Edinburgh im Winter

Wie auch schon im Vorjahr nutzten wir die freie Zeit am Jahresende um zu verreisen. Eigentlich wollten wir in den Süden oder weit in den Norden, aber für beide Varianten waren die Flugpreise viel zu teuer. Aus diesem Grund fiel unsere Wahl in diesem Jahr auf Schottland. Wir fanden recht günstige Flüge und buchten diese auch direkt. Hinzu kam noch ein Mietwagen. Somit ging der diesjährige Urlaub im Winter nach Edinburgh bzw Schottland.

Als wir bei der Vorabrecherche nach Unterkünften feststellten, dass gerade über Weihnachten es schwer war, etwas halbwegs preiswertes zu finden, entschlossen wir uns für die gesamte Zeit die Unterkünfte vorab zu buchen, wobei einige für den Notfall auch noch stornierbar waren. Somit starteten wir den Roadtrip in diesem Winter in Edinburgh.

Am Freitagnachmittag machten wir uns auf den Weg zum Flughafen nach Hamburg. Es klappte alles reibungslos und so kamen wir am späten Abend in Edinburgh an. Vom Flughafen in Edinburgh nahmen wir einen Bus in die Stadt. Von dort ging es dann mit einem Uber zu unserer Air BnB Unterkunft. Wir hatten uns ein Zimmer mit eigenem Bad gebucht – und zwar in der Nähe des Stadions in Lochend. Der Check In funktionierte perfekt und so konnten wir nach einem langen Tag ins Bett fallen.

Da die Tage in Edinburgh im Winter sehr kurz sind, standen wir jeden Tag früh auf um das Maximale aus dem Tag zu holen. Am ersten Morgen ging es dann für uns erst einmal auf Frühstückssuche und wir landeten bei Mo Beans. Ein kleiner Laden mit sehr gutem Kaffee und einer kleinen Frühstückskarte. Ich nahm eine Schüssel voll Porridge mit diversen Körnern und Honig oben drauf und Marcel ein Ham and Cheese Sandwich. Er schmeckte nicht nur alles super, es war auch noch super günstig.

Nach dem Frühstück gingen wir dann erst einmal einkaufen. Nachdem wir eben diesen in der Wohnung abgeladen hatten, ging es für uns in Richtung Arthur‘s Seat. Wir holten uns bei einer Bäckerei diverse herzhafte Pie‘s, die alle super lecker waren und gingen dann bei perfektem Wetter den Berg hinauf. Leider war der Weg ein wenig matschig und so war es teilweise gar nicht so einfach den Berg hinauf zu kommen, ohne Wegzurutschen oder im Matsch zu landen – zumal wir nur Sneaker an hatten. Aber wir schafften es und konnten so den Blick über die Stadt genießen. Nach einigen Fotos ging es für uns auf der anderen Seite wieder hinunter – hier war der Weg bei weitem auch nicht so matschig.

Jetzt mussten wir uns aber erst einmal aufwärmen und gingen in ein Café. Im Anschluss liefen wir einmal die Royal Mile bis zum Castle entlang. Da es mittlerweile schon dämmerte machten wir uns so langsam auf den Weg in Richtung Unterkunft.

Dort wärmten wir uns auf und suchten nach einem Restaurant für den Abend. Die Wahl fiel auf die Regent Bar bei uns in der Nähe. Der Pub war voll, aber wir fanden noch einen freien Tisch. Wir entschieden uns für Beef Mince and Tatties, was in einem Yorkshire Pudding serviert wurde. Dazu gab es für mich Cider und für Marcel Bier. Das Essen war wirklich richtig lecker und der Cider auch.

Edinburg im Winter
Yummy

Am nächsten Morgen gab es Porridge-Frühstück in der Unterkunft und dann ging es hinauf zum Calton Hill. Auf diesem gibt es diverse Monumente, die sehr an die Griechen bzw. Römer erinnern.

Vom Calton Hill führte unser Weg hinab in die Stadt. Wir wollten zum Dean Village und da Bus fahren genauso schnell war wie laufen, liefen wir. Wir liefen einmal durch‘s Village und ein kleines Stück des Water of Leith Walkways.

Von hier ging es zurück in die Altstadt. In der Nähe vom Grassmarket gab es für uns eine sehr gesunde Poke Bowl als spätes Mittag. Anschließend liefen wir durch die Victoria Street mit ihren bunten Häusern, vorbei an der Greyfriars Bobby Statue und weiter zum Greyfriars Kirkyard. Der Friedhof hatte echt seinen Charme, wenn man das überhaupt von Friedhöfen behaupten kann.

Da wir noch ein wenig Zeit hatten und uns ein wenig aufwärmen wollten, schlendert wir durch das kostenlose National Museum of Scotland. In diesem kann man sogar auf das Dach. Von dem konnten wir die Fire and Light Show am Schloss uns ansehen.

Für das Abendessen hatten wir uns heute vorgenommen uns einmal durch den riesigen Weihnachtsmarkt der Stadt zu essen und das taten wir auch. Ein kleines Highlight wenn man Edinburgh im Winter besucht. Es war wirklich verdammt voll und der Glühwein war gar nicht mal so lecker, aber das Essen dafür umso mehr. Mit vollen Bäuchen liefen wir dann wieder zurück zu unserer Unterkunft.

Am nächsten Morgen ging es zu einem letzten Frühstück zu Mo, der hatte nämlich tags zuvor zu. Wir bekamen von ihm sogar Ginger Bread geschenkt. Zurück in der Unterkunft packten wir unsere Rucksäcke und liefen zur Bäckerei um noch einmal diverse Pies zu holen. Dann fuhren wir mit dem Bus in Richtung Edinburgh Waverley, da wo auch der Weihnachtsmarkt ist. Von hier aus ging es dann mit dem Bus zum Flughafen. Hier holten wir unseren Mietwagen ab und starteten unseren Roadtrip. Somit ging die Reise weiter und als erstes Fazit kann man sagen, dass Edinburgh auch im Winter eine Reise wert ist.

Edinburgh in winter
our car

Da Weihnachten kurz vor der Tür stand und wir schon erahnten, dass vielleicht nicht alles offen hat, fuhren wir zuerst einkaufen. Naja und einkaufen in einem neuen Land dauert immer ewig, da es so viel zu entdecken gibt. Nachdem die Vorräte aufgestockt waren, fuhren wir zu den Kelpies – zwei riesige Pferdeköpfe aus Stahl. Hier schwankte das Wetter zwischen Wind und Regen und Sonne und Regen.

Edinburgh im Winter
The Kelpies

Von hier ging die Fahrt dann immer weiter und weiter. Die Sonne hatten wir endgültig hinter uns gelassen und es regnete und regnete. Im Dunkeln kamen wir dann in unserer Air BnB Unterkunft in Connel an. Hier hatten wir uns über die Feiertage ein eigenes kleines Apartment gemietet. Es war wirklich schön eingerichtet und es wartete sogar ein kleiner Weihnachtsbaum, etwas Kuchen und frisch gebackenes Brot auf uns.

…..up next the Highlands…..

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