Roadtrip durch Belgien

An Pfingsten war es endlich mal wieder so weit und wir packten unsere Sachen und fuhren über‘s Wochenende weg. Als Ziel sind wir auf Belgien gekommen und so hatten wir uns im Vorfeld ein Zimmer für 3 Nächte in Gent über Air BnB gebucht. Wir fuhren mit dem Auto nach Gent und setzten auf dem Weg dorthin diverse Mitfahrer ab. Als wir spät abends in Gent ankamen, bezogen wir unserer Zimmer – wir hatten die gesamte 2. Etage für uns – und gingen auch schon direkt schlafen. Am nächsten Morgen tranken wir noch einen Kaffee und machten uns auf zur Busstation, wobei wir vorher noch bei einem Bäcker einkehrten. Wir fuhren in die Genter City zum Korenmarkt und liefen von dort aus die ganzen Kirchen ab. Zu unserer Überraschung konnte man sich die Kirchen auch ohne Eintritt zu zahlen anschauen. Wir liefen immer weiter bis wir am Ende am Begijnhof ankamen. Von dort ging es zum Koning Albertpark, wo wir überraschender Weise Mitten in Südostasien ankamen. Hier fand ein (philippinisches) Fest statt. Es gab Halo Halo, Mangos, Lechon und jegliche anderen Südostasiatischen Leckereien und es kamen immer mehr Asiaten, so dass man sich wirklich wie irgendwo in SOA fühlen konnte. Nachdem wir hier eine Weile saßen liefen wir zurück in die Innenstadt und gingen eine Suppe essen, denn Suppen scheinen in Belgien echt angesagt zu sein. Marcel wählte (unbewusste) eine kalte Avocadosuppe, was aber bei den Temperaturen recht angenehm war. Da wir uns ja nur eine Suppe geteilt hatten, konnten wir kurze Zeit später unserer ersten Belgischen Pommes probieren….und ja die sind echt gut. Da wir jetzt wirklich erst einmal gesättigt waren, liefen wir erst einmal zur Burg Gravensteen und setzten US anschließend mit einem Belgischen Bier an einen der Kanäle. Anschließend liefen wir noch weiter durch die Straßen Gents und probierten final noch eine Belgische Waffel – die Lütticher Variante – wenn man sie pur isst, sind sie preislich absolut okay und über den Geschmack muss man nichts sagen – genial. Da wir jetzt soweit alles gesehen hatten, fuhren wir erst einmal zurück und relaxten ein wenig den Rest des Nachmittags. Gegen Abend ging es dann zurück in die City. Wir holten uns noch einmal eine große Portion Pommes – diesmal mit Samurai Soße und Belgisches Bier und für mich noch Cider und warteten am Kanal darauf, dass die Sonne endlich unter ging. Nachdem dies – final sogar recht farbenfroh erledigt war – liefen wir noch einmal die umliegenden Kirchen ab und machten das ein oder andere Foto, bevor wir den Tag beendeten.

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Sint-Michielsbrug with some flowers in the front
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Sint-Niklaaskerk
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sunset
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Sint-Michielskerk at night
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Sint-Niklaaskerk at night
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from the front
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and the other side

Am 2. Tag holten wir uns wieder etwas vom Bäcker und fuhren damit an die Nordsee nach De Haan und frühstückten dort. Anschließend ging es dann nach Brügge. Wir fanden außerhalb der Stadtmauer einen kostenlosen Parkplatz und machten uns auf in die hoffnungslos überfüllte Innenstadt. Leider war parallel ein Kreuzfahrtschiff in Seebrügge und so schoben sich die Menschenmassen durch die Altstadt. Es war eine wahre Herausforderung Fotos ohne Menschen drauf zu machen. Eigentlich Estin Brügge eine Bootsfahrt auf den Kanälen schon fast Pflichtprogramm und so stellten wir uns auch zu einer an, aber nachdem dann reihenweise Gruppen vorgelassen wurden, gaben wir auf. Wir hakten die üblichen Sehenswürdigkeiten von Brügge ab und nur im Minnewater Park war es nicht ganz so überlaufen. Außerdem holten wir uns natürlich wieder eine Portion Pommes – bei Chez Vincent sollte es die besten geben – und sie waren durchaus lecker – vor allem die Soße Americano. Naja und eine Lütticher Waffel, in diesem Fall ist Chez Albert the place to eat, gab es auch. In nahm eine mit Karamellsoße, sau lecker 🙂

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the North Sea
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the market place in Bruges
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the famous Belfried
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with us
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and from the other side

Anschließend hatten wir die Wahl noch 5 Stunden bis zur Dunkelheit in Brügge totzuschlagen oder Alternativ doch noch nach Antwerpen zu fahren und wir entschlossen uns für letzteres. Nach gut einer Stunde kamen wir in der Innenstadt an und parkten auch noch recht zentral irgendwo am Straßenrand, denn am Sonntag sind Parkplätze in der City kostenlos – aber nicht die Parkhäuser. Wir liefen zum Rathaus und zur nicht zu übersehenden Liebfrauenkirche und kehrten danach bei Bia Mara zu Fish‘n‘Chips und einen Fish Burger ein. Als wir wieder draußen waren liefen wir Richtung Fluss und sahen dass vor der Burg Steen ein Streetfood Festival war – und wir hatten gerade gegessen – mieses Timing. Da half nur ein Verdauungsspaziergang am Flussufer der Schelde entlang und so passte am Ende als Dessert die holländischen Poffertjes. Jetzt waren wir wirklich papp satt und fuhren zurück nach Gent in unsere Unterkunft.

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Stadhuis van Antwerpen
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Onze-Lieve-Vrouwekathedraal
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the cathedral is huge
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Brabomonument

Am Pfingstmontag packten wir unsere Sachen und checkten aus. Anschließend fuhren wir nach Brüssel. Erster Stopp das Atomium – da freut sich das Chemikerherz. Da wir nicht so viel Zeit hatten, versuchten wir mit dem Auto so weit es ging in die Innenstadt zu fahren und parkten direkt vor der Amerikanischen Botschaft. Als ich mich gerade mit dem Parkscheinautomaten auseinandersetzen wollte, der hier leider auf französisch war – mit dem holländisch in Antwerpen und Co. Kam ich ja noch klar, fuhren ein paar Polizisten vorbei und riefen uns zu, dass wir nicht zahlen müssten, denn am Feiertag ist es umsonst – zum Glück waren wir nicht in ein Parkhaus gefahren. Wir liefen an der Cathédrale des Sts Michel et Gudule vorbei in Richtung Grote Markt. Am dem Weg gab es noch einmal eine Lütticher Waffel zum Frühstück. Dann gab es noch ein Foto vom Manneken Pis und ich wollte unbedingt noch Brüsseler Waffeln probieren. Ich hätte es mir sparen sollen, kein Vergleich zu den Lüttichern. Außerdem gab es natürlich wieder eine Portion Pommes, die wie immer gut war. Da wir noch etwas Zeit zum totschlagen hatten, gingen es noch zum Starbucks und anschließend zurück zum Auto und wir holten unsere ersten zwei Mitfahrer am Bahnhof ab. Die zwei tauschten wir in Düsseldorf gegen zwei andere ein. Aufgrund einer kurzzeitigen Vollsperrung der Autobahn aufgrund einer Ölspur kamen wir dann leicht verspätet wieder daheim an.

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at the Grote Markt

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driving home

Kosten kurz und kompakt:

Transport: 50€ für Benzin, der Rest refinanzierte sich Dank BlaBlaCar

Unterkunft: 138 € AirBnB in Gent

Eintritte: entfielen

Essen: 109 €

Souvenirs: 4 €

In Summe ergibt das 301€ also 37,63€ pro Person und Tag

…..up next Ruhrpott…..

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