Thailand – my love

Hach ich liebe mein Thailand und habe in total am Ende 83 Tage dort verbracht. Ich habe vorher für Thailand 26 € pro Tag kalkuliert und ich habe mit 26,07 € abgeschlossen – not too bad. Dabei war ein Open Water Tauchschein, ein halber Advanced und dann noch 4 Tauchgänge am Ende auf Koh Tao dabei. Thailand ist also cheap cheap und das ist auch der Eindruck den ich gewonnen habe, wobei der Norden deutlich günstiger ist als der Süden. Ich habe ein zweites zu Hause in meinem Hug gefunden und mein aktueller No 1 Moment mit dem Latern Festival war auch in Thailand. Außerdem gab es noch einen gigantischen Sonnenuntergang am Raylay Beach. Ich habe wundervolle Leute getroffen und eine gute Zeit mit meiner lieben Bruna auf PhiPhi gehabt – btw sie plant schon einen Besuch bei mir :D. In Chiang Mai hatte ich sowieso trotz Unfall eine einmalige Zeit und am Ende hab ich viel Spaß mit einem Holländer auf Koh Tao gehabt, obwohl ich die Insel am Anfang wegen zu vielen Kasköppen verlassen hab. Thailand hat geniales Streetfood und ich find local spice absolut essbar und bin addicted to Rotee, Fruit Shakes und Matcha Green Tea. Zum Start in den Backpacker Livestyle ist es absolut geeignet und gerade de Norden ist so social. Außerdem sind die Thai Massagen göttlich. Die besten hatte ich immer in Chiang Mai bei den Prisoners oder Ex-Prisoners. Ich werde sicher noch einmal zurückkommen, ob es auf dieser Reise ist wird sich zeigen…

Lao – it’s all about the people

Laos und ich das hat nicht zu hundert Prozent gepasst, aber ich habe in Laos auch einfach zu selten amazing people kennengelernt. Die Wasserfälle speziel um Luang Prabang sind genial, aber leider ist die Stadt mit etwas zu pauschaltouristisch. Vang Vieng ist in meinen Augen soviel mehr als nur Tubing. Die Landschaft ist super und es hat so viel Spaß gemacht dort ein wenig zu hiken. Aber mein Highlight waren die 4000 Inseln – laid back life. Ich hatte tolle Leute dort, speziell mit meinem lieben Schweizer Andi. Wir haben das Leben in der Hängematte sehr genossen, waren aber auch auf dem Mekong kajaken. Hostels können in Laos sehr günstig sein, am Ende habe ich 9 Nächte für 2,50€ bekommen. Der Lao Coffee ist genau mein Ding und so einen hätte ich gerade echt gern. Food mäßig hat Lao nicht ganz so viel zu bieten, deswegen gab es bei mir meist Laap, aber dass esse ich immer noch überall wenn ich es bekomme. Im Baguette machen sind sie hingegen wirklich groß. Außerdem war die Nudelsuppe, die es an jedem Busstopp gab sehr lecker. Ja und Busse – reisen in Laos ist sagen wir mal interessant. Ich habe Unfälle gesehen, meine Busse gingen kaputt und ich saß mit Staubmaske im Bus, weil mal wieder die Straße unauffindbar war. Dafür konnte man sehr spontan sein. Kein Hostel, kein Bus nichts musste man wirklich vorbuchen und der Pick Up kam immer, auch wen man manchmal ewig wartete. Für 16 Tage Laos stehen 22,79 € zu buche, es war somit günstiger als es mir vorkam.

Cambodia – Angkor what ???

Kambodscha hat ein klares Highlight für mich und das sind die Tempel um Siem Reap. Angkor Wat ist dabei gar nicht mal am beeindruckensten, der Titel geht an den Ta Phrom vorallem wenn er früh morgens im grunde menschenleer ist. Der Bayon ist auch genial. Naja und neben den Tempeln gibt es in Siem Reap eins zu tun – Party 😀 Auf der Pub Street wird jede Nacht zwischen den beiden Clubs auf der Straße getanzt. Mit dem The Siem Reap Hostel habe ich auch einen echten Glückgriff getan und so einige der besten Leute meiner Reise kennengelernt und es hat einen Pool, den ich aber nie genutzt habe. Die Bootsfahrt nach Battambang war auch ein Erlebnis, auch wenn das Boot fast kaputt ging. Ich glaubte, dass Laos reisetechnisch nicht zu überbieten sei, aber die überfüllten und kaputten Busse nach Siem Reap übertrafen alles. Dafür hatte ich hier aber meine einzigen Nachtbusse mit Liegen und die waren sehr cool. Koh Rong ist dann auch so eine kleine Perle. Sehr chill…leider hat das Tauchen dort, neben Angkor Wat, mein Budget in die Höhe getrieben. Aber nun bin ich Advanced Diver 😀 Somit sind es für 14 Tage Kambodscha stolze 43,21 €. Das Essen war wie schon in Lao wenig special. Lok Lak und Amok waren aber sehr gut und auch hier gab es den gleichen guten Kaffee wie in Lao.

Singapore – lovely city

Little India und Chinatown sind super und das Essen in Little India ist gigantisch. An der Marina gibt es so viele Highlights zu bestaunen. Der tropische Regenschauer der dort nahezu täglich runter geht, muss man einfach auch mal erleben. Sehr empfehlenswert ist es einfach durch den Regen zu gehen. Das Green Kiwi Hostel war super. Zum Glück waren dort drei spendierfreudige Kanadier, denn die haben es geschafft, dass Singapur trotz zwei Partynächten günstig war. In den 4 Tagen gab ich gerade einmal 33,46 € aus und das wo 42 € geplant waren. Die Party am Clark Quay ist somit auch ein must do, aber es ist sehr teuer.

Malaysia – worth to see

Leider habe ich insgesamt nur 7 Tage in Malaysia gehabt. Aber Georgetown ist sowas von sehenswert. Ich liebe die Street Art dort und es macht Spaß durch die Straßen zu ziehen und sie zu suchen. Naja und da ich ja addicted to food bin, war ich in Malaysia genau richtig aufgehoben. Auch hier gibt es im grunde in jeder Stadt ein Little India und dort gibt es sehr gutes Essen. Ich liebe Cheese Naan und dazu Chicken Tikka Masala. Aber auch die malaysischen Gerichte wie Laksa oder Aic Kacang sind sehr gut. Der Transport in Malaysia war phänomenal. So bequeme Busse. Man hatte so viel Platz und dafür war es auch gar nicht mal so teuer. Das spiegelt sich auch im Budget wieder. Ich war hier sehr günstig auf dem Weg mit nur 19,72 € täglich.

New Zealand – it’s still amazing

88 Tage mit meist recht gutem Wetter habe ich in Neuseeland verbracht. Sehenswert ist einfach das ganze Land. Vom Woofen im Hostel, über den Besuch aus der Heimat, einigen Bergbesteigungen und am Ende campend durch’s Northland…es war abwechslungsreich und actionreich. Naja essenstechnisch weiß ich von früher, dass es super gut ist, aber diesmal wurde aufgrund des Preises mehrheitlich selbst gekocht. Aber ab und an gab es mal was, FERG BURGER !!! selbst gefangene Fish’n’Chips und Chocolate Pudding aus’m Tasman Bay Backpackers 😀 Da mir das Bier aus NZ nicht so schmeckte wurde eben auf andere Sachen zurück gegriffen. Also habe ich mich quer durch die Sauvignon Blanc Weingüter getrunken und ich habe Cider für mich entdeckt. Ich dachte immer, dass kann man nicht trinken. Aber weit gefehlt, Cider ist sehr lecker und mit anderen Früchten gemixt ein sommerliches Erfrischungsgetränk, wo der gute Hugo oder Aperol Spritz einpacken können. Ich bin vor allem Deutschen über den Weg gelaufen, okay das ist wenig verwunderlich. Manchmal war es störend, aber es waren ja auch ganz liebe dabei. Ansonsten ist das Reisen in NZ so different to Asia. Busse müssen vorher im Internet gebucht werden, Hostels oft vorreserviert werden, Essen ist so teuer, dass man selber kocht und viele kaufen sich ein Auto um individuell über die Inseln zu fahren. Naja und weil eben alles so teuer ist, versucht jeder über Help X, Woofing oder Work and Travel über die Runden zu kommen. Da auch ich mir so einen günstigen Monat herausgeschlagen habe, komme ich am Ende auf unglaublich 39,24€ und das, wo der Welchselkurs lange Zeit mehr als nur mies war. Ich habe sogar mit 42 € kalkuliert, somit haben Help X und campen sich sehr positiv ausgeübt und da war es dann auch mal drin, dass ich mich in den Canyon gestürzt hab, Angeln war, kajaken, mountainbiken…zu deutsch, es mir gut gehen lassen hab.

Australia – It’s kind of I don’t know

Insgesamt bin ich drei mal in Australien gelandet. Die Südwestküste wurde per Wicked Camper erkundet, in Sydney wurde viel Spaß gehabt und in Darwin am Ende relaxt. Perth und Umgebung in der Kombination mit Weihnachten und Neujahr haben das Budget gesprengt, weswegen ich die Reißleine zog und die Flucht nach Asien antrat. Zu sehen gab es wohl mal das ein oder andere Känguruh, Koalas, Schlangen, Emus und leider auch Spinnen. Landschaftlich gibt es mittendrin immer viel nichts und dann mal ein Highlight und die Strände im Süden sind schon echt ziemlich weiß. Aber warm wurde ich trotz 45°C mit der Gegend dort nicht. Sydney hingegen war super, vor allem super teuer. Aber Bier ist nun mal teuer in OZ. 😉 Aber nach Sydney komm ich gerne wieder. Naja und ich kann nicht behaupten wirklich viel von Darwin gesehen zu haben. Da ich aber immer noch nicht auf den Whitsunday’s war und auch noch nicht am Great Barrier Reef getaucht bin, wird Australien mich wiedersehen. Gegessen wurde selbst Gekochtes und so landete auch das ein oder andere Stück vom Känguruh auf’m Grill. Wenig überraschend ist final, dass Australien mein teuerstes Reiseland war, was ich mit 64,50 € täglich abgeschlossen habe. Final bin ich sogar fast solang geblieben wie geplant und habe das kalkulierte Budget um gut 20€ täglich gesprengt.

Indonesia – Too big to see everything

In Indonesien war ich Dank Marcel nicht eine Minute allein beim Reisen. Somit wurde anstelle der Hostels auch die Home Stays als Unterkunft bevorzugt. Außerdem konnte man sich so den ein oder anderen Rabatt rausschlagen. Viel haben wir von Bali nicht gesehen, aber Ubud ist ganz klar ein Highlight mit den ganzen Reisterassen. Die Gili’s sind einfach mal chill und deswegen sind wir dort sehr hängen geblieben und beim Schnorcheln und Tauchen konnte ich schon mal einen Eindruck gewinnen, wie umwerfend die Unterwasserwelt hier sein kann. Durch die Bootstour, die unser Tagesbudget doch sehr erhöht hat, haben wir aber doch noch ein recht großen Teil von diesem riesigen Land gesehen. Es ist viel zu groß und deswegen hilft nur eins, wiederkommen! Das Essen, welches man meist in Warungs fand, war super. Nasi Campur, fried bananas, fruit juices und copi Bali/Lombok/Gili….alles genial. Also in Zahlen hat uns das Land 32,05 € pro Person jeden der 24 Tage gekostet.

Hong Kong – It isn’t same same

Hong Kong ist anders. Vor allem ist es schwer ein gescheites Hostel zu finden und günstig sind die dann auch nicht. Essen, selbst Street Food ist nicht günstig, wobei kaum ein Unterschied zu den Preisen im Restaurant besteht. Da Hong Kong zu China gehört, wenn auch Sonderverwaltungszone, rennen hier viele Chinesen umher und die sind im Vergleich zu den Südostasiatischen Völkern unfreundlicher – soviel zum Thema Land des Lächelns. Aber es war definitiv nice to see und die Skyline und alles sind genial, aber wiederkommen muss ich jetzt nicht unbedingt. Mit 33,09 € ist es ähnlich wie Singapur ins Gewicht geschlagen.

Hier geht’s weiter mit: My favourite places to stay and eat

 

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