SOA Trip II

Reisekosten für 6 Monate Südostasien

Thailand – still my love

Dieses mal sind es nur 30 Tage geworden und natürlich haben wir die meisten davon in Chiang Mai verbracht, denn das Loy Krathong wollten wir natürlich nicht verpassen – auch wenn es keinen Mass Lantern Release für die Öffentlichkeit gab. Ansonsten waren wir relativ lang in Bangkok und haben noch einige Tage in Chiang Rai, Pai und auf Koh Chang verbracht. Marcel ist dann noch mit dem Moped auf dem Mae Hong Son Loop unterwegs gewesen, während ich beim Meditieren mehr oder weniger in mich gegangen bin. Außerdem hat Marcel es diesmal übernommen ein thailändisches Krankenhaus einem Qualitätscheck zu unterziehen. Dies alles führte dazu, dass Marcels Tagesbudget bei fast 30 € lag und ich mit 25 € gut dabei war – sogar ein Euro weniger als im Vorjahr, da war ich aber auch tauchen. Kalkuliert man jetzt noch die Auslandskrankenversicherung (1,19 € bzw. 1,16€ pro Tag) und Flüge hinzu(der „große“ Hin- und Rückflug wurde auf alle Länder anteilig verrechnet und ansonsten zählen die Flüge, die einen ins Land bringen dazu), liege ich bei 31 € und Marcel bei 36 €. Da wir in Thailand nirgends Eintritt zahlen mussten, liegt es in dieser Kategorie ganz vorne (genaueres siehe unten). Für die 30 Tage kommen wir übrigens zusammen auf den berühmten Tausender pro Monat (bzw als paar 2000€), auch wenn ich ihn nicht benötigte.

Abschließend bleibt zu sagen, Chiang Mai ist und bleibt meine Lieblingsstadt in SOA. Zum einen ist es verdammt günstig im Norden Thailands und zum anderen mag ich einfach die Tatsache, dass es in Chiang Mai überall gute Cafe’s und Frühstückslokale gibt. Naja und ansonsten ist das Thai Street Food zum einen mit das günstigste und leckerste, aber vor allem gibt es diese große Auswahl einfach überall. Wie oft haben wir uns Fruit Shakes, Thai (Green) Teas oder einen Roti in den anderen Ländern herbeigewünscht. Ach ja und die Ausgaben für Essen und Sonstiges sind im Vergleich so hoch, weil wir in Thailand uns mit Abstand am meisten mit Klamotten eingedeckt haben. 🙂

Unterkunft Transport Eintritte Essen + Sonstiges Mehrausgaben Marcel
Visa Flüge Transport gesamt
30 Tage 484,99 € 216,67 € 0,00 € 818,81 € 132,25 € 0,00 € 284,86 € 501,53 €
pro Tag 16,17 € 7,22 € 0,00 € 27,29 € 4,41 € 0,00 € 9,82 € 17,29 €
pro Person 8,08 € 3,61 € 0,00 € 13,65 € 0,00 € 4,91 € 8,65 €

Myanmar – worth to see

In Myanmar läuft vieles ein wenig anders. Es sind hier definitiv noch nicht so viele Backpacker auf dem Weg. Außerdem darf man in einige Regionen gar nicht oder nur mit Permit einreisen, was viele Reisende auf der Hauptroute bleiben lässt. So waren wir eben auch bei den üblichen Verdächtigen wie Yangon, Bagan, Mandalay und Inle Lake und haben darüber hinaus noch Stopps in Hsipaw und Hpa An gemacht. Das Pagodenfeld von Bagan und der Inle Lake sind sicherlich ein absolutes Highlight einer jeden Myamar-Reise, wobei letzterer touristisch am meisten erschlossen ist. In Myanmar wird man gerade was Eintritte angeht, als Westler schon sehr zur Kasse gebeten, weswegen wir einfach, dass ein oder andere skipten, weil es uns dann doch nicht wert war. Bei den Unterkünften besteht in Myanmar noch nicht so eine große Auswahl, weswegen es sich empfiehlt vorzubuchen. Beim Essen speziel beim Inder hatte man in Myanmar ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis, für gut 1-2€ wurde einem der ganze Tisch mit Curry, Reis (mit Refill), Suppe, Salat, Dips etc. voll gestellt. Dementsprend sind wir auch meistens bei Indern gelandet, da ansonsten die burmesiche Küche nicht so viele Highlights besitzt – wobei Shan Noodles definitiv zu empfehlen sind. Außerdem gab es noch so ein mega Dessert – gegrillter Reisfladen mit Kakao und Zucker gefüllt. Manchmal war es aber auch echt anstregend, weil viele so gar kein Englisch sprechen konnten. Der Buddhismus wird hier auch etwas „lauter“ ausgelebt, denn man hört öfter aus Lautsprechern „Gebete“, was doch eher an den Islam erinnert. Die Männer ignorieren hier und da Frauen komplett und das schlimmste ist aber ihr elendiges Betelnuss kauen, weswegen die Straßen einfach nur blutrot sind. Daneben ist die Armut schon sehr extrem und der Müll liegt auch überall herum. Zugfahren ist in Myanmar eine schauklige, spaßige, langwierige, sehr günstige und vor allem bequeme Art des Reisens, die man einfach mal machen muss. Ach ja und die die Grenzübergänge sind wohl die gechilltesten in ganz SOA. Es gab wirklich keine Probleme, noch Wartezeiten oder Extradollar die gezahlt werden mussten, als wir von Myawaddy nach Mae Sot rüber sind.

In den 20 Tagen in Myanmar liege ich bei 22 € pro Tag und Marcel bei 24 €, wenn man Flüge (Flug nach Yangon) und Versicherung hinzuzählt, kommt man auf 29€ für mich und 31€ fü Marcel. Es war definitiv günstiger als erwartet und man musste zum Glück kaum, was mit Dollar bezahlen und mittlerweile soll man jetzt auch gar nicht mehr mit Dollar bezahlen, damit die Landeswährung gestärkt wird.

Unterkunft Transport Eintritte Essen + Sonstiges Mehrausgaben Marcel
Visa Flüge Transport gesamt
20 Tage 357,00 € 199,00 € 69,00 € 180,21 € 40,83 € 80,97 € 224,05 € 423,05 €
pro Tag 17,85 € 9,95 € 3,45 € 9,01 € 2,04 € 4,05 € 7,73 € 14,59 €
pro Person 8,93 € 4,98 € 1,73 € 4,51 € 2,02 € 3,86 € 7,29 €

Lao – the country of waterfalls

Im letzten Jahr bin ich mit Laos so mäßig warm geworden und deswegen war ich schon gespannt, wie es diesmal sein würde. Wir haben natürlich in Luang Prabang gestoppt, wo gefühlt noch mehr Touristen Einzug gehalten haben. In Vang Vieng hat uns leider der viele Regen vieles vermiest. Und Vientiane passt fast irgendwie gar nicht richtig nach Laos, da es gegen den Rest des Landes nahezu modern wirkt. Nach einem Stopp in Pakse arbeiteten wir daran mich von meiner Moped-Angst zu befreien und so ging es für 3 Tage auf’s Bolavenplateau, mit tollen Wasserfällen und gutem Kaffee. Der finale Stopp auf den 4000 Inseln – diesmal Don Det – war relaxt wie eh uns je. Da so ein Bungalow mit eigenem Bad auf den 4000 Inseln zum Beispiel für 5 € am Tag zu haben ist und wir zum Beispiel ein Zimmer in Tad Lo mit Blick auf den Wasserfall, aber ohne Waschbecken hatten, verwundert es kaum, dass Laos bei uns bei den Unterkünften am günstigsten abgeschnitten hat. Hingegen der Transport von A nach B mit Bus oder Minivan war vergleichsweise teuer.

Ich habe mich in Laos mit 19,50€ durchgeschlagen und Marcel hat nicht ganz 21 € für jeden der 19 Tage  gebraucht. Kalkuliert man wieder Versicherung und den Hin- und Rückflug anteilig hinzu, so endet man bei 24€ bzw 25,50€ – das günstigste Land unserer Reise.

Unterkunft Transport Eintritte Essen + Sonstiges Mehrausgaben Visa Flüge Transport gesamt
19 Tage 183,82 € 217,90 € 34,52 € 242,35 € 25,00 € 60,70 € 128,63 € 346,53 €
pro Tag 9,67 € 11,47 € 1,82 € 12,76 € 1,32 € 3,19 € 4,44 € 11,95 €
pro Person 4,84 € 5,73 € 0,91 € 6,38 € 1,60 € 2,22 € 5,97 €

Cambodia -quiet expensive

Siem Reap ist mir persönlich immer noch die liebste Stadt im Land und wenn man in der Laune ist kann man dort auf der Pub Street günstig ein wenig Party machen. Die Tempel von Angkor Wat sind auch bei einem zweiten Besuch noch ein Highlight, auch wenn gefühlt noch mehr Touristen dort waren als im Vorjahr. Leider musste ich feststellen, dass der Ta Phrom Tempel zu großen Teilen eingestürzt ist und man jetzt auf Holzstegen durch den Tempel geleitet wird. Ich bin wirklich froh, dass ich diesen im Vorjahr noch genießen konnte. Zu Weihnachten sollte man in Kambodscha sofern man mit Sihanoukville oder Koh Rong liebäugelt definitv einige Wochen im Voraus sich was reservieren. Da Koh Rong fast komplett ausgebucht war, blieben wir auf dem Festland.

Da wir nur 12 Tage im Land geblieben sind, hat sich hier das Visa am wenigsten gelohnt. Genauso machen sich der Eintritt für Angkor Wat und unsere Ausflüge um Koh Kong negativ im Budget bemerkbar. Dafür ist der Transport mit Flug und die Flugkosten an sich, da ja nur der Hin- und Rückflug anteilig berechnet wurde, hier am günstigsten gewesen. Aber rein bei den Ausgaben im Land, war es unser teuerstes Land mit einem Tagesatz von 31€ für mich und 33€ für Marcel. Selbst wenn man Flug und Versicherung mit einrechnet, liegt es mit 35,50€ und 37.50€ noch an Platz 3. Aber das ist eben auch das Gefühl, was wir vor Ort hatten – Kambodscha ist alles andere als günstig – speziell bei einem kürzeren Aufenthalt.

Unterkunft Transport Eintritte Essen + Sonstiges Mehrausgaben Visa Flüge Transport gesamt
12 Tage 129,84 € 117,86 € 136,28 € 294,32 € 25,02 € 64,46 € 81,24 € 199,10 €
pro Tag 10,82 € 9,82 € 11,36 € 24,53 € 2,09 € 5,37 € 2,80 € 6,87 €
pro Person 5,41 € 4,91 € 5,68 € 12,26 € 2,69 € 1,40 € 3,43 €

Vietnam – once is enough

Was soll ich bloß zu Vietnam schreiben?! Wir hatten uns beide wirklich auf dieses Land gefreut und hatten große Zweifel, das uns 30Tage ausreichen würden. Final wären wir am liebsten früher schon aus dem Land geflogen. Es war schön im Süden Vietnams endlich einmal grüne Reisfelder zu sehen und das Mekong Delta mit seinen Märkten ist sehenswert. Das gleiche gilt für die Landschaft rund um Dalat und die Altstadt von Hoi An, genauso wie für die Reisterassen von Sapa. HCMC, Mui Ne, Hue, Ninh Binh(wetterbedingt) und Hanoi sind hingegen nichts besonderes. Zugegebener Maßen war das Wetter ab Ninh Binh einfach nur kalt und an vielen Tagen komplett verregnet. Wir hatten über eine Woche lang Temperaturen von unter 10°C und in Sapa hatte es zwei Tage nach dem wir weg waren geschneit. Aber abgesehen davon, versuchen die Vietnamesen unentwegt an dein Geld zu bekommen. Sie sind meist nur nett, so lang sie glauben dir was verkaufen zu können. Sie lügen dich an, damit man was bei ihnen bucht und versuchen oft genug für alles mehr Geld zu bekommen. Okay das ist in weiten Teilen SOA’s so, aber hier ist es extrem. Fairer Weise muss ich sagen, dass wir auch hier auf Ausnahmen gestoßen sind. Alles in allem war es für uns aber oft genug anstrengend, gerade an den Reisetagen. Wir haben es aber geschafft gut und vor allem so günstig wie nirgendst sonst mit Phuong Trang fast durch’s komplette Land zu kommen. Das Essen war auch durch aus erschwinglich, zumal wir uns hauptsächlich von Pho Bo und Banh Mi ernährt haben. Letzteres ist vor allem in der Op La (Ei) oder Xiu May (Hackfleischsauce)-Variante sehr empfehlenswert. Das Highlight Vietnams war für mich aber der Kaffee, wobei der Kaffee im Süden mit diesem schokoladigen Aroma noch besser war als der im Norden.Wobei wir hier auch den schlimmsten Kaffee unserer Reise getrunken hatten, denn dieser sündhaft teure Wieselkaffee schmeckt einfach nur eklig. Außerdem gibt es in Vietnam wohl das günstigste Bier überhaupt Bia Hoi, ist täglich frischgebrautes Bier und kostet nicht mal 15 Cent.

In den 29 Tagen in Vietnam haben wir uns mit 20€ meinerseits und 21€ auf Seiten von Marcel doch sehr gut durchgeschlagen und as wo Easy Riders und Trekking in Sapa mit dabei waren. Mit allen zusätzlichen Kosten kommen wir so auf 24,50€ bzw 25,50€. Auch wenn es günstig war werden wir so schnell keinen Schritt ins Land machen. Das Wetter und unsere jeweiligen Lebensmittelvergiftungen waren Pech, aber die Mentalität der Leute nervt auf Dauer nur. Wenn man aber bereit ist gerne Geld auszugeben, sind die Vietnamesen super nett.

Unterkunft Transport Eintritte Essen + Sonstiges Mehrausgaben Visa Flüge Transport gesamt
29 Tage 393,11 € 162,82 € 153,69 € 377,31 € 30,38 € 75,27 € 196,33 € 359,15 €
pro Tag 13,56 € 5,61 € 5,30 € 13,01 € 1,05 € 2,60 € 6,77 € 12,38 €
pro Person 6,78 € 2,81 € 2,65 € 6,51 € 1,30 € 3,39 € 6,19 €

Philippines -it’s more fun

Über 7000 Inseln und wir haben es nicht einmal geschafft 20 davon zu sehen. Im Vorfeld konnten wir uns nicht einmal entscheiden, was wir sehen wollten, so ließen wir uns einfach treiben und haben uns final nur auf die Visayas konzentriert. Nach den kühlen Temperaturen in Vietnam waren wir so froh, endlich wieder 30°C zu haben auch wenn diese anfänglich doch sehr verregnet waren. Aber zum Glück änderte sich das noch, auch wenn wir nie komplett verschont blieben. Eines steht fest, die Strände sind die schönsten von ganz SOA. Unser Favorit war der White Beach gleich neben dem Alona Beach. Der White Beach auf Boracay machte seinem Namen übrigens keine Ehre, da er komplett grün war. Auf den Philippinen haben wir uns auch recht häufig Unterwasser etwas umgeschaut und waren sehr viel schnorcheln, wobei hier das Highlight die Schildkröten bei Apo Island waren. An süßen Tierchen haben wir dann auch die Koboldmakis auf Bohol besucht. Auf jeden Fall muss man sich auf den Philippinen selber kümmern von A nach B zu kommen und kann nicht einfach in seiner Unterkunft den weiteren Transport buchen. Aber das stellt alles kein Problem da und so schafften wir es auch von Bantayan bis Tagbilaran mit Tricycle, Fähre, Bus, Taxi, Fähre, Minivan, Tricycle an einem Tag – auch wenn es auf den Philippinen gerne einmal länger dauert. Bei den Unterkünften empfiehlt es sich im übrigen ab und an bei Air BnB vorbeizuschauen und zu den Feiertagen und damit ist auch Chinese New Year gemeint vorzubuchen. Wir hatten zu dieser Zeit schon arge Probleme noch etwas günstiges zu bekommen. Aber wir fanden immer was. Nur das Essen ist leider nicht so der Burner. Wer Fleisch mag, wird es hier lieben und ja so ein gegrilltes Hühnchen is sau lecker – aber nichts was wir täglich haben wollten. An Fast Food gibt es einfach alles und es ist mit das günstigste, weswegen so einige Filipinos auch mal etwas dicker sind. Wir haben uns unser Frühstück mit dem Quaker Oatmeal die meisten Tage günstig selber gemacht und haben sogar mittendrin in Dumaguette selber gekocht um nicht permanent entweder teuer Geld auszugeben oder Fast Food zu essen. Als Dessert ist hier übrigens Halo Halo zu empfehlen. Aber das absolute Highlight sind die Mangos, vor allem die auf Guimaras – lecker und saftig. Das was aber die Philippinen zu einem Paradies in SOA macht sind die Menschen. Zum einen können sie sehr gut Englisch und zum anderen versuchen sie dich eben nicht permanent abzuzocken (Boracay ist eine kleine Ausnahme). Hier muss man noch selten einen Westler-Aufschlag zahlen. Sie sind immer freundlich und verleihen sogar ihr eigenes Moped an einen, wenn man eines sucht.

In den 29 Tagen hat Marcel etwas über 24€ ausgegeben und ich war Dank eines Tauchgangs zum ersten mal etwas teurer mit 25 €. Da es sich aber um einen Inselstaat handelt, bleiben hier Flüge nicht aus. Aus diesem Grund liegen wir hier bei nicht ganz 37 € und 37,50€ täglich. Nicht ganz günstig, aber definitiv jeden Cent wert.

Unterkunft Transport Eintritte Essen + Sonstiges Mehrausgaben Visa Flüge Transport gesamt
29Tage 477,42 € 267,62 € 83,95 € 578,79 € 22,32 € 0,00 € 653,11 € 920,73 €
pro Tag 16,46 € 9,23 € 2,89 € 19,96 € 0,77 € 0,00 € 22,52 € 31,75 €
pro Person 8,23 € 4,61 € 1,45 € 9,98 € 0,00 € 11,26 € 15,87 €

Malaysia – Food and Wild Life

In Malaysia haben wir uns zuerst nach Borneo verirrt, was im übrigen einer riesigen Ölpalmplantage gleicht. Hier haben wir zum ersten mal Orang Utans gesehen, wenn auch nicht in freier Wildbahn. Am Kinabatangan River gab es dann Wild Life pur mit Nasenaffen, Krokodilen, Nashornvögeln usw. – ein definitives Highlight. Leider sind Aktivitäten auf Borneo unverschämt teuer, weswegen ich vom Tauchen bei Sipadan absah und Marcel auch nicht auf den Mount Kinabalu gekraxelt ist. So sind wir eben nur ein wenig durch den NP des Kinabalu gewandert. Auf dem malaiischen Festland waren die Cameron Highlands mit ihren Teeplantagen ein Traum in grün. Naja und das ich Georgetown mit seiner Street Art mag, ist ja schon vom letzten Jahr bekannt. Was in Georgetown aber noch genial ist, ist das indische Essen. Ich hoffe, ich werde jemals wieder so gutes Naan und Chicken Tikka Masala essen, wie ich es dort bekomme hab. Aber auch das übrige Street Food ist in Malaysia recht günstig. Bei den Unterkünften sind wir anders als in den anderen Ländern aufgrund des Preisunterschiedes, sehr häufig im Dorm gelandet. Aber speziell auf Borneo hatten wir die Dormzimmer fast immer für uns allein.

Final kommen wir in den 22 Tagen auf 24 € und zwar beide, wobei hier unsere Ausgaben auf Borneo aufgrund des Kinabatangan Rivers deutlich teurer waren. Wenn man die Flüge hinzuzählt hat Malaysia etwas gelost, da AirAsia uns ja eine Nacht in KL eingebrockt hat und so die zwei Flüge an diesem Tag auf das Konto von Malaysia gingen. Deshalb ist Malaysia auch das teuerste Land mit 38 € täglich geworden.

Unterkunft Transport Eintritte Essen + Sonstiges Mehrausgaben Visa Flüge Transport gesamt
22 Tage 407,35 € 186,01 € 175,31 € 282,54 € 515,99 € 0,00 € 569,36 € 755,37 €
pro Tag 18,52 € 8,46 € 7,97 € 12,84 € 23,45 € 0,00 € 19,63 € 26,05 €
pro Person 9,26 € 4,23 € 3,98 € 6,42 € 0,00 € 9,82 € 13,02 €

Indonesia – still too big

Da Indonesien riesig ist, ging es auch diesmal für uns wieder dahin. Um uns die Kosten für ein Visa zu sparen splitteten wir unsere Zeit hier auf, was sich auch anbot, das Flüge nach Sumatra sowieso über KL gehen – zumindest die günstigen. Da wir recht gut in der Zeit lagen, entschieden wir uns zuerst noch einmal Ubud auf Bali einen Besuch abzustatten. Dabei hatten wir nicht auf dem Schirm, dass es Balinese New Year gibt und noch weniger wussten wir, dass man an diesem Tag nicht auf die Straße darf. Aber dies ließ sich alles regeln und so hatten wir ein paar entspannte Tage in Ubud. Im Anschluss warteten die Vulkane auf Java auf uns. Zuerst ging es zum Ijen und die blauen Flammen machten die Kälte und den Aufstieg vergessen. Als nächstes war der Bromo dran und hier kommt man problemlos um den unerhört teuren Eintritt zum NP herum. Danach verschlug es uns noch nach Yogyarkarta und wenn wir schon mal da waren, so ging es auch zum Borobodur und zum Prambanan – kein Highlight wenn man Angkor Wat kennt. Aber was in Malaysia noch vereinzelt auftrat, war hier andauernd so, wir wurden sehr oft von den Locals nach einem Foto gefragt und man wird laufend gegrüßt. Nach über einem Monat in Indo kann das auch mal nerven. Genauso wie es nerven kann, dass ich als Frau nicht wirklich wahr genommen werde – Islam halt. Bali ist hier eine ganz klare Ausnahme. Da wir unbedingt Orang Utans in freier Wildbahn sehen wollten, ging es nach Bukit Lawang (Sumatra) – wohl der einzige Ort in Indo, wo der Müll getrennt wird. Anschließend flogen wir schon nach Sulawesi um uns hier selber ein Bild von den Tana Toraja zu machen. Dabei fiel uns auf, dass die Reisterassen schöner sind als die in Sapa. Und auch wenn die Anreise beschwerlich war, die Togians speziell Una Una waren es wert, vor allem unter das Wasseroberfläche, weswegen ich auch 7 mal tauchen war.

Da man auf den Togians, so wie auch Bunaken nur Unterkünfte mit Vollverpflegung buchen kann, schneidet hier Indo als am teuersten ab. Das gleiche gilt auch für die Flüge und den Transport insgesamt. Wenn man die Flüge aber nicht mit rein rechnet, kommt Marcel auf 25€ und ich auf 25,50€ – günstiger als im Vorjahr. In total 34€ bzw 34,50€.

Unterkunft Transport Eintritte Essen + Sonstiges Mehrausgaben Visa Flüge Transport gesamt
42 Tage 853,31 € 307,03 € 233,00 € 711,01 € 22,26 € 0,00 € 661,98 € 969,01 €
pro Tag 20,32 € 7,31 € 5,55 € 16,93 € 0,53 € 0,00 € 22,83 € 33,41 €
pro Person 10,16 € 3,66 € 2,77 € 8,46 € 0,00 € 11,41 € 16,71 €

Alles in allem haben wir 1400 € pro Person für 16 Flüge ausgegeben. Dazu kommen nicht ganz 240 € pro Person für die Auslandskrankenversicherungen. Vor Ort kamen zusammen 10.000 € für uns beide dazu – somit haben wir keine 1000 € pro Person pro Monat benötigt. Für mich bedeutet das ein Tagessatz von 24 € und für Marcel von 25 € für 203 Tage. Wenn man wieder alles zusammenrechnet, komme ich dann auf 32 € und Marcel auf 33 €. Wir haben schon immer auf’s Geld geschaut, sind dabei aber äußerst selten in einer Absteige gelandet. Neben Malaysia, sind wir in Thailand und in Indo ab und an in einem Dorm gelandet und beim Transport sind wir bevorzugt mit den Locals gereist. Wir haben uns relativ oft ein Moped ausgeliehen um die Gegend auf eigene Faust zu erkunden, haben aber auch Touren gebucht – aber eben nicht jede. Genauso wie wir uns eben nicht jeden Tempel etc immer angeschaut haben. Dafür waren wir recht oft im Kino 🙂 Beim Essen sind wir von Haus aus recht günstig auf dem Weg, da wir beide Street Food lieben. Trotzdem waren wir unzählige Male beim Starbucks einen Kaffee trinken 😉 Abgezogen von dem ganzen habe ich übrigens unsere ATM-Gebühren, denn die gab es zurück. Genauso haben wir mit Cash Back ein wenig Geld bei den Unterkünften gespart, die wir über Booking gebucht haben.

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