Hiking in the Val Gardena

Endlich konnte wir mit unserem Projekt starten: Wandern im Val Gardena. Deswegen hatten wir uns entschlossen, dass wir uns die Val Gardena Card zu holen. Mit dieser konnte man so ziemlich alle Bahnen des Grödener Tals nutzen (aber nicht die auf der Seiser Alm). Innerhalb der Woche schlossen zwar die ersten Bahnen, aber das mussten wir einfach nur in unserer Planung berücksichtigen und dann sollte das kein Problem sein. Am nächsten Morgen standen wir ganz früh auf und aßen schnell Frühstück. Dann ging es mit dem Bus nach St.Ulrich. Wir liefen zur Seilbahn, die auf die Seiser Alm fährt, denn diese wollten wir zu aller erst erkunden.

Wir hatten alles wieder einmal perfekt getimt und so konnten wir mit der ersten Gondel auf die Seiser Alm fahren. Oben auf der Seiser Alm angekommen liefen wir erst einmal ein Stück wieder hinab. Man hatte von hier einen perfekten Rundumblick. Zum einen sah man den Schlern und natürlich die Langkofelgruppe, auf der anderen Seite konnte man bis hinüber zur Seceda und den Geislerspitzen schauen.

Unser ersten Teil der Wanderung führte uns einmal mitten über die Alm und wir kamen nach Saltria. Ab hier ging es dann wieder bergauf. Wie erwähnt, galt hier aber unsere Val Gardena Card nicht und da wir nicht noch mehr Geld ausgeben wollten, liefen wir. Zwischen zahlreichen Kühen ging es verdammt steil den Berg hinauf. Ich lief schon mal ein Stück weit voraus und konnte so oben angekommen ein wenig länger Pause machen. Man hatte immer noch einen perfekten Blick hinüber zur Seceda und dem Langkofel.

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Mittlerweile wurden aber die Wolken immer dunkler und bedrohlicher. Aus diesem Grund entschieden wir uns auch für den Weg bergab. Beim einsetzenden Nieselregen kamen wir am Sessellift vom Monte Pana an, mit dem wir dann hinunter nach St. Christina fahren konnten. Jetzt mussten wir nur noch wieder den Berg hinauf zu unserer Unterkunft laufen. Abends hatten wir uns dann entschlossen zu kochen.

Am Tag zwei vom Wandern im Val Gardena fuhren wir wieder mit dem Bus nach St.Ulrich. Von der Bushaltestelle ging es mit zahlreichen Rolltreppen und Laufbänder ultra-bequem zur Bergbahn, die uns mit einmal umsteigen auf die Seceda brachte. Hier oben hing noch alles in dicken Wolken. Von den Geislerspitzen sah man nur wenig, genauso wie vom Langkofel gegenüber.

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Wir machten uns aber auf zu DEM perfekten Fotospot und suchten uns einen Platz im Gras mit freiem Blick auf die Geislerspitzen. Wir machten unzählige Fotos und auch die ein oder andere Time Laps, auf denen man die Wolken von der Alm hinauf zu den Geislerspitzen ziehen sehen kann. Als diese dann irgendwann komplett von Wolken verhüllt waren, brachen wir auf.

Seceda

Wir liefen hinab zur Pieralongia Hütte. Hier ragen zwei Felsen steil auf. Für uns ging es nach einer kurzen Pause weiter. Wir liefen weiter zum Col Raiser um von dort die Bahn hinab nach St. Christina zu nehmen. Wieder unten angekommen, mussten wir noch etwa eine geschlagene Stunde laufen bis wir endlich in unserer Ferienwohnung ankamen. So endete unser heutiger Wanderausflug schon recht früh und wir verbrachten den Nachmittag ganz relaxt auf unserem Balkon.

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Am nächsten Tag stand wieder eine anstrengende Wanderung auf dem Plan. Wir liefen früh morgens bei uns im Ort zum Sessellift vomm Monte Pana. Oben angekommen nahmen wir direkt den nächsten Sessellift und fuhren mit dem auf den Mont de Seura. Von hier bahnten wir uns den Weg unterhalb des Langkofels entlang zum Beginn der Langkofel Scharte. Während es an der Langkofel Hütte noch recht ruhig war, kamen uns im Verlauf des Weges immer mehr Leute entgegen – man merkte das Wochenende war. Die Scharte hinauf liefen scheinbar nur wir. Auch hier machte ich mich schon einmal ohne Marcel auf den Weg und konnte so oben auf 2685m ein wenig die Kletterer weiter oben im Fels beobachten.

Auch wenn ich nicht hundertprozentig überzeugt war, wollten wir von hier oben die berühmte und verdammt alte Gondel den Sassolungo hinab nehmen. In diese Gondel passen so gerade zwei Leute. Die Gondel hält natürlich nicht an zum Einsteigen. Ich musste mich auf einen Punkt stellen und Marcel stand woanders. Als die Gondel dann ankam, wurde ich von dem „netten Herrn“ am Arm gezogen und in die Gondel verfrachtet. Marcel folgte sogleich und die Tür wurde hinter uns geschlossen. So ging die Fahrt ziemlich gemütlich hinab und wir konnten die Steinerne Stadt von oben anschauen. Unten mussten wir uns dann nur rechtzeitig drehen damit wir schnell aus der Gondel springen konnten, sobald die Tür geöffnet wurde.

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Unten angekommen gönnten wir uns im Hotel gegenüber erst einmal einen Holundersaft und einen Espresso. Anschließend ging die Wanderung weiter entlang des Langkofels. Die Sicht war heute so gut, dass man in der Ferne die Marmolata, den höchsten Berg der Dolomiten sehen konnte. Wir umkreisten also einmal fast den Langkofel, denn am Ende konnten wir in der Ferne unseren Sessellift sehen, den wir am Morgen noch genommen hatten.

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Wir bogen dann aber in Richtung Ciampinoi ab – und der Weg führte noch einmal bergauf. Von hier nahmen wir dann den Lift nach Wolkenstein. Unten angekommen, gingen wir schnell in den Supermarkt und holten uns Kuchen vom Bäcker, bevor es dann mit dem Bus nach St. Christina zurück ging.

Abends fuhren wir dann mit dem Auto nach Wolkenstein und gingen dort Pizza essen. Als es dann Zeit für den Sonnenuntergang wurde, fuhren wir mit dem Auto hinauf zum Monte Pana in der Hoffnung von hier, ein wenig Alpenglühen mitzunehmen, doch leider leuchteten die Bergspitzen nicht so recht.

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Am nächsten Tag starteten wir wieder richtig früh und fuhren mit dem Bus nach Wolkenstein. Hier liefen wir ein ganzes Stück durch das Dorf bis zur Dantercepies Gondel. Es war super viel los, da viele das gute Wetter am Sonntag zum Mountainbiken nutzen wollten. Da wir aber zum einen unsere Fahrkarte schon hatten und zum anderen kein Fahrrad dabei hatten, bekamen wir direkt eine Gondel. Heute herrschte perfekte Fernsicht, egal wohin man schaute, überall waren teilweise sogar schneebedeckte Berge am Horizont zu sehen.

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Erst führte uns der Weg ziemlich steil in Richtung Cier Joch hinauf und ich setzte mich dabei mehr oder mindern an den Anfang der großen Wandergruppe. Nachdem dieser steile Anstieg gemeistert war und wir die Aussicht genossen hatten, ging es ein wenig bergab, bevor es wieder steil zum Crespeina Joch hinauf ging.

Ab hier ging es jetzt gemächlich dahin zu unserem ersten Halt dem Crespeina See. Der kleine See spiegelte perfekt die Umgebung und wir machten eine ausgedehnte Pause.

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Anschließend gingen wir um den See herum, da laut Marcels Karte dort der Weg ins Tal entlang führen sollte. Wir fanden aber keinen Weg und liefen so querfeldein und trafen irgendwann dann wieder auf den Weg zur Puez Hütte. Die Landschaft hier ähnelte sehr einer Mondlandschaft und sah ganz anders aus, als auf unseren bisherigen Wanderungen. Für uns ging der Weg dann immer weiter bis zur völlig überfüllten Puez Hütte. Hier hatten wir aber Glück und ergatterten uns noch einen Platz an einem Tisch. Nach einem nicht ganz so leckeren Kaiserschmarrn ging es weiter für uns.

Wir liefen in das Langental hinab und anschließend noch ein ganzes Stück weiter bis wir durch das Langental hindurch waren. Leider fuhr hier dann einmal wieder kein Bus und wir mussten noch einmal richtig weit bis zu unserer Bushaltestelle in Wolkenstein laufen. Im Bus schaffte ich es dann und machte den Fahrscheinautomaten mit meiner leicht feuchten Fahrkarte kaputt, was den Busfahrer doch etwas zur Verzweiflung brachte. Da meine Fahrkarte aber nun zerstört war, fragte ich in der Unterkunft nach, ob ich eine neue bekommen könnte, was kein Problem war.

An unserem letzten Tag ließen wir es ruhig angehen und das Wandern im Val Gardena Wandern sein. Wir fuhren mit dem Bus nach St.Ulrich und gingen erst einmal zu einem Bäcker, der richtig leckere Sachen hatte. Dann fuhren wir noch einmal auf die Seceda hinauf, denn auch der heutige Tag war wolkenfrei und man konnte sogar den Groß Glockner und den Ortler sehen. Wir machten noch einmal Fotos von den Geislerspitzen aus allen möglichen Perspektiven, bevor wir dann ganz faul den Berg mit der Gondel wieder hinunter fuhren. Da es uns beim Bäcker am Morgen so gut geschmeckt hat, schlugen wir jetzt die Zeit tot bis er nachmittags wieder öffnete, um uns noch einmal etwas leckeres zum Kaffee zu holen.

Am nächsten Morgen machten wir uns ganz früh auf den Heimweg. Wir stoppten noch einmal an einem Supermarkt um unsere Pasta und Tomatensoßen Vorräte ein wenig aufzufüllen. Dann ging es über die Brenner Bundesstraße nach Innsbruck und wieder an der Zugspitze vorbei zurück nach Deutschland. Mit einem kurzen Stopp bei einem Starbucks an der Autobahn landeten wir dann irgendwann am Abend wieder daheim.

…..up next Madeira…..

Kosten kurz und kompakt:

Transport: 341,20€ gingen für Benzin und die Val Gardena Card drauf

Unterkünfte: 799,85€ – kosteten uns die Ferienwohnungen

Essen: 595,18€ – für Einkäufe und gutes italienisches Essen

Rest: Postkarten, Souvenirs: 26,20€

Somit kosteten 11 Tage Wandern in Südtirol 1762,43€. Das ergibt pro Person 881,22€ und pro Tag 80,11.

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