263 days and nights of awesomeness

Mehr als 71.000 km per Flugzeug, Bus, Boot und Auto, nicht mitgezählt sind die unzähligen Kilometer, die ich vor allem auf Flip Flops, Sneakers, Hiking Boots, mit’m Rad, im Kajak, mit Moped oder wie auch immer zurückgelegt hab.

Reisen in Laos
by bus
Reisen in Kambodscha
vip bus
Roadtrip Südwest Australien
and camper

263 Nächte in Dormbetten, Bungalows, Homestays, Zelten, Motels, Bed&Breakfasts, Flughäfen, Zügen, Bussen und Flugzeugen…und ich hatte nie ein Problem im Schlafsaal zu schlafen. Ich habe sogar meistens sehr gut geschlafen, auch wenn Ohropax und Schlafmaske unverzichtbar geworden sind.

Mit Thailand, Laos, Kambodscha, (Thailand), Australien, Singapur, Malaysia, (Thailand), (Australien), Neuseeland, (Australien), Indonesien und Hong Kong – neun geniale Länder, wovon ich mit Neuseeland nur eines davor kannte. Thailand hat mich im wahrsten Sinne des Wortes gefesselt und wie wundervoll Neuseeland ist, wusste ich ja schon vorher und meine Family konnte sich von dieser Tatsache auch vor Ort überzeugen.

263 days and nights of awesomeness
Thailand
Kuang Si Falls
Lao
Angkor Wat
Cambodia
Roadtrip Südwest Australien
Australia
Singapur
Singapore
Street Art in Georgetown
Malaysia
Roy's Peak Wanaka
New Zealand
Ubud
Indonesia
Hong Kong
Hong Kong
263 days and nights of awesomeness
for my backpack

263 Tage an denen ich planen musste, was will ich sehen, wo will ich hin und wo schlafe ich morgen. Okay jede dieser Fragen stellt sich nicht täglich, aber ziemlich häufig und somit verbringt man oft genug damit herauszufinden wo man wie hinkommt und wo man schläft. Oft genug muss man für die Busse mitten in der Nacht aufstehen oder ist direkt schon die ganze Nacht unterwegs (was Geld spart). Somit eine Erkenntnis, die hoffentlich jeder kapiert, meine Reise war KEIN Urlaub. Hier und da hab ich mir mal ne Auszeit gegönnt, aber Urlaub ist trotzdem was anderes (zumindes für die meisten)…

Um eben diese Planung zu vollziehen und zu den Leuten daheim und auf Reisen Kontakt zu halten, gibt es nur eine Sache die zählt, mein Smartphone. Ich habe mir das Ding zwar erst im Februar letzten Jahres angeschafft und trotzdem ist es unverzichtbar geworden. Außerdem hat es jetzt so eine tolle Spider-Web-App 😉 Naja und da man dazu noch Wifi braucht, gibt es kaum einen Laden, in dem nicht eine meiner ersten Fragen war „What is you Wifi password?“ – und somit gilt – home is where free Wifi is 😉

Obwohl 10.000 € veranschlagt waren, bin ich unter diesem Budget geblieben. Okay ich bin etwas kürzer gereist, aber round about 1.000 € im Monat hat mich das Leben auf Riesen gekostet. Hinzu kommen nochmal 2.600 € für 14 Flüge. Hier hatte ich 3.000 € kalkuliert, zwar sind die Cook’s entfallen, aber meine Rückkehr nach Asien war auch nicht eingeplant gewesen und hinzukommt noch, dass ich Hin- und Rückflug separat gebucht hatte. Wie genau sich mein Geld in den einzelnen Ländern verteilte steht übrigens in meinem Fazit (separate Seite).

263 days and nights of awesomeness
still some money left

3000 Baht weniger, ein Thai Street Tattoo mehr und eine neue Kreditkarte später war ich definitiv gechillt. Auch wenn es am Anfang nicht so aussah, alles wurde gut und ich krisenerprobt…und deswegen machte es mir auch nicht mehr all zu viel aus, als mein Backpack einfach nicht in Perth auftauchte. Also hab ich jetzt ein Andenken an meine Reise, habe durch den Unfall und die geknackte Kreditkarte überhaupt einige Leute, wie Marcel und Tina, im Hug erst kennengelernt und bei der Sache mit dem Rucksack sprangen Dank Versicherung noch 100 € für mich raus….hätte also nicht besser laufen können 😉

Pai
the day it happened
263 days and nights of awesomeness
with bandages
Thai street tattoo
started travelling again
263 days and nights of awesomeness
my Thai street tattoo

Nach 15 Tauchgängen, einigen Schnorcheltrips, einigen Turtles, Box Fishes, Nemos, Morays, Sting Rays, Barracudas…und sogar einem Shark, steht fest, ich liebe die Unterwasserwelt und dazu kommen noch die unzähligen Delfine, die mir auf der Reise begegnet sind.

263 days and nights of awesomeness
everything okay…

Affen, Elefanten, Kängurus, Emus, Koalas, Schlangen, Kiwis, Delfine, Schildkröten, Haie, Robben, Komodo Warane und nicht zu vergessen Ratten, Kakerlaken, Lizards, Moskitos und Spinnen….dies sind nur einige Tiere, die mir begegnet sind. Ratten sind halt da genauso wie hier zu finden. Die Spinnen sind zugegebener Maßen doch meist etwas größer und unter Umständen auch mal tödlich, aber die größeren sind immer schön brav an ihrem Platz geblieben und die zu kleinen hatten dann meistens eine abrupt endende Lebenserwartung. Naja und Kakerlaken sind mir, glaub ich, in Spanien schon mehr begegnet. Außerdem lernt man, mit ihnen zu leben und die eine riesige am Anfang in Chiang Mai hätte ich auch unmöglich töten können.

Also gilt Rucksack geschlossen halten und gut ist, wobei sie eh meist nur in den Bädern waren. Naja und Lizards sind toll. Sie machen lustige Geräusche und fressen Insekten…..was will man mehr. Aber sich zwei gleichzeitig zu halten ist dann doch nicht empfehlenswert, die fauchen sich dann nämlich an. Naja und das Moskitoproblem bekam man entweder vorher mit DEET oder nachher mit Tiger Balm in den Griff.

Koh Phi Phi
monkeys
Roadtrip Südwest Australien
snakes
Coromandel Peninsula
penguins
Komodo Tour
dragons
Komodo Tour
DOLPHINS!
Gili Air
spiders

Rotee, Roti, Naan, Pad Thai, Chicken Cashew Nut, Sweet Peppers, Chicken with Basil Leaves, Ais Kacang, Laap, Fish Amok, Laksa, Chicken Tikka Masala, Fish’n’Chips, Lao Coffee, Kopi Bali, Fruit Shakes, Iced Matcha Green Tea, Pancakes, Känguru Steak, Cray Fish, Ferg Burger, Oreo Chocolate and Peanutbutter, Singha, Tiger, Bintang, Chocolate Pudding, Cider um nur ein paar DInge auf zu zählen, mit denen ich mir den lieben langen Tag den Bauch voll gestopft habe. Das beste daran war, das vieles nur ein Euro oder weniger gekostet hat. Außerdem ist das Essen in SOA spicy und mit spicy meine ich auch spicy.

Ich hoffe, ich verweichliche hier jetzt nicht wieder. Aber die Thai Chili Sauce ist schon gekauft. Genauso habe ich meinen Matcha Tea hier schon gefunden (für 2,50€ statt über 20 € im Reformhaus), die ersten Fruit Shakes wurden gemixt (Avocado-Banane rules), der Chocolate Pudding gebacken, Cider gekauft (Hugo und Co können einpacken) und das Asia kochen start ich auch, sobald ich wieder in Wörgl bin 😀 Jetzt muss ich nur noch Ferg Burger überreden hier nen Laden zu eröffnen 😉

Koh Tao
Thailand – rotee
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Lao – laap
Khmer Food
Cambodia – cricket
Singapur
Singapore – naan with something spicy
Street Art in Georgetown
Malaysia – laksa
Fergburger Queenstown
New Zealand – Ferg with a view
263 days and nights of awesomeness
Indonisia – chicken satee
263 days and nights of awesomeness
home-made banana avocado shake

Tauchen, auf Elefanten reiten, Vulkane erklimmen, riesen Löcher mitten in der Nacht am Strand buddeln, rückwärts auf’m Stuhl sich in Canyons stürzen, Mehrtages Tracks laufen, auf Berge steigen, von Affen Wasserflaschen klauen lassen, sprachlos beim Yi Peng Festival sein, kajaken, mountain-biken, klettern, schnorcheln, Hochseefischen, in Wasserfällen baden, von Booten springen, Thai Kochkurse machen…für einiges davon brauchte ich Überredung, für einiges musste ich meinen eigenen Schweinehund überwinden, aber ich habe nichts davon bereut und das Yi Peng ist sicher einer der most impressive moments meiner Reise.

Yi Peng at Mae Jo
just…
trekking
elephant riding
Shotover Canyon Swing
in the chair of death

15 Kilo am Anfang, 17 in NZ und am Ende 16 Kilo im Backpack und 8 Kilo im Daypack schleppte ichmit mir rum. Hinzu kam in NZ noch das Essen. Ich glaub, wirklich sinnlos habe ich nichts mitgeschleppt. Aber da es das erste mal Backpacking für mich war, war ich eben ziemlich gut ausgestattet und wenn ich nochmal losziehe, definitiv mit weniger Gepäck, damit ich mehr Zeug kaufen kann 😉 Ich hatte aber ansonsten kein Problem neun Monate lang immer die gleichen Klamotten zu tragen, im Gegenteil sie sind mir ans Herz gewachsen 🙂

Gepäck verspätet
true backpacker love
Kuala Lumpur
same same but different shirt

Neben ein paar Klamotten – ich sag nur same same – habe ich mir aus jedem Land mindestens ein Armband mitgebracht und am Ende hab ich dann auch noch travel Buddhas erstanden. Mehr oder weniger gratis gab es dann auch noch n Stempel in den Pass. Nur die in Hong Kong weigerten sich.

263 days and nights of awesomeness
home-Hong Kong-blessing Cambodia-Australia-New Zealand
263 days and nights of awesomeness
Indo-Malaysia-Thailand-Singapore-Lao-blessing Thailand-Cambodia-Thailand
263 days and nights of awesomeness
both Thailand
263 days and nights of awesomeness
travel buddhas
263 days and nights of awesomeness
some stamps – but still some empty pages in my pass

Unzählige neue Leute aus der ganzen Welt kreuzten meinen Weg. Manchmal sind es nur kurze Gespräche, manchmal nur ein Gefallen den man wem tut, manchmal nur ein Tag, eine durchfeierte Nacht, manchmal verbringt man Tage zusammen, manchmal sogar Wochen….einige trifft man immer wieder und einige will man nie mehr gehen lassen.

Bei den Deutschen ist es recht easy in Kontakt zu bleiben und die ersten Wiedersehen sind auch schon geplant oder in die Tat umgesetzt. Aber wenn alles gut geht, kommt mich diesen Sommer sogar Bruna, die Brasilianerin, die ich in meiner ersten Nacht in Bangkok kennengelernt hab, besuchen. Und ich bin mir sicher, dass ich in dem ein oder anderen Land dieser Welt gerne als Besuch gesehen bin. Wir werden sehen wie viele langjährige Freundschaften entstehen werden. Die ein oder andere wird es sicher sein 🙂

263 days and nights of awesomeness
Tina and I
263 days and nights of awesomeness
xxx

Also alles in allem hätte ich wohl keine bessere Entscheidung treffen können als am 11. September ins Flugzeug zu steigen. Aber eins steht seither nun auch fest, ich bin endgültig mit dem Reisevirus infiziert und somit ist wohl nach der Reise immer vor der Reise 😉

2 thoughts on “263 days and nights of awesomeness”

  1. Hallo Franziska, ich möchte dazu auch abschließend ein paar Bemerkungen machen. Als du im September losgezogen bist, hatte ich anfangs doch schon ein ungutes Gefühl. Aber dann konnte ich deine Reise durch deine anschaulichen Berichte mitverfolgen und ich wartete stets mit Spannung auf weitere. Ich selbst habe dadurch viel über diese Länder erfahren und fühle fast so etwas als wäre ich dabei gewesen. Dir selbst hat diese Reise gut getan, du könntest viele Erfahrungen sammeln, die für dein weiteres Leben sehr nützlich sein werden. Du wirst deinen Weg schon machen!!

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