Roy's Peak Wanaka

Früh morgens hieß es Abschied nehmen von Nelson und dem Tasman Bay Backpackers, wenigstens war Alex schon wach und leistete mir beim Frühstück Gesellschaft. Dann ging es mit Sack und Pack zum Bus und der ging erst einmal nach Blenheim. Dort hieß es einmal umsteigen und mit einem Zwischenstopp in Kaikoura landete ich am Ende in Christchurch. Hier holten mich dann ein paar bekannte Gesichter an der Bus Station ab. Meine Family hat den weiten Weg auf sich genommen um mich in Christchurch zum Hostel zu fahren 😀 Im Hostel checkte ich quick ein und dann fuhren wir zum Strand. Danach ging es in die City und auf dem Cathedral Square probte eine Haka Gruppe. Wofür man sonst teuer Geld bezahlen muss, bekamen wir for free. Dann ging es noch Essen und nach der Routenbesprechung ging es ins Bett.

Visit from home
Kaikoura first time that I can see the mountains
Visit from home
good carrot cake
Christchurch
Christchurch jetty
Christchurch
Haka group at Cathedral Square
Christchurch
they are pretty good

Die Entscheidung war für den Norden gefallen. Der erste Halt sollte Kaikoura werden, da die Wetteraussichten aber etwas arg nass waren und die nette Dame im I Site mir nicht garantieren konnte, dass am nächsten Tag Boote rausgehen würden, entschieden wir uns nach Blenheim weiterzufahren. Meine Crayfish Tour muss also noch warten 🙁 Aber den Nachmittag verbrachten wir in Kaikoura und die Sonne schien mittlerweile vom fast wolkenlosen Himmel. Abends grillten wir dann noch, die Grillsaison kann nicht früh genug starten. Am nächsten Tag ging es dann los zur Weintour. Ich durfte den ganzen Tag als Translator agieren und nebenher Weine trinken. Also der Black Label Sauvignon Blanc von Villa Maria ist top und of course Brancott. Anfänglich wollte sie nicht zu Brancott fahren, aber am Ende sind wir doch hin und da der heftige Regen sich verzogen hatte, konnte man die Aussicht genießen. Das einzige, was bei meinem bereits dritten Besuch hier auffällt….es wird mehr und mehr eine Massenabfertigung. Aber eine Weintour ist keine Weintour wenn der Tag nicht mit einem Besuch bei Makana endet. So ging es auch diesmal zur Schokoladenfabrik.

Kaikoura
today some more clouds
Kaikoura
seal siesta
Kaikoura
you can find them everywhere
Blenheim Weintour
Villa Maria
Visit from home
family pic – only Olli is missing
Blenheim Weintour
Brancott Estate
Blenheim Weintour
sweet grapes
Blenheim Weintour
Makana

Am nächsten Tag ging es nach Picton. Eigentlich wollte ich wieder biken gehen, aber diesmal bekam ich kein Boot organisiert und so gab es für mich einen gechillten Hosteltag und für die anderen eine Cruise im Queen Charlotte Sound. Am nächsten Tag ließen wir uns dann erst einmal nen Reifen bei Hertz wechseln und dann fuhren wir nach Nelson. Es war Zeit nach Hause zu kommen und genau so wurde ich empfangen. Uli empfing mich freudig und die Woofer und Alex waren erfreut mich wieder zu sehen. Ich genoss jetzt einfach mal 2 Tage lang das Hostelleben und Nelson. Es ging zum Markt, ins Kino und an den Fluß. Ich saß draußen in der Sonne rum, quatschte viel mit den anderen, bekam meine Laundry for free und 3 mal Schokopudding. Während ich chillte erkundete meine Family den Abel Tasman Park und die Golden Bay. Also mein Bedarf an ersterem ist aktuell wirklich gedeckt und naja die Golden Bay kenne ich auch schon und ab und an ist es einfach schön nichts zu tun.

Visit from home
one of the best view points in NZ
Visit from home
Havelock

Am nächsten Morgen hieß es zum dritten Mal Abschied vom Tasman Bay Backpackers nehmen. Alex meinte nur so „I fell like I everytime say good bye to you“. Dann ging es mit Zwischenstopp an den Pancake Rocks und Hokitika zum Franz Josef Glacier. Da Abends ein wenig die Sonne raus kam, sind wir auch direkt zum Gletscher und was soll ich sagen, ich war schockiert. Das letzte mal war ich 2011 hier und unglaublich wie sehr der Gletscher geschrumpft ist…..ich glaub, man realisiert das mit der Erderwärmung erst, wenn man so wie ich, es mit eigenen Augen sieht. Abends ging es dann mal asiatisch essen. Es gab gutes Singha 😀 und gutes und wirklich scharfes Tikka Masala und Cheese Naan….das asiatische Street Food fehlt mir schon sehr. Am nächsten Tag ging es weiter zum Fox Glacier und auch hier das gleiche Bild. Danach ging es im mehr oder weniger starken Regen über den Haast Pass nach Wanaka.

Hokitika
Hokitika
Hokitika
my new bed
Hokitika
balance
Hokitika
Visit from home
Singha
Glacier
Franz Josef 2011
Glacier
Franz Josef now
Glacier
Fox 2011
Glacier
the Fox Glacier now
Galcier
Fox Valley
Visit from home
Knights point
Haast pass
waterfall at Haast pass
Haast pass
stones
Haast pass
blue pools
Haast pass
rain forest
Visit from home
Lake Hawea
Visit from home
same same

Dort war am nächsten Morgen eine Bergbesteigung geplant. Daniel und ich sind auf den Roy’s Peak um an Ende einen Wolken freie Aussicht zu genießen. Über 1200 Höhenmeter und je 5,5km bergauf und -ab waren zu bewältigen um diesen Ausblick zu genießen.

Roy's Peak
one of the best day walks in NZ
Roy's Peak
some clouds
Roy's Peak
on top Roy’s Peak
Roy's Peak
amazing view
Roy's Peak
time for a break
Roy's Peak
you can see the high peaks from here
Roy's Peak
and lakes
Roy's Peak
Roy's Peak
I love these kind of grass n NZ
Roy's Peak Wanaka
way down
Roy's Peak Wanaka
and of course sheeps

Kaum unten ging es nach Queenstown und ich checkte in einem ziemlich guten Hostel ein. Dann wurde bei Fergburger telefonisch bestellt und 25min später konnten wir an den Massen vorbei gehen und unsere Burger abholen und wie es sich gehört wurden die mal wieder mit View genossen.

Fergburger Queenstown
Ferg with a view
Queenstown
and after that a Patagonia ice cream – the chocolate one was pretty good

Am nächsten Tag sind die anderen zum Milford Sound und ich bin durch die Stadt geschlendert und war am überlegen was ich mache. Bei Tripadvisor fand ich dann die Jungs vom Shotover Canyon Swing wieder. Ich hatte irgendwie nur noch den Aj Hackett aufm Plan, aber die machen nicht so viel Fun. Auf der Internetseite sah ich dann, dass heute noch 2 Touren starten und da am nächsten Tag das Wetter umschlagen sollte, bin ich in den Laden rein. Ich sagte, dass ich nicht sicher sei, ob ich das machen will und fragte ob denn noch was frei sei heut. Naja und da in der letzten Tour noch ein Platz frei war, sagte ich spontan ja, bevor ich es mir anders überlegte. Es wurde gleich bezahlt und bei Nichterscheinen bekommt man auch kein Geld wieder. Jetzt musste ich noch eine Stunde rumbekommen und rannte ziellos durch die Stadt. Dann ging es wieder retour. Ich checkte ein, wurde gewogen und bekam ein lustiges Bildchen auf die Hand gemalt… Und dann stiegen wir in den Bus und fuhren zum Shotover Canyon…dann ging es los und jeder bekam einen Harness an. Als vierte war ich dran und entschied mich für den Stuhl. Die Jungs versuchen einen permanent in den Abgrund zu stürzen, vergessen darüber aber nie die Sicherheit. Alles wird doppelt und dreifach von unterschiedlichen Leuten gecheckt und man ist auch immer doppelt gesichert. Dann musste ich mich auf den Stuhl am Rande des Abgrunds setzen, …not that easy. Erst hieß es zurücklehnen zum Fotos machen und dann sollte ich mich auch noch selber in den Abgrund stürzen. Das kostet wirklich Überwindung, aber ich tat es….und wie nicht anders zu erwarten, wurde ich festgehalten. Das Spiel ging von vorne los und diesmal ließ er los und ich fiel….60 m freier Fall mit Salto, die man gar nicht realisiert und danach im Stuhl sitzend durch den Canyon schwingen, das war Fun. Ich wurde nach einigen Runden wieder hochgezogen und schon wollten sie mich wieder runterschmeißen. Unglaublich, dass ich mich wirklich in den verdammten Abgrund gestürzt hab….aber ich entschied mich dann nicht noch einmal zu springen. Als alle durch waren ging es zurück. Auf dem Rückweg bekamen wir ein Video mit den lustigsten Szenen zu sehen und lachten uns halb schlapp. Außerdem wurde uns gesagt, dass wir ab jetzt für 35$ ein Leben lang uns in den Abgrund stürzen können. Wir müssen nur mit Hilfe des Armbandes oder Fotos nachweisen können, dass wir es schon mal getan haben. Das ist nun wirklich cheap… (btw das Video dazu ist auf Facebook 😉 ) Im Hostel sprang ich schnell unter die Dusche und ging anschließend mit Daniel einen Devils Burger essen. Burger mit karamelisierten Zwiebelringen…yummy. Danach traf ich mich mit Michi, die ich auch Singapur kannte und wir gingen einen Cider bzw ein Bier im Cowboys trinken. Dort war heut Karaoke Night angesagt.

Visit from home
first pancakes in NZ
Shotover Canyon Swing
the rocket
Shotover Canyon Swing
before
Shotover Canyon Swing
one more
Shotover Canyon Swing
and than it starts
Shotover Canyon Swing
chair
Shotover Canyon Swing
oh she’s gone
Shotover Canyon Swing
Good Bye
Shotover Canyon Swing
swinging
Shotover Canyon Swing
the canyon
Shotover Canyon Swing
all directions
Shotover Canyon Swing
some more
Visit from home
Devilc Burger

Am folgenden Tag musste ich von Queenstown Abschied nehmen, da es für uns aber nur nach Kinloch gehen sollte, fuhren wir erst nach Arrowtown und dann noch zur Kawarau Bridge. Beim guten Herrn Hackett herrschte hier Massenabfertigung und ich war froh, mich richtig entschieden zu haben. Leider war das Wetter umgeschlagen und es waren nicht einmal mehr 10°C…..fucking cold. Am späten Nachmittag kehrten wir in der Kinloch Lodge ein, wo ich woofen wollte. Ich wurde rumgeführt und mein Schlafplatz wurde mir gezeigt….ein Camper…dreckig, undichte Fenster, keine Heizung und dafür soll ich arbeiten?! Das Abendessen wurde dann auch noch draußen gegessen und ich wurde gar nicht mehr richtig warm. In der Hostel Lounge war es auch einfach nur kalt und deswegen buchte ich direkt wieder ein Hostel in Queenstown. Für so eine Absteige gebe ich meine Arbeitskraft nicht her. Leider musste ich nur die Nacht überstehen und so füllte ich mir eine Wärmflasche mit kochendem Wasser auf. Diese zusammen mit drei Decken wirkten doch ganz gut gegen die Kälte und ich erfror nicht 😉 Am nächsten Tag, teilte ich den Besitzern mit, dass ich nicht für sie arbeite und das Mädel aus meinem Camper meinte nur, es sei eine gute Entscheidung. Also ging es retour nach amazing Queenstown. Während ich dort im Hostel eincheckte, fuhr meine Family weiter nach Oamaru und in zwei Tagen dann nach Christchurch, von wo aus sie dann wieder heimfliegen werden.

Visit from home
the original one
Kinloch Lodge
the disgusting camper
Kinloch Lodge
yeah ah heater
Kinloch Lodge
my best friend for the night

…..up next lovely Queeny…..

One thought on “Visit from home”

  1. Hi Guide….!!!!Danke für die schöne Zeit hier in Neuseeland und die vielen Tipps und Führungen, die du mit uns gemacht hast. Es ist wirklich ein tolles Land und ich kann verstehen, wenn man einmal hier gewesen ist, möchte man immer wieder kommen. Danke, dass du mich mitgenommen hast zu der Bergtour in Wanaka und für die genialen Aussicht die wir dort oben hatten. Obwohl ich beim Abstieg mit meinen Füßen zu kämpfen hatte, war´s einfach supertoll!!!
    Und das du dich in den Abgrund gestürzt hast, hätte ich dir gar nicht zugetraut. Hut ab vor der Entscheidung! (geiles Video übrigens) Jetzt muss ich ja noch was verrücktes machen!!!

    Bist halt die beste Schwester der Welt…!!!

    Dein Bruder Daniel

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