Elefanten Safari im Kaudulla Nationalpark

One Night in Kandy

Nach einigen Stunden endete unsere Zugfahrt von Ella aus in Kandy. Wir hatten uns ein Hotel in der Nähe des Bus- und Zugbahnhofs gebucht, da wir in Kandy nicht mehr Zeit als unbedingt notwendig verbringen wollten.

Außerdem hatten wir ein Zimmer mit A/C gewählt, damit wir unsere ganzen Sachen einmal trocknen konnten. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit in Ella und die Tatsache, dass wir doch einige Male in den Regen gekommen waren, sind unsere Sachen einfach nicht richtig getrocknet.

Nachdem wir alles im Zimmer ausgebreitet hatten, wollten wir in Kandy ein wenig shoppen gehen und uns was zu essen suchen. Bei unserem Weg durch die Stadt war uns direkt klar, dass unsere Entscheidung hier nicht länger zu bleiben goldrichtig war. Es war so viel Verkehr und die Verkäufer waren aufdringlich und dazu noch der Regen – keine Stadt für uns.

Elephants in Sri Lanka
fried ice-cream in Kandy

Fruit Tasting

Am nächsten Morgen genossen wir das Frühstücksbuffet des Hotels, welches zu unserer Freude nicht rein westlich war. Wir probierten einfach alles, was wir noch nicht kannten.

So testeten wir zuerst die Stachelannone. Diese schmeckte gar nicht so schlecht, aber an die Konsistenz (wie Pudding) musste man sich erst einmal gewöhnen.

Elephants in Sri Lanka
Soursop

Anschließend war der Indische Holzapfel dran. Hier gab uns der Küchenchef direkt den Tipp, dass die Einheimischen diesen mit Zucker essen – btw guter Tipp.

Da wir so probier freudig waren, kam der Küchenchef anschließend mit in Salzwasser gekochten Samen der Jackfruit an. Diese schmeckten wie Kastanien.

Elephants in Sri Lanka
Jackfruit seeds

The way to Sigiriya

Gut gestärkt packten wir unser Zeug zusammen, checkten aus und liefen zum Busbahnhof. Nachdem wir uns etwas durchgefragt hatten, fanden wir einen Bus nach Dambulla. In Dambulla wurden wir an einer Straßenkreuzung rausgeschmissen, damit wir den Bus nach Sigiriya, welcher dort stand, nehmen konnten. Weiter ging es von dort aus mit einem Tuktuk. Wir hatten uns ein Zimmer mit Blick auf den Löwenfelsen gebucht und genau das bekamen wir auch.

Elephants in Sri Lanka
our view

First try: Pidurangala Rock

Kaum angekommen, liehen wir uns Fahrräder – wobei bei der Größe, waren es für uns eher Laufräder – und fuhren los. Wir wollten zum Sonnenuntergang auf den Pidurangala Rock klettern. Als wir dort ankamen, staunten wir nicht schlecht wie voll es war. Anscheinend war es bei den Einheimischen sehr beliebt den Felsen am heutigen Poya (Vollmond) Tag zu erklimmen.

Aber wo wir schon einmal hier waren, machten wir uns fertig, kauften noch ein Wasser, ich wickelte mich in meinen Sarong, da man anfänglich durch einen Tempel musste und wir wollten los.

Direkt am Eingang wurden wir abgefangen, dass ich doch noch zu viel Haut zeigte – Knie und Schultern waren bedeckt – also hüllte ich mich noch mehr ein – wobei einige lokal Frauen auch nicht „bedeckter“ waren. Als wir dann auch noch die Schuhe ausziehen sollten, wo aber alle Lokals ihre anbehalten hatten, kehrten wir wieder um und ließen es für heute gut sein.

Also fuhren wir zurück. Wir stoppten noch auf eine Kokosnuss und für mich eine Asia Hose für kleines Geld.

Elephants in Sri Lanka
another view
Elephants in Sri Lanka
coconut break

In Der Unterkunft arrangierten wir über unseren Besitzer eine Elefanten Safari im Kaudulla Nationalpark für den nächsten Tag und dann wartete schon das Abendessen mit Rice and Curry auf uns. Leider war an Schlafen Gehen nicht so schnell zu denken, denn der Nachbar ließ buddhistische Gebete und Gesänge durch seine Lautsprecher dröhnen. Wir schoben das ganze auf Poya.

Eine Fehleinschätzung, denn vor Sonnenaufgang ging das ganze wieder los. Es war schlimmer als der Muezzin in den muslimischen Ländern.

Elephants in Sri Lanka
dessert

Second try Pidurangala Rock

Nach dem Frühstück schnappten wir uns dann unsere Fahrräder und versuchten unser Glück wieder am Pidurangala Rock. Dieses Mal war hier nichts los und mit einem mal gab es auch an unserer Kleidung nichts zu beanstanden. Also ging es los. Erst durch einen Tempel und dann ein paar Treppen hoch über einige Felsen und ein wenig klettern und schon war man auf dem Felsen.

Von hier konnte man eine 360° Aussicht genießen in deren Mittelpunkt der Sigiriya thronte. Wir hatten uns mit Absicht gegen den Löwenfelsen entschieden, da dieser 30$ Eintritt kostete, während wir für den Pidurangala etwa 2,50€ zahlten. Außerdem ist der Sigiriya einfach nur überlaufen, nach kurzer Zeit sahen wir eine Menschenschlange sich die Treppen hoch quälen. Wir genossen die Zeit auf dem Felsen und machten unsere Fotos.

Nach einiger Zeit entdeckte ich eine Echse und so suchten wir die Büsche nach weiteren ab und fanden auch welche. Nachdem wir genug von der Aussicht und den Echsen hatten, fuhren wir wieder zurück.

Wir stoppten einmal wieder auf eine Kokosnuss und ich holte mir am nächsten Stand eine Asia Hose – man muss sein Geld ja streuen. Dann gingen wir duschen und relaxten ein wenig auf unserer Terrasse, mit der Hauskatze, die sich bei uns sichtlich wohl fühlte.

Elephants in Sri Lanka
our cat

On elephant safari

Am frühen Nachmittag wurden wir dann zu unserer Elefanten Safari im Kaudulla Nationalpark abgeholt. Unser Fahrer raste nur so in Richtung Nationalpark. Aber so waren wir dann doch einer der ersten Jeeps im Park.

Nachdem es erst ein Stück durch den Wald ging, fuhren wir dann auf eine riesige Freifläche. Auf dieser gab es hunderte von Elefanten zu sehen und eben so viele Matschlöcher in denen sich die Jeeps fest fuhren. So auch unserer. Nachdem wir dann mit Hilfe anderer wieder frei waren, half unser Fahrer noch anderen festgefahrenen Jeeps.

Elefanten Safari im Kaudulla Nationalpark
our driver got a bit muddy

Leider ist in diesem Park alles auf die Elefanten ausgerichtet und wir mussten unserem Fahrer erst einmal klar machen, dass uns zum einen nicht nur Elefanten interessieren und das wir die große Masse an Jeeps lieber meiden. Denn nach und nach bildeten sich links und rechts einer großen Elefantengruppe eine Wand aus Jeeps – kein schöner Anblick.

Aber unser Fahrer verstand irgendwann was wir wollten. Und so fuhren wir dahin, wo wenig los war und außerdem ein paar Vögel und Wasserbüffel neben kleineren Elefantengruppen auch noch zugegen waren. So kehrten wir dann doch halbwegs zufrieden am Abend von unserer Safari zurück.

In der Unterkunft erwarteten uns dann einmal mehr die dröhnenden Lautsprecher des Nachbarn und unser Abendessen.

Elephants in Sri Lanka
dinner

The way to Negombo

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück direkt los. Von unserem Tuktuk Fahrer ließen wir uns breitschlagen und er brachte uns bis nach Dambulla.

Dort erwischten wir direkt einen Bus, der nach Colombo fuhr. Da wir aber nach Negombo wollten, wurden wir an einer Kreuzung in Kurunegala raus gelassen.

Dort machten wir uns auf den Weg zum Busbahnhof, wo wir auch schon von einem Lokal angesprochen wurden. Er fragte, wo wir hin wollten und zeigte uns dann direkt den Bus nach Negombo. In anderen Ländern wären wir in an dieser Stelle in die Irre geführt worden und uns wäre sicher ein Privater Fahrer angeboten worden – aber nicht in Sri Lanka.

So ging unsere Fahrt dann weiter nach Negombo. Kaum das es für uns Zeit war in Negombo auszusteigen, ging ein Wolkenbruch nieder, der sich gewaschen hatte. Wir zogen die Raincapes über die Rucksäcke stiegen aus und liefen direkt zu einer Tankstelle um uns unter zustellen.

Marcel machte sich dann auf den Weg ein Tuktuk an der Straße anzuhalten, welches uns zu unserer Unterkunft fuhr. Dort angekommen, legten wir uns erst einmal trocken.

Abends ging es dann auf die für uns fast Aussichtslose suche nach Essen. Zum Glück war auf Google ein Roti Shop markiert, denn dieser bot als einziger Laden in Laufnähe lokal Food. So war unser Abendessen gerettet und wir blieben von den ganzen Touriläden verschont.

The last day in Sri Lanka

Am nächsten Morgen liefen wir nach dem Frühstück noch einmal durch Negombo – vorbei an den Ganzen Hotelburgen – kein Platz für uns. Wir kehrten ins Zen Café ein, welches keine überteuerten Touripreise bot.

Anschließend ging es in die Unterkunft, wir packten die Rucksäcke und checkten aus und ließen unser Gepäck zurück. Wir gingen noch auf einen Tee in eines der Cafés und buchten uns dann später mit Grab ein Taxi zum Flughafen.

Elephants in Sri Lanka
tea time

Dort kamen wir viel zu schnell an und in Colombo am Flughafen geht echt nichts. Man kann froh sein wenn man einen Sitzplatz bekommt.

Während wir so warteten wurden wir von einer Studentin angesprochen, ob wir nicht einen Fragebogen zum Thema Tourismus in Sri Lanka ausfüllen würden. Dem kamen wir gerne nach. So verging die Zeit bis zum Flug dann doch ein wenig.

…..up next Barcelona…..

Kosten kurz und kompakt:

Flüge: 1108,76€

Transport: 108,70€ Benzin und 80€ für das Parken am Flughafen in Deutschland und etwa 111€ in Sri Lanka (50€ privater Fahrer nach Unawatuna, Bus, Zug, Tuktuks und Mopeds) ergibt 299,70€

Unterkünfte: 277€

Eintritte/Touren: 103,43€ (Kalametiya Eco Bird Watching, Kaudulla NP und die wenigen anderen Eintritte)

Essen: 241,89€ – Frühstück war dabei immer in der Unterkunft enthalten

Rest: Postkarten, Laundry, Simkarten: 26,04€

Somit kosteten 16 Tage in Sri Lanka 2056,82€. Das ergibt pro Person 1028,40€ und pro Tag 64,28€

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