautiful
Coromandel Peninsula
next stop
Coromandel Peninsula
waterfall
Coromandel Peninsula
with me
Coromandel Peninsula
accident
Coromandel Peninsula
on the way
Coromandel Peninsula
under the Cathedral Cove
Coromandel Peninsula
at the beach
Coromandel Peninsula
Coromandel Peninsula
the Cathedral Cove

Zum Glück fuhren wir dann nur zum Hot Water Beach. Während Alex das Zelt aufbaute gingen wir Mädels erstmal warm duschen und dann durfte er duschen und wir kochten. Um 22 Uhr ging es dann ins Bett, denn der Wecker klingelte um 2 Uhr schon wieder. Ein Vögelchen hatte mir nämlich gezwitschert, dass es nachts ganz cool am Strand sei und die auf dem Campground meinten, wir können ruhig zwei Stunden vorher hin. Also gingen wir durch den Wald und an Glühwürmchen vorbei zum Strand, natürlich ohne Lampen.

Ich versuchte mich zu orientieren und wusste nur, dass die heißen Quellen irgendwo bei den Steinen waren. Aber der Boden war nirgends heiß. Also warteten wir und warteten und ich lief ein wenig den Strand auf und ab und irgendwann war das Wasser weit genug zurück gegangen, dass ich eine heiße Stelle fand. Wir buddelten sofort los, aber die Wellen machten unseren Pool immer wieder zu Nichte. Aber wir machten immer weiter und bauten uns einen Schutzwall und unser Pool wurde größer und größer und das heiße Wasser strömte in den Pool, so dass wir uns regelmäßig die Füße verbrannten. Irgendwann setzten wir uns einfach rein und buddelten um uns herum.

Am Ende hatten wir das Luxusproblem das unser Pool ein wenig zu heiß war und es nur wenige Stellen gab, wo man sitzen konnte ohne sich irgendwas zu verbrennen. Naja und als wir gerade so chillten, näherten sich Taschenlampen. Es kamen immer und immer mehr Leute und sie buddelten alle unseren Pool an und rissen teilweise unsere Wände ein. So wurde der Pool immer heißer und unser Schutz gegen die Wellen war dahin. Was aber viel schlimmer war, war das wir nicht mehr unsere Ruhe hatten. Da die low tide ziemlich mies war, gab es nämlich auch im Grunde keine andere Möglichkeit irgendwo einen Pool zu errichten, setzten sich die Leute in unseren und wir gaben diesen kurz darauf auf und gingen zurück zum Zelt. Dort wartete dann erst einmal eine warme Dusche bevor es dann wieder ins Bett ging.

Der nächste Morgen war dann ziemlich schnell verregnet und wir fuhren einfach nur nach Thames, wo das Wetter besser war. Genau aus diesem Grund entschlossen wir uns doch auf die Pinnacles zu gehen. Wir packten unser Zeug und los ging es. Auf dem Weg waren teilweise echt viele nervige Stufen, aber irgendwann kamen wir dann doch auf der Hut an und zwar genau zum Sonnenuntergang, der aufgrund der Wolken ausfiel.

Da die Hut aber nicht den Endpunkt des Weges darstellte, gingen wir noch weiter. Viele Treppen, Leitern, Sprossen und Kletterein später waren wir oben auf dem Summit angekommen. Leider ist uns ein wenig das Tageslicht ausgegangen, was den Abstieg natürlich ohne Licht um so spaßiger machte. Wir drei waren uns einig, das wir perfekt zusammen passten, denn nicht jeder ist so für Nachtwanderungen zu haben wie wir 😀 In der Hut ging es dann ans Kochen. Wie jeden Tag gab es Reis und zwar diesmal mit Paprika und Ei. Dann ging es auch schon bald schlafen.

Coromandel Peninsula
swing bridge
Coromandel Peninsula
Kauri
Coromandel Peninsula
Alex inside a kauri
Coromandel Peninsula
nice views
Coromandel Peninsula
but it’s getting dark
Coromandel Peninsula
a bit too fast
Coromandel Peninsula
on top of the pinnacles
Doing everything in day light is boring - at night we have more fun
Alex

An lange schlafen war Dank der Kids in der Hut nicht zu denken. Aber es hatte auch einen Vorteil, denn so kamen wir früher los, was aufgrund des Wetterberichtes kein Fehler war. Es fing auch direkt an zu nieseln und irgendwann wurde aus dem Niesel regen und der Weg wurde somehow slippery. Aber nach gut 2 Stunden waren wir am Auto und haben uns erstmal trockene Sachen angezogen.

Als wir dann uns auf den Weg Richtung Auckland machten zog auch schnell der heavy rain auf. Aber der verzog sich auch wieder und schon kamen wir in Auckland an und fuhren erst einmal zum Airport. Da unser Aux-Anschluss nicht funktionierte fuhren wir bei der Autovermietung vorbei und nachdem wir einen Kaffee trinken waren, fuhren wir mit einem anderen Auto wieder vom Hof.

Dann ging es zu unseren Hostels. Ich schlief in Ponsonby, während die anderen zwei in der City schliefen. Das erste was ich machte war duschen….awesome 😀 und danach Wäsche waschen….fresh laundry – amazing. Eigentlich wollte ich abends zum Rugby, aber aufgrund des unberechenbaren Wetters hatte ich mich dagegen entschieden. Der alternativ Plan war, mich mit einem Bekannten zu treffen, aber der versetzte mich. Aber auf Jenny und Alex war verlass und so fuhr ich in die City. Da ich noch nichts gegessen hatte, gab es erstmal meine erste Dominos Pizza für five Bucks ever und für den Preis ist sie okay.

Dann schlenderten wir durch die Stadt und endete am Ende in der Hostelbar der anderen. Günstiger Cider und ein Pool Table alles was ich brauch um glücklich zu sein. Ich fragte, ob wir auch mal spielen dürften und traten sofort als Team an. Später spielte ich nochmal allein und einer der wirklich gut war, sagte mir das ich auch richtig gut spiele – sowas hört man gern. Um 1 Uhr machte die Bar zu und da die Nachtbusse mir nur 10 Minuten Fußweg ersparten, entschied ich mich zu laufen. Nach einer halben Stunde, die ich nebenher mit texten verbrachte kam ich im Hostel an und konnte endlich ins Bett fallen.

Coromandel Peninsula
pinnacles in the clouds
Doing everything in day light is boring - at night we have more fun
Auckland
Doing everything in day light is boring - at night we have more fun
sky tower

…..up next Northland…..

2 thoughts on “Doing everything in day light is boring – at night we have more fun”

  1. Hi, wieder mal perfekte Fotos? ?und der Strand?? und die Felsen, die Landschaft, einfach nur beautiful!!! ?Auckland bei Nacht, chick!!! Kules Car parking!!! ?

    Gruß Daniel

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